Archiv für die Kategorie „Crailsheim Merlins“

Vorbereitungsturnier in der HAKRO-Arena am Samstag, 28. August 2010.

Freitag, 27. August 2010

Am Samstag ist Basketball-Großkampf in der HAKRO-Arena Crailsheim angesagt.

3 Mannschaften werden ihre ersten Testspiele für die kommende Saison absolvieren.
Mit von der Partie, neben dem Gastgeber Crailsheim MERLINS, sind der PRO-B Neuling BG Illertal/Weißenhorn mit dem prominenten Trainer und Ex-Nationalspieler Uwe Sauer sowie der ambitionierte PRO B-Ligist Nürnberger Basketball Club der mit dem ehemaligen Bayreuther Hauptsponsor den Aufstieg in der kommenden Saison in Angriff nehmen wird.

Abseits der Baustelle HAKRO-Arena wird natürlich mit Vollgas an einer ordentlichen Vorbereitung bei den Merlins gearbeitet. Coach Ingo Enskat bat seine Mannen bereits des öfteren (bis zu 3-mal täglich) ins gemeinsame Training. Bis auf ein paar kleinere Blessuren bescheinigt der Cheftrainer seine Mannen eine gute Arbeitseinstellung. Der große Unbekannte BG Illertal/Weißenhorn wurde gegründet aus dem letztjährigen ProB Vertreter BC Weissenhorn sowie 4 weiteren umliegenden Vereinen um die Kräfte in der Region noch mehr zu bündeln weiterhin wird eine enge Kooperation mit dem Erstligisten Ratiopharm Ulm angestrebt. Neu auf der Kommandobrücke ist Uwe Sauer der nach einer längeren Auszeit wieder in der PRO-B Region angreifen will. Uwe Sauer, selber langjähriger Bundesliga-Spieler, hatte bereits Engagements in Tübingen (1.Liga) sowie in Kaiserslautern und beim Mitteldeutschen Basketball Club. Angeführt wird die das Team von dem Ex-Merlin und Pro-B Meister Ed Williams, dem ehemaligen Erstligisten Florian Möbius (ratiopharm Ulm) und dem Weißenhorner Urgestein Mario Simic.

Ein kleiner Wehrmutstropfen ist jedoch das Fehlen des neuen Aufbauspielers Michael Gordon der kurzfristig aus familiären Gründen in die Staaten reisen musste und erst am Sonntag wieder in Crailsheim erwartet wird. Für Coach Enskat keine glückliche Situation, doch zumindest eine, in derman den „Ernstfall“ prüfen kann. Mit Sebi Kling und dem Neuzugang Kristof Schwarz aus Hagen wird der Spielaufbau auf „einheimischen“ Schultern ruhen.

Gespannt ist man natürlich auf die Vorstellung der Neuen die sich noch beweisen müssen. Vor allem Frank Young und Elton Coffield werden im Focus der interessierten Zuschauer sein und ihr Können unter Beweis stellen müssen. Komplettiert werden die Merlins mit den Routiniers Daniel Dörr, Sean Brooks, Lucian Kieser sowie den jungen Kräften Femi Oladipo, Harald Debelka, Benjamin Beyer, Neuzugang Blanchard Obiango, Philipp Theumer, Tomasz Szewczyk und Masi Amani

Der Nürnberger Basketball Club hat sich in den vergangenen Jahren einem Verwandlungsprozeß unterzogen, nach den erfolgreichen Jahren, die gleichzeitig den Aufstieg in die 1.Basketball Bundesliga unter dem langjährigen Trainer Stefan Harlander bedeutete, folgte ein zähes Ringen um den Klassenerhalt und mit den damit verbundenen Finanzen in der Bel Etage des deutschen Basketballs. Der Kampf ging damals verloren und die Nürnberger sausten bis in die Pro-B durch die Ligen. Mit dem Einstieg des letztjährigen Hauptsponsors des BBC Bayreuth IGEKO wurde ein Schnitt gemacht. Langfristig sieht man sich in Liga 1. Der Weg dorthin führt aber erstmals über einen Aufstiegsplatz zur PRO-A in der kommenden Saison. Die Nürnberger bedienten sich fleißig im Kader des Erstliga-Aufsteigers BBC Bayreuth. Mit Fabian Brütting, Sebastian Barth und Sebastian Hänel fanden namhafte Neuzugänge den Weg an die Noris. Daneben konnten die Franken einen spektakulären Neuzugang vermelden, der ehemalige NBA-Spieler Eric Washington (Denver Nuggets) wird die Franken auf der Flügelposition verstärken und viel Erfahrung einbringen.

Spielbeginn:

15:30 Crailsheim Merlins vs Weißenhorn

17:30 Nürnberg vs Weißenhorn

19:30 Crailsheim Merlins vs Nürnberg

Crailsheim Merlins: Pate im Netzwerk – Schule mit Courage

Montag, 2. August 2010

Im Rahmen des traditionellen Abschlussfestes am Lise-Meitner-Gymnasium wurden der Schülersprecherin Mareike Schüller und dem Schulleiter Dr. Martin Messerschmidt stellvertretend für die gesamte Schulgemeinschaft die Auszeichnung „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ verliehen Claudia Sünder vom Kolping-Bildungswerk überreichte als regionale Koordinatorin des Projekts die Plakette und begrüßte das Lise-Meitner-Gymnasium als 60. Schule Baden-Württembergs im Netzwerk „Schule mit Courage“.

Als Projekt-Pate fungierte Martin Romig, bekannt als Manager der Basketball-Bundesligamannschaft „Crailsheim – Merlins“.

Seit Februar des Jahres hatten die Schüler klassenweise Projekte zum Themenkomplex Rassismus, Ausgrenzung, Mobbing sowie Zivilcourage bearbeitet und für das abschließende Schulfest zur Präsentation vorbereitet. Am Vormittag fand außerdem ein Sponsorenlauf aller Klassen zugunsten benachteiligter Kinder und Jugendlicher statt, der von der SMV unter Leitung der Verbindungslehrerin Juliane Minne organisiert worden war.

Schulleiter Dr. Martin Messerschmidt schlug in seinen Ausführungen einen Bogen zurück zu den Geschehnissen von Winnenden und Wendlingen vom März 2009. Er betonte, dass Projekte wie diese ein erster Schritt sein können, Ausgrenzungen, die im schlimmsten Fall Gewalttaten zur Folge haben, vorzubeugen.

Die Schülersprecherin Mareike Schüller zog in ihrer Rede als historische Beispiele die Länder Frankreich und Deutschland heran, die sich vor 100 Jahren noch als Erzfeinde gegenüberstanden und Angehörige des jeweils anderen Landes ausgrenzten. Seit mehreren Jahrzehnten bestehen nunmehr Austauschprogramme, so auch zwischen Crailsheim und Pamiers, als Zeichen des friedlichen und freundschaftlichen Verhältnisses beider Länder inmitten Europas, bei denen vor allem auch auf die Jugend gesetzt wird.

Mit außerunterrichtlichen Aktivitäten an Schulen und der Jugendarbeit in den Sportvereinen nannte die Schülersprecherin weitere Beispiele, in denen versucht wird, möglichst viele junge Menschen zu integrieren. Am Ende ihrer Rede appellierte sie an Schüler und Eltern im Publikum, mehr Zusammenhalt, Offenheit und mehr Mut für außergewöhnliches Handeln zu zeigen.

Der Meister kommt – Abschlußparty – Karten sichern

Mittwoch, 21. April 2010

Knapp 200 Karten gibt es für das Schlagerspiel zum Saisonende gegen den frisch gekürten Meister und Aufsteiger in die 1.Basketball Bundesliga am kommenden Samstag. Karten sind über die VVK-Stellen TC Buckenmaier und Extrascharf sowie im Internet über www.reservix.de erhältlich.

Gegen keinen geringeren als den Meister BBC Bayreuth verabschieden sich die Merlins von ihrem treuen Publikum in die Sommerpause. Der am vorletzten Spieltag geehrte amtierende PRO A-Meister wird sich in der HAKRO-Arena die Ehre geben. Nicht nur dem Meister wird gratuliert, sondern auch die heimische Mannschaft soll, nach einer sensationellen Saison als Aufsteiger mit einem frühzeitig gesicherten Klassenerhalt die gebührende Ehre erwiesen werden. Neben den Mannschaften sollen weitere Ehrungen in der Halle vorgenommen werden. Manager Martin Romig wird in seiner Funktion als Sprecher der Pro-A im Vorstand der 2.Liga AG, weitere 4 Personen im Auftrag der Liga ehren, wer die vier Personen sind, wird nicht verraten.

Weitere Ehrungen wird es in der Halbzeit geben, wenn die erfolgreichen Nachwuchsmannschaften der Crailsheim Merlins dem Publikum vorgestellt werden.
Angefangen bei der U-10 (1.Platz Landesliga), U12 (1. Platz Bezirksliga), dritte Herrenmannschaft (1. Platz Kreisliga B); zweite Herrenmannschaft (2. Platz Oberliga – voraussichtlicher Aufstieg in die 2.Regionalliga).

Nach der Pause wird zur traditionellen Saisonabschlußparty eingeläutet die gleichzeitig für die mitgereisten Fans aus Bayreuth eine weitere Verlängerung der Feierlichkeiten bedeutet und sicherlich bis in die frühen Morgenstunden andauern wird. „Den Saisonabschluß nach dem Klassenerhalt und gegen den amtierenden Meister vor heimischem Publikum zu bestreiten ist eine tolle Kiste! Das hat unser sensationelles Publikum einfach verdient! Mein Dank gilt an dieser Stelle allen Fans, Sponsoren und Partner, den vielen ehrenamtlichen Helfern in unserem Umfeld, als auch der Mannschaft und dem Trainer für eine tolle Saison in der PRO-A als Aufsteiger! Der Hallenumbau kann beginnen”, blickt Romig nach vorn.

Duell der Pro-B Meister

Samstag, 27. März 2010

Merlins sind Mannschaft des Jahres

„Dies ist jedenfalls eine Riesenehre!“  betonte Mannschaftskapitän Daniel Dörr. Der als Mannschaftskapitän in Begleitung von Trainer Ingo Enskat und Manager Martin Romig am vergangenen Samstag beim Sportlerball des Sportkreises Schwäbisch Hall um 23 Uhr die Trophäe in der Schrozberger Sporthalle in Empfang nahm. Die Leserschaft der drei Lokalzeitungen des Landkreises, Hohenloher Tagblatt, Haller Tagblatt und Gaildorfer Rundschau, stimmten darüber ab.

Die Merlins werden im Duell der bisherigen „Pro B-Meister“ am Samstagabend den abstiegsbedrohten Ruhrpott-Vereins ETB Wohnbau Essen in der heimischen Hakro-Arena begrüßen dürfen.
Die Korsettstangen beim Pro-B Meister bilden das Trio vom amerikanischen Kontinent, mit dem kanadischen Liga-Topscorer Tyler Kepkay, der athletische Flügel Keonta Howell sowie der in Crailsheim bekannte bullige Power Forward Kendall Chones, der vergangenes Jahr beim PRO-B Konkurrenten Hertener Löwen spielte.
Ingo Enskat kann, bis auf den Langzeitverletzten Sebastian Kling, auf den kompletten Kader zurückgreifen.
Der Crailsheimer Coach möchte natürlich die Erfolgsserie mit einem Heimsieg weiter ausbauen, dafür fordert er jedoch von seinen Mannen höchste Konzentration, die Heimspiele sind kein Selbstläufer. Enskat:“Die guten Trainingseindrücke möchte ich im Spiel gegen Essen bestätigen!“
Die tolle Atmosphäre in den vergangenen Spielen verdient auch ein besonderes Lob. Selbst beim vergangenen Spiel gegen den Tabellenletzten TV Langen, brodelte und kochte es in der heimischen Halle. „Wahnsinn was hier abgeht! Viele Kollegen aus der Liga beglückwünschen uns zu unseren Fans.“

Einen besonderen Gast werden die Fans in der Halle sicherlich herzlichst begrüßen. Der letztjährige Topscorer der Crailsheim Merlins John Griffen wird es sich auf seiner Europatour nicht nehmen lassen seine vielen Fans und Freunde die er in Crailsheim hat zu begrüßen. „John spielte zuletzt bei Inter Bratislava in der slowakischen ersten Liga. Nach dem Ende der dortigen Saison befindet er sich auf einer kleinen Deutschlandtour um Freunde und Bekannte zu besuchen!“ freut sich Martin Romig über den Besuch seines ehemaligen Spielers, der sich in der vergangenen Saison zwei Spieltage vor Ende eine schwere Kreuzbandverletzung erlitt und erst seit Beginn dieses Jahres wieder spielen kann.

Crailsheim Merlins: Wundertüte Freiburg

Freitag, 19. März 2010

Was steckt wohl in der Wundertüte aus dem Breisgau? Merlins-Gastgeber Freiburg zuletzt krankheitsbedingt dezimiert – Wiedersehen mit Ex-Crailsheimer Andrew Hunter. Nach dem deutlichen Heimsieg gegen den TV Langen können die Crailsheimer Basketballer den restlichen sechs Saisonspielen eigentlich gelassen entgegensehen. Am Sonntag geht es erst mal nach Freiburg.

Basketball – Pro A. „Mit Platz acht stehen wir für einen Aufsteiger super da“, freut sich Teammanager Martin Romig über die frühzeitige Sicherung des Klassenverbleibs. Dennoch hakt er die Saison keinesfalls ab und will am Ende eine bestmögliche Platzierung erreichen. „Wir werden kein Spiel abschenken, sondern wollen weiterhin mit viel Spielfreude jede Partie gewinnen.“ Zudem geht es für einige Spieler schon jetzt darum, Charakter zu zeigen und sich für eine Weiterverpflichtung mit guten Leistungen zu empfehlen.
Zuletzt gelang das sehr gut gegen die stark abstiegsgefährdeten Langener. „Insbesondere Femi Oladipo hat gezeigt, was für ein Potenzial in ihm steckt – aber auch alle anderen Spieler haben ohne Ausnahme überzeugt.“

Den nächsten Gegner USC Freiburg hält Romig für eine Wundertüte, weil er noch keinerlei Informationen darüber hat, inwieweit die Breisgauer krankheitsbedingt noch dezimiert sind. Zuletzt traten die Freiburger nämlich mit nur fünf Spielern in Karlsruhe an und verloren mit 44:163. „Ich denke, dass sie alle wieder an Bord sind. Auch wenn die Freiburger noch im Abstiegskampf stecken, hat Trainer Markus Zilch dort viel erreicht. Vor der Saison wurden die Gäste nämlich als Absteiger Nummer eins gehandelt.“
In der Vorrunde gewannen die Crailsheimer mit 80:67. Übrigens ist der beste USC-Korbjäger (299 Punkte) mit Ex-Merlins-Spieler Andrew Hunter kein Unbekannter. Inzwischen ist Hunter 30 Jahre alt. Nach dem Engagement bei den Crailsheimern hat der Zwei-Zentner-Mann als wahrer Globetrotter in Frankreich, Ungarn, Venezuela, Finnland und sogar im Libanon Körbe geworfen.

Neben Hunter ist für Romig der kleine Aufbauspieler Achmadschah Zazai der Auffälligste beim USC. „Die Freiburger haben mit acht Mann eine sehr kleine Rotation und stehen sehr kompakt. Zudem bevorzugen sie beinahe über die ganze Spielzeit hinweg eine Zonenverteidigung. Aber ich denke, da lassen wir uns schon ein Gegenmittel einfallen.“ Spielbeginn in der Sepp-Glaser-Halle ist am Sonntag um 16.30 Uhr.
Romigs Planungen gehen aber inzwischen schon über die laufende Runde hinaus. Im Sommer steht der Umbau der Arena an. Neben einem Gang an der Hallenrückseite soll die Zuschauerkapazität auf der Gegengerade vergrößert werden. Büro, Toiletten, Lager, Schulungs- und ein Verkaufsraum sind zudem auf der Gegentribünenseite geplant. „Im sportlichen Bereich hoffe ich, dass wir mit der Unterstützung unserer Partner wieder auf einem ähnlichen Niveau wie in dieser Runde antreten können. Doch für den Umbau benötigen wir zusätzliches Geld. Da hoffen wir auf eine positive Resonanz aus dem Umfeld.“

Nachdem es in der kommenden Saison eine zweigleisige Pro B geben wird, hofft Romig übrigens auf eine weitere Änderung in der Pro A: „Play offs – das würde den Saisonendspurt noch mal richtig aufwerten und spannend machen.“

Die weiteren Spiele: Essen – Karlsruhe, Osnabrück – Kirchheim, Langen – Chemnitz, Bayreuth – Kaiserslautern, München – Hannover, Heidelberg – Jena – Kirchheim, Langen – Chemnitz, Bayreuth – Kaiserslautern, München – Hannover, Heidelberg – Jena

Abstiegsgespenst vertrieben

Sonntag, 14. März 2010

Karten für das USA Spiel sichern!

Basketball, Pro A 

Kritiklos zum Sieg

Merlins gewinnen erneut Heimspiel, Abstieg kein Thema mehr 

Zweites Heimspiel, zweiter Sieg  in Folge. Die Crailsheim Merlins feiern mit 102:84 gegen TV Langen den höchsten Heimsieg in der jungen Pro A-Geschichte und dürften nun endgültig nichts mehr mit dem Abstieg zu tun haben.  

Jochen Schmidt  

Mit breitem Grinsen und lässigen Gang schlendert Femi Oladipo frisch geduscht aus der Kabine Richtung Merlins-Lounge. Der kürzlich in den U20-Nationalmannschaftskader berufene Merlins-Akteur nimmt die Glückwünsche für sein tolles Spiel entgegen und freut sich über den Sieg. „War ne tolle Kiste heute von Femi“, lobt auch Trainer Ingo Enskat seinen Spieler, der in 21 Minuten Spielzeit eine 100prozentige Trefferquote aus dem Feld aufzeigen und 19 Punkte in die Scorerliste eintragen konnte. „Heute ist mal kein Tag zum kritisieren“, meint Enskat und fasst die wesentliche Unterschiede zum letzten Heimauftritt zusammen: „Die Mannschaft hat gezeigt, dass sie lebt, wollte das Spiel unbedingt gewinnen und hat im dritten Viertel den Sack zugemacht. Es war deutlich entspannter als gegen Karlsruhe.“ Der tief im Abstiegskampf steckende TV Langen kam mit der Motivation von Siegen gegen Bayern München und BG Karlsruhe in die Partie und führte nach vier Minuten mit 4:8, ehe John Cadmus mit einem Dreier die Merlins in Führung brachte, die dann auch nicht mehr abgegeben werden sollte. Im zweiten Spielabschnitt sorgte vor allem Femi Oladipo für die wichtigen und sehenswerten Aktionen und markierte allein elf seiner 19 Punkte. Nach einem grandiosen Paß vom erneut überragend spielenden John Bynum brachte Oladipo mit einem Alley-Hoop-Dunk (40:30) die Hakro-Arena zum ersten Mal zum Überkochen. Drei Sekunden vor der Halbzeit-Sirene sorgte das Duo Bynum/Oladipo für den nächsten Hingucker. Bynum stibitzt sich bei einem Langener Angriff den Ball und wirft ihn über das komplette Feld Richtung gegnerischem Korb, an dem bereits Oladipo wartet und mit einem Korbleger zur 50:40 Halbzeitführung einnetzt. „Ab der zehn Punkte Führung war mir klar, dass wir das Spiel nicht mehr hergeben werden“, so Enskat, der noch letztes Wochenende miterleben musste, wie seine Mannschaft einen scheinbar sicheren 10-Punkte Vorsprung binnen weniger Minuten gegen die BG Karlsruhe fast herschenkte. Im dritten Viertel verkürzte Langen zwar nochmals auf zwei magere Punkte (66:64), konnte aber den Siegeswillen der Merlins nicht ernsthaft gefährden.

 „Unser Knackpunkt war die Verletzung von Kyle Jeffers“, resümierte Gästecoach Fabian Villmeter. Der athletische Center (16 Punkte) schied mit Nackenschmerzen Mitte des  dritten Viertels aus, bis dato war die Punkteverteilung unter dem Korb nahezu ausgeglichen. Mit 75:70 starteten die letzten zehn Minuten, in denen Langen erst nach vier Spielminuten durch einen Drei-Punkt-Wurf von Marco Völler punkten konnte (86:73). Die Merlins übten weiter Druck aus und Mike Zuiderveen war es vorenthalten, den 100 Punkt zu erzielen. „Wir sind jetzt aus dem Gröbsten raus, der Abstieg dürfte kein Thema mehr sein“, freut sich Ingo Enskat . 

Crailsheim Merlins:TV Langen 102:84 (50:40)
Spielfilm: 11:11, 22:20, 36:30, 50:40, 64:57, 75:70, 91:75) 

Es spielten: Plair (7 Punkte), Reibel (3/1 Dreier), Cadmus (6/2 Dreier), Bynum (22/1 Dreier, 7 Rebounds), Debelka, Brooks (8), Dörr (12/1 Dreier), Kieser, Oladipo (19), Zuiderveen (12/9 Rebounds), McAndrew (13/3 Dreier)

Bloß nicht unterschätzen

Freitag, 12. März 2010

Zweites Heimspiel in Folge

Die Crailsheimer Korbjäger haben zwei Heimspiele hintereinander und können, nach dem knappen Sieg gegen Karlsruhe, am Samstag gegen den TV Langen einen wichtigen Schritt Richtung Klassenerhalt tun.
Basketball – Pro A. Martin Romig, Teammanager der Merlins-Basketballer, muss nicht lange überlegen, was ihm zum TV Langen (Spielbeginn: Samstag, 20 Uhr) einfällt: “Mannschaft der Stunde” – kommt es da wie aus der Pistole geschossen aus seinem Mund und er spielt damit auf die zuletzt erfolg- und siegreichen Auftritte der “Giraffen”, wie die Hessen gerne genannt werden an.
In Jena und Karlsruhe haben sie siegreich die Hallen verlassen und zuletzt mussten die Münchner Bayern erkennen, dass in Langen (80:68-Sieger) die Punktetrauben durchaus hoch hängen können.

 

Keine Frage – auch wenn die “Giraffen” zusammen mit Nördlingen das Tabellenende zieren, haben sie derzeit Oberwasser und die Merlins dürfen einen Fehler auf keinen Fall begehen, nämlich die Gäste zu unterschätzen. Bei denen gab es einen Wechsel auf der langen Position. 2,06-Meter-Mann Kyle Jeffers ist an alte Wirkungsstätte zurückgekehrt. Im Spielaufbau taucht nach wie vor der Name Barth auf. Kai trat dort, bei den für ihre gute Nachwuchsarbeit – Nationalspieler Robin Benzing spielte letzte Runde noch vor Ort – bekannten Langenern, die Nachfolge seines Bruders Sebastian an, den es nach Bayreuth zog.
Langen spielt in der Regel mit kleiner Rotation, wobei in der Werferstatistik neben den Genannten Alonzo Hird, Brandon Chapell oder Marco Völler, Sohn des Ex-Fußball-Teamchefs, im Team von Trainer Fabian Villmeter, auffallen.
Die Einheimischen verbuchten gegen Karlsruhe einen verdienten und wichtigen Sieg, wobei sie sich in der Schlussphase ein wenig das Leben selbst schwer gemacht haben. “Wir hätten es nicht so spannend machen müssen”, betont auch Martin Romig. “Aber gegen Langen wird die Aufgabe sicherlich nicht einfacher. Da ist schon Pfeffer drinnen”, warnt er davor, das Gästeteam auf die leichte Schulter zu nehmen. “Wir müssen daran arbeiten, unsere Konzentration möglichst über die gesamte Spielzeit aufrechtzuerhalten. Und die diesbezüglichen Fehlzeiten möglichst verringern. Noch etwas gutzumachen haben die Gastgeber im Hinblick auf die Vorrunde. Da setzte es nämlich in Langen eine happige Niederlage mit 75:99 Punkten.
Personell sieht es gut aus. Coach Ingo Enskat hat keine Verletzungen zu beklagen. Vielleicht – und das wäre ihm wirklich zu wünschen – kehrt sogar der Langzeitverletzte “Sebi” Kling kommende Woche wieder ins Training zurück.

Weiter spielen: BG Karlsruhe – USC Freiburg, BV Chemnitz 99 – FC Bayern München, VfL Kirchheim Knights – Cuxhaven BasCats, Giants Nördlingen – USC Heidelberg, Crailsheim Merlins – TV 1862 Langen, UBC Hannover Tigers – BBC Bayreuth, Science City Jena – ETB Wohnbau Baskets, Saar-Pfalz Braves – Giro-Live-Ballers Osnabrück

Nochmal richtig eng – Am kommenden Samstag wieder Heimspiel!!!!!

Dienstag, 9. März 2010

Im Heimspiel gegen Karlsruhe bestimmten die Merlins weitgehend das Geschehen, versäumten es aber in den entscheidenden Phasen, den Sack zuzumachen, so dass es am Schluss unnötig eng wurde.

Basketball – Pro A. “A win is a win – ein Sieg ist ein Sieg” brachte Merlins-Coach Ingo Enskat nach der Partie die Dinge in gewohnter Weise kurz und knackig auf den Punkt. Um dann aber konkreter – und auch kritischer zu werden. “Wir haben so gespielt, wie in der letzten Woche trainiert. Manche Spieler glauben, wir stehen in der Tabelle jenseits von Gut und Böse, und damit hat es sich auch. Das stört mich ein bisschen!”

Die wohl entscheidende Frage für den Coach im Vorfeld mochte gewesen sein, wer Karlsruhes Spitzenmann Rouven Roessler (Top 5 in der Werferstatistik) verteidigen sollte. Diese Aufgabe löste John Bynum, der die 40 Minuten komplett durchspielte mit Bravour. Er neutralisierte den BGler weitgehend und konnte sich selbst zudem als Topscorer in Szene setzen. Neben ihm fielen in der Offense zunächst noch Christian Imberi und Mike Zuiderveen auf, der allerdings rasch mit zwei Fouls belastet war.

Im zweiten Viertel bauten die Merlins ihren Vorsprung zwischenzeitlich auf elf Punkte aus, handelten sich zum Viertelende jedoch wieder einfache und vermeidbare Gegenkörbe ein. John Cadmus gelang ein erster Dreier (von drei).

Im dritten Viertel gaben die Korbjäger aus Crailsheim mächtig Gas, zogen zum Teil auf 13 Punkte davon, wozu in dieser Phase gleich sieben Spieler mit beitrugen. Außer zwei Dreiern erzielte Karlsruhe hier nur drei Feldkörbe. Es roch quasi nach Vorentscheidung. Doch im finalen Durchgang drehten die Badener den Spieß noch einmal um, punkteten von der Linie relativ sicher, und Jeremy Black (13) war immer wieder unter dem Korb erfolgreich zur Stelle. Neben ihm fiel der Bundesliga-erfahrene BG-Spielmacher Marco Grimaldi positiv auf.

Die Einheimischen, denen Cadmus mit zwei Dreiern nochmal Luft verschaffte, verloren zunehmend den Faden. In der Offense schoben sie bisweilen “die Verantwortung hin und her – bis auf John Bynum” (Ingo Enskat), um dann zum Teil die schlechtere Option zu wählen.

Prompt stand es sieben Sekunden vor Schluss unentschieden. Ausgerechnet John Bynum patzte dann zweimal an der Linie. Sean Brooks erkämpfte sich jedoch den Rebound, wurde gefoult und seinerseits an die Linie geschickt. Der erste ging daneben. Versuch zwei versenkte er – 81:80 und Schluss – nochmal gut gegangen für die Gastgeber.

Gästecoach Dr. Iavn Vojtko war insgesamt gesehen nicht unzufrieden mit der Vorstellung seiner Truppe. “In einem solchen Hexenkessel zu verlieren, ist keine Schande!”

Zum Schluss sorgte Ingo Enskat noch einmal für die nötige Bodenhaftung: “Die letzten sieben Spiele, die wir jetzt noch haben, sind kein Schaulaufen. Ich will bestmöglich abschneiden, und mir ist es nicht egal, ob ich Zehnter oder Elfter werde. Ich will keine Spiel abschenken, nur weil ein bisschen rumgeträumt wird!” Und er schloss mit einem Blick auf den kommenden Samstag: “Gegen Langen im nächsten Heimspiel möchte ich die Emotionen, die vom Publikum kommen, auch auf dem Feld sehen. Und wir werden besser spielen müssen als heute, um zu gewinnen”. Deutliche Worte, für die der Coach in der VIP-Lounge spontanen Beifall erntete.

Spielfilm: 6:2 / 12:10 / 18:10 / 20:12 / 24:17 (1.V.)

29:21 / 31:24 / 37:26 / 43:39 / 45:41 (Halbzeit)

47:43 / 56:48 / 57:51 / 64:51 / 64:53 (3.V.)

66:55 / 74:62 / 80:70 / 80:80 / 81:80 (Ende)

Werfer: Crailsheim: John Bynum 20, John Cadmus 11 (3), Christian Imberi, Daniel Dörr je 10 (10 Rebounds), Johnny Reibel, Sean Brooks, Mike Zuiderveen 8, Jejuan Plair 2, Mark Mc Andrew 4, Femi Oladipo, Lucian Kieser.

Karlsruhe: Black 17 (1), Grimaldi 16 (2), Richardson 15, Roessler 14 (1)

Crailsheim Merlins: Eigengewächs nach drei Jahren zurück

Samstag, 6. März 2010

Alex Rüeck in alten Farben

Neben Harald Debelka ist Alexander Rüeck das einzige Crailsheimer Eigengewächs, das den Sprung in die zweite Liga gepackt hat. Allerdings spielt “Oleg”, wie ihn seine Freunde rufen, nun schon seit einigen Jahren nicht mehr in der hohenlohischen Basketballhochburg. Erst versuchte er sein Glück in Schwenningen und Raststatt. Nun spielt er schon seine dritte Saison beim Tabellenfünften BG Karlsruhe. “Ich studiere in Karlsruhe Sportwissenschaft und fühle mich dort sehr wohl”, erzählt Rüeck, der in knapp drei Wochen seinen 26. Geburtstag feiern darf. Vor einer Woche hat er seinen Vertrag verlängert, “es läuft von Jahr zu Jahr besser, und ich würde gerne noch ein paar Runden in meiner zweiten Heimat spielen. Allerdings kommt das Studium durch das viele Training ein bisschen zu kurz.” Inzwischen kommt der 1,87 Meter Hüne auf rund 16 Minuten Einsatzzeit pro Spiel. Genau 107 Punkte hat der Flügelspieler in der laufenden Saison (21 Spiele) erzielt und dabei 31 Rebounds geholt. 

“Ich freue mich schon riesig auf das Spiel in Crailsheim (heute, 20 Uhr). Das Publikum ist spitze, auch wenn es für mich natürlich komisch ist, gegen die eigenen Fans zu spielen, zudem kann ich wieder einmal ein Wochenende zu Hause verbringen.” Drei Jahre ist es her, dass Rüeck zuletzt in der Arena auflaufen durfte. “Insbesondere zu Team-Manager Martin Romig und Hallensprecher Danny Jüngling habe ich noch guten Kontakt.” In seinem 

Steckbrief gibt er Fußball, Playstation, Filme und Essen (am liebsten Börek und Hähnchen) als seine Hobbys an. Unter der Rubrik “Vorbild” steht: “Meine Eltern” – und sein Saisonziel lautet “Jedes Spiel gewinnen”. Das haben die Karlsruher zwar nicht geschafft, doch trotz der Verletzungsmisere zu Beginn der Runde haben sie den Aufstieg noch nicht ganz abgehakt.

“Crailsheim ist äußerst heimstark. Ich habe sie gegen Nördlingen gesehen – das wird eine ganz harte Nuss, zumal die Merlins mit zwölf beinahe gleichwertigen Spielern rotieren können. Wenn wir uns da trotz der tollen Atmosphäre durchsetzen, dann können wir Cuxhaven vielleicht sogar noch einholen.” Und das, obwohl mit Anton Karzanovski ein wichtiger Spieler in dieser Woche den Verein in Richtung Heimatland Israel verlassen hat. “Ein großer Spieler (149 Punkte, 102 Rebounds), der von außen werfen kann. Er kam aber zuletzt nicht mehr richtig in Tritt. Wir können das aber mit einer kleineren Rotation gut kompensieren.”

Ein weiteres bekanntes Gesicht läuft übrigens mit Ex-Merlins Point Guard Tobias Stoll heute in der Sportarena auf. “Durch die Ausländerregelung werden die Vereine gezwungen, deutschen Spielern mehr Einsatzzeiten zu geben. Tobi ist ein cooler Typ, der uns auch spielerisch weitergebracht hat”, erzählt Rüeck. 

Steckbrief gibt er Fußball, Playstation, Filme und Essen (am liebsten Börek und Hähnchen) als seine Hobbys an. Unter der Rubrik “Vorbild” steht: “Meine Eltern” – und sein Saisonziel lautet “Jedes Spiel gewinnen”. Das haben die Karlsruher zwar nicht geschafft, doch trotz der Verletzungsmisere zu Beginn der Runde haben sie den Aufstieg noch nicht ganz abgehakt.

 

“Crailsheim ist äußerst heimstark. Ich habe sie gegen Nördlingen gesehen – das wird eine ganz harte Nuss, zumal die Merlins mit zwölf beinahe gleichwertigen Spielern rotieren können. Wenn wir uns da trotz der tollen Atmosphäre durchsetzen, dann können wir Cuxhaven vielleicht sogar noch einholen.” Und das, obwohl mit Anton Karzanovski ein wichtiger Spieler in dieser Woche den Verein in Richtung Heimatland Israel verlassen hat. “Ein großer Spieler (149 Punkte, 102 Rebounds), der von außen werfen kann. Er kam aber zuletzt nicht mehr richtig in Tritt. Wir können das aber mit einer kleineren Rotation gut kompensieren.”

Ein weiteres bekanntes Gesicht läuft übrigens mit Ex-Merlins Point Guard Tobias Stoll heute in der Sportarena auf. “Durch die Ausländerregelung werden die Vereine gezwungen, deutschen Spielern mehr Einsatzzeiten zu geben. Tobi ist ein cooler Typ, der uns auch spielerisch weitergebracht hat”, erzählt Rüeck.

Crailsheim Merlins: Karlsruhe gibt sich die Ehre!

Donnerstag, 4. März 2010

Auf den Boden der Tatsachen gelandet sind nun auch die  hochgehandelten Gäste aus dem Badischen. Der Tabellenfünfte streckte die Flügel (79:95) im gestrigen Nachholspiel daheim vor 1500 Zuschauer gegen das Tabellenschlusslicht TV Langen. Der lange Zeit als Aufstiegsfavorit gehandelte Gast muss nun wieder kleinere Brötchen backen.
Für die Merlins heißt das noch lange nicht Entwarnung. Die Crailsheimer Basketballer fanden in Jena lange nicht ins Spiel und als es dann doch klappte, war es schon zu spät, um dem Abstiegsgespenst in Lobeda endgültig den Garaus zu machen. Dafür gibt es am Samstag einen neuen Anlauf. Ob die deutliche Niederlage der Badenser gegen die Hessen für eine Verunsicherung ausreicht bleibt mal dahingestellt.

Die Badenser formieren ihre schlagkräftige Truppe um den 29-jährigen Ex-Nationalspieler Rouven Rössler. Der 1,95m große Shooting Guard gilt als einer der besten deutschen Spieler in der PRO-A und kann an einem guten Tag den Gegner alleine in Grund und Boden schießen. Neben Rössler gilt es das Augenmerk auf das amerikanische Center-Duo um Jeremy Baker und Dewayne Richardson, sowie auf ihren US-Kollegen auf der Guardposition Greg Baker zu richten. Komplettiert wird das Führungsquartett von dem deutschen Guard Trio um das ehemalige Merlins-Eigengewächs Alexander Rüeck aus Onolzheim, dem letztjährigen Merlin und PRO-B Meister Tobias Stoll und Marco Grimaldi, der aus der ersten Bundesliga in Göttingen vor Saisonbeginn ins Badische wechselte.

Dementsprechend gilt es für die Merlins-Verteidigung wieder an die guten Defensivleistungen des letzten Heimspieles gegen Nördlingen anzuknüpfen und wieder Selbstvertrauen in die eigenen Stärken zu schöpfen. „Wir müssen mit deutlich höherem Druck in Angriff und Verteidigung agieren, als wir es zuletzt in Jena getan haben !“, fordert Coach Ingo Enskat dementsprechend auch deutlich vor der anstehenden Aufgabe. „Das Publikum wird dabei natürlich wie immer ein entscheidender Faktor sein.“, baut dazu Manager Martin Romig auf den wohlbekannten Hexenkessel in Crailsheim, dessen einzigartige Stimmung erneut gefordert sein wird, um den favorisierten Gästen ein weiteres Bein stellen zu können.