Archiv für Juli 2009

5000 Euro Belohnung

Donnerstag, 30. Juli 2009

Autovermietung lobt 5000 Euro Belohnung nach Raubüberfall aus

Nach dem Raubüberfall auf eine Filiale in der Potsdamer Innenstadt hat die Autovermietung Europcar eine Belohnung von 5000 Euro für Hinweise zur Aufklärung der Tat ausgesetzt. Das teilte die Polizei am Mittwoch mit. Bei dem Überfall am Samstag waren eine Mitarbeiterin verletzt und vier Autos im Wert von mehr als
100 000 Euro gestohlen worden.

Die 23-jährige Frau wurde gegen 14.00 Uhr von Zeugen in ihrem Büro aufgefunden. Sie war gefesselt und geknebelt. Aufgrund eines schweren Schocks kam sie in eine Klinik. Bisherigen Erkenntnissen zufolge hatten die Täter die junge Frau in ihrem Büro in einem Hotel in der Innenstadt von hinten angegriffen und mit dem Kopf gegen eine Schranktür gestoßen. Dabei verlor sie das Bewusstsein und ging zu Boden. Anschließend wurde sie gefesselt und geknebelt. Die Täter entwendeten die Schlüssel von vier Mietfahrzeugen und flüchteten mit vier Autos.

Von den Tätern und den Autos fehlt bislang jede Spur. Die Polizei bittet bei den Ermittlungen um Mithilfe und fragt, wer am Samstag zwischen 13.30 und 14.00 Uhr Auffälligkeiten im Bereich des Potsdamer Hotels «Mercure» oder der Autovermietung wahrgenommen hat. Hinweise zu den Tätern oder dem Verbleib der Autos nehmen das Polizeipräsidium Potsdam unter der Bürgertelefonnummer 0700 3333 0331, die Internetwache unter internetwache.brandenburg.de oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

(Quelle: ddp)

Flinke Symbiose mit Ulla

Mittwoch, 29. Juli 2009

Aufregung, Rechtfertigung, Spott – das Leben bietet Ulla Schmidt in diesen Tagen viel Ungemach. Werbestrategen haben schnell reagiert – und die Dienstwagenaffäre der Gesundheitsminsiterin kreativ genutzt.

Aufregung, Rechtfertigung, Spott – das Leben bietet Gesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) in diesen, ihren Urlaubs- und Diensttagen viel Ungemach. In Deutschland trifft sie die Aufmerksamkeit mit einer Wucht, die ihr im Sommerloch-Theater vor der Wahl nicht Recht sein kann. Die Berichte über sie, ihren gestohlenen Dienstwagen, sind Mittelpunkt in allen Medien: Ulla Schmidt in den Fernsehnachrichten, lächelnd auf Titelseiten der Zeitungen und tausendfach kommentiert in den Onlinemedien.

Pfiffige Werbestrategen haben die oftmals als Ullala verunglimpfte Ministerin sogleich in den Mittelpunkt gerückt und fahren Trittbrett. Als Erster reagierte Autovermieter Sixt und kreierte die Symbiose aus Ulla und Werbung. Das Unternehmen setzte ein Bild von Ulla Schmidt auf die Startseite des Internetangebots – begleitet von den Worten „Mit dem Dienstwagen in Urlaub? Es gibt Sixt doch auch in Alicante.“ Zudem könne die Diebstahlversicherung gleich mitgebucht werden. Das Auto war ja wohl nicht umfassend versichert.

Nicht zum ersten Mal fällt der Autovermieter mit seiner Politik-Kombination auf. Immer wieder warb er mit Politikern – meist ohne deren Wissen. Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel saß bereits mit wild abstehender Haarmähne im Cabrio. Die Anzeige war garniert mit den Worten: Lust auf eine neue Frisur? Mieten Sie sich ein Cabrio. Merkel reagierte damals gelassen und sagte: Man könne sie als Ausgleich ja mal zu einer Cabrio-Fahrt einladen.

Auch Oscar Lafontaine wurde ohne sein Wissen Hauptdarsteller einer Werbekampagne. Damals war der Linken-Politiker bereits nach kurzer Amtszeit als Bundesfinanzminister zurückgetreten. Sixt reagierte mit Spott: Die Autovermietung zeigte daraufhin auf Plakaten die Köpfe der gesamten Bundesregierung. Nur das Gesicht Lafontaines war durchgestrichen, daneben stand: Probearbeiter. Der Politiker klagte damals – allerdings ohne Erfolg.

Die Werbung mit der Gesundheitsministerin aus Aachen erlangt viel Aufmerksamkeit. In Internetforen wird mittlerweile nicht nur die kleine Mietwagen-Affäre, sondern nun auch die Sixt-Werbung diskutiert. Auch bei Twitter gibt es darauf viel Resonanz. Die einhellige Meinung: Witziger, bösartiger und pfiffiger ist Werbung selten.

Auch die Konkurrenz in der Autovermieterbranche schläft nicht: Europcar sendete nach Beginn des „Dienstwagen-Affärchens“ gleich eine Pressemeldung durch die Republik, in der es heißt: „Nicht nur für Gesundheitsminister: Europcar bietet hochwertige und günstige Mietwagen in Spanien.“

(Quelle: www.ksta.de)

Hohn und Spott für Schmidt

Dienstag, 28. Juli 2009

Autovermieter “wirbt” mit Ulla Schmidt

Alicante/Berlin – Jetzt kommt es knüppeldick für Gesundheitsministerin Ulla Schmidt (60, SPD)
Erst wird ihr in Spanien der Dienstwagen geklaut, worauf die Öffentlichkeit überhaupt erst von der teuren Tour erfährt.

Dann hagelt es Kritik und Spott von Politiker-Kollegen. Und nun lacht halb Deutschland über Schmidt. Sogar Autovermieter machen Witze auf Kosten der Ministerin.

Keine Spur gibt es bisher von dem schwarzen Mercedes S 420 CDI (320 PS, Listenpreis: 93.000 Euro), der Schmidt im spanischen Dorf Dénia, 80 Kilometer nördlich von Alicante, geklaut wurde. Und der offenbar entsprechend versichert war – aus Kostengründen.

Wie Politiker das Geld der Steuerzahler verbraten hier klicken ›

Kein Wunder, dass die Diebe über alle Berge sind, denn sie hatten es besonders leicht. Sie mussten weder den Wagen knacken noch ins Haus des Fahrers einbrechen, um an die Schlüssel zu kommen. Schmidts Chauffeur hatte die Terrassentür aufstehen lassen – wegen der Hitze.

Jetzt ist die Ministerin in Erklärungsnot – und ein gefundenes Fressen für die Werbebranche. Ein Radio-Sender in Berlin verlost eine Urlaubsreise mit Mercedes und Fahrer („Keine Kosten und viel Aufsehen – genau wie Ulla“).

Der Autovermieter Sixt wirbt mit dem Slogan „Mit dem Dienstwagen in Urlaub? Es gibt Sixt doch auch in Alicante!“

Bei Europcar heißt es: „Nicht nur für Gesundheitsminister: Europcar bietet hochwertige und günstige Mietwagen in Spanien.“ Empfohlen werden „repräsentative Mercedes-Modelle“ ab 500 € die Woche. Das Mieten eines Fahrzeugs vor Ort sei damit „wesentlich günstiger“ und umweltfreundlicher.

Schmidts Sprecherin hatte betont, es sei billiger, den Benz aus Deutschland kommen zu lassen. Das koste rund 500 Euro für Sprit, während ein vergleichbarer Leihwagen vor Ort 500 Euro am Tag koste. Dabei ließ sie die Kosten für den Fahrer (dessen 15-jähriger Sohn mitgefahren ist) allerdings beiseite.

Die FDP verlangt von Schmidt Rechenschaft vor dem Haushaltsausschuss.

 

(Quelle: www.express.de)

Brutaler Überfall auf Autovermieter

Dienstag, 28. Juli 2009

Angestellte bewusstlos geschlagen

POTSDAM –  Eine professionelle Räuberbande hat in Potsdam um die Mittagszeit vier Luxus-Wagen aus einer Autovermietung gestohlen und die 23-jährige Angestellte der Leihfirma bewusstlos geschlagen. Obwohl sich der Überfall am Wochenende im Erdgeschoss des Hotels „Mercure“ in der Innenstadt abspielte, gibt es keine Zeugen. Es ist in Potsdam der erste gewaltsame Autodiebstahl mit einer verletzten Person, teilte der Sprecher des Polizeipräsidiums, Rudi Sonntag, gestern mit.

Die Täter hatten das Opfer offenbar gut beobachtet und einen günstigen Moment abgepasst. Als sich die einzige Angestellte des Autovermieters von der Büroeingangstür abwandte, eilten die Räuber aus der Hotellobby in den Geschäftsraum der Autovermietung, griffen der jungen Frau von hinten ins Haar und stießen ihren Kopf mit solcher Wucht gegen einen Schrank, dass sie bewusstlos zu Boden sank. Dann knebelten und fesselten sie das Opfer und verschwanden mit vier Fahrzeugschlüsseln.

Geraubt wurden vier Oberklasse-Fahrzeuge im Gesamtwert von weit mehr als 100 000 Euro. Die Wagen waren allesamt erst in diesem Jahr zugelassen worden.

Als der Raubüberfall etwa eine Viertelstunde später entdeckt wurde, waren die Täter schon so gut untergetaucht, dass die Großfahndung der Polizei auch in benachbarten Bundesländern zunächst erfolglos blieb. Die Angestellte lag zu diesem Zeitpunkt immer noch bewusstlos und gefesselt am Boden. Sie wurde mit Gehirnerschütterung, einem Schock und Prellungen in ein Krankenhaus gebracht. Gestern ging es der jungen Frau wieder besser. Hinweise auf einen Täter sind von ihr jedoch nicht zu erwarten. Offenbar hat sie keinen der Räuber gesehen.

Hinweise nimmt die Polizei unter 0700 3333 0331, unter www.internetwache.brandenburg.de oder bei jeder anderen Dienststelle entgegen. (Von Rainer Schüler und Sebastian Scholze)

Sixt bringt komplette Familie unter

Sonntag, 26. Juli 2009

Der Autovermieter Erich Sixt hat neben seiner Frau nun auch beiden
Söhnen führende Positionen in seinem Unternehmen verschafft.

Der ältere Sohn von Erich Sixt wird nach einem Bericht des „Manager Magazins“ Leiter
der Konzernentwicklung von Deutschlands größtem Autovermieter.
Der 29-jährige Alexander Sixt werde den Posten am 1. Juli übernehmen.
Damit sei die gesamte Familie im Management des Unternehmens tätig.

Vater Erich Sixt ist Vorstandschef des Autovermieters, seine Frau Regina
hat die Position Vice President Marketing inne und sein zweiter Sohn,
er 26-jährige Konstantin Sixt, ist Leiter E-Commerce. Erich Sixt feierte
am Donnerstag seinen 65. Geburtstag. Mit einem Anteil von fast 57 Prozent
ist er Hauptaktionär seines Unternehmens.

(Quelle: www.n-tv.de)

Service runter, Preis rauf

Freitag, 24. Juli 2009

In Deutschland gibt es zurzeit 50.000 Mietwagen weniger als 2008. Mit dramatischen Folgen für die Kunden: Falls sie überhaupt ein Auto bekommen, dann nur zu extrem hohen Preisen. Sixt hat den Fuhrpark um acht Prozent heruntergefahren, Avis um zehn, Europcar um 15 und Budget gar um 25. Allein bei Sixt fehlen europaweit mehr als 5300 Fahrzeuge. Ein Problem ist der Nachschub: Wegen der Abwrackprämie ist der Kleinwagen-Markt nahezu leer. Wenn die Vermieter überhaupt noch Autos kaufen können, dann nur zu schlechten Konditionen. Außerdem können Sixt & Co ihre Leasingautos nach Ablauf der Vermietzeit derzeit nur mit enormen Verlusten an die Banken zurückgeben.

Einen Tag Panda für 152 Euro

Die Zeche dafür zahlt der Kunde: Avis hat die Preise für Privatkunden seit Ostern 2009 im Schnitt um zehn Prozent erhöht. Das billigste Auto ist jetzt der Seat Ibiza ab 79,17 Euro pro Tag. Wer kurzfristig mieten will, zahlt bei Budget in Berlin für einen Fiat Panda 152 Euro. Sixt hat die Preise für Privatkunden bereits zur Jahreswende um drei bis fünf Prozent angehoben, für Firmenkunden gehen sie derzeit um bis zu zehn Prozent rauf. Dazu werden plötzlich wieder Kilometer in Rechnung gestellt. Bei Sixt sind im Mietpreis von 128 Euro für einen VW Polo nur noch 300 Kilometer inklusive. Wer weiter fährt, zahlt 31 Cent pro Kilometer. Die Tagestour München-Berlin und kostet so 392,75 Euro – plus Sprit.

Lage in Spanien besonders schlimm

Besonders schlimm sieht es in Spanien aus. “Die Mietwagenfirmen in Spanien bekommen keine Kredite mehr für Neuwagen, deshalb fehlen die Autos”, erklärt Gerald Schridde, Geschäftsführer des “First”-Reisebüros in Hameln. “Das Nadelöhr sind in diesem Jahr Alicante, Menorca und Ibiza. Mit Glück bekommt man mit fünf Tagen Vorlauf noch ein Auto auf Mallorca.” Das dann aber auch nur zu völlig überhöhten Preisen: Eine Woche Renault Clio war 2008 noch für rund 280 Euro zu haben, in diesem Jahr geht unter 430 Euro nichts mehr.

(Quelle: Hamburger Abendblatt)

Straub kann weitermachen

Donnerstag, 23. Juli 2009

(BIBERACH/jtw) Der angeschlagene Biberacher Autovermieter Budget kann wohl auch über das Monatsende hinaus weitermachen. Am 31. Juli läuft das Insolvenzgeld aus, doch ein Gutachten der Unternehmensberatung Roland Berger attestiert Budget eine gute Zukunftschance.

“Es zieht sich, aber wir sind weiter dran”, sagt Robert Straub, Geschäftsführer von Budget. Was sich zieht sind die Verhandlungen mit Investoren. Dran sind Straub und Insolvenzverwalter Arnd Geiwitz aus Neu-Ulm an der Weiterführung des Unternehmens.

Dabei soll auch ein Gutachten von “Roland Berger und Partner” helfen. Die renommierte Unternehmensberatung hat nach Aussage von Straub Budget eine gute Zukunftsperspektive attestiert. “Das ist natürlich für mögliche Investoren eine wichtige Information und für uns ein Meilenstein”, so Straub.

Um das Unternehmen auf Zukunftskurs zu trimmen, musste Budget 27 Standorte schließen. “Es handelt sich dabei um defizitäre kleinere Standorte zumeist im Osten”, sagt Straub. Ungefähr 90 Menschen verloren ihren Arbeitsplatz, darunter viele Teilzeitkräfte und Mini-Jobber. In Biberach wurden die auslaufenden Zeitverträge nicht verlängert, dafür hat Straub den Standort Biberach aber dadurch gestärkt, dass einige Bereiche wieder von Rostock nach Biberach zurückverlegt wurden.

“Wir werden für eine tragfähige Lösung bestimmt noch den August brauchen. Die Entscheidungen bei den Investoren fallen derzeit auch langsamer, dazu kommt die Urlaubszeit”, sagt Straub, der auch selbst Interesse an einem Rückkauf hat.

(Quelle:www.szon.de)

Kreditklemme macht sich auch in der Autovermietung bemerkbar

Donnerstag, 23. Juli 2009

Auch den Betreibern von Autovermietstationen macht die Kreditklemme schwer zu schaffen.

Nürnberg / Berlin (23.07.2009) – Unter der gegenwärtigen Zurückhaltung der deutschen Banken bei der Vergabe von Krediten leiden nicht nur Automobilzulieferer, exportabhängige Elektrohersteller oder Maschinenbauer. Auch den Betreibern von Autovermietstationen macht die Kreditklemme schwer zu schaffen. Darauf weist die CCUniRent System GmbH, Systemgeber der bundesweiten Autovermietung CC Rent a car, hin. Sie vermeldet in diesem Zusammenhang eine deutliche Nachfragesteigerung im Bereich der so genannten Partnermiete.    

“Die deutschen Stationsbetreiber benötigen Kredite, um notwendige Fuhrparkerweiterungen durchzuführen oder alte Mietwagenmodelle gegen neuere auszutauschen. Bleiben diese Darlehen aus, können sie nicht mehr auf aktuelle Marktentwicklungen und Kundenerwartungen reagieren. Die Konsequenzen würden nicht lange auf sich warten lassen”, erklärt Jürgen Lobach, Geschäftsführer der CCUniRent GmbH.
Der in Nürnberg ansässige Systemgeber bietet seinen Systempartnern daher mit der Partnermiete eine alternative Finanzierungsmöglichkeit bei der Anschaffung neuer Mietwagen. Über einen Online-Partnermietkalkulator – abrufbar unter www.ccunirent.com – können sich Autovermieter die Raten des Finanzierungsangebots selbstständig ausrechnen und die wichtigsten Vertragsunterlagen gleich herunterladen. Zugleich profitieren sie von den günstigen Konditionen des Autovermiet-Netzwerks.

“Unsere Systempartner machen sich auf diesem Wege von der Vergabepolitik der Banken unabhängig. Denn wir tragen für die komplette Abwicklung der Finanzierung Sorge, während sie das neu erworbene Fahrzeug bereits in ihren Fuhrpark übernehmen können”, erläutert Lobach. Je nach Bedarf können Autovermieter aus kurzen sowie langen Finanzierungslaufzeiten auswählen und die Verhandlungen mit dem Auto-Händler vor Ort auch weiterhin vollkommen eigenständig führen.

Weitere Informationen unter www.ccunirent.com

KRISE – Mietautos fehlen wegen Finanzkrise

Montag, 20. Juli 2009

In der Schweiz und an ausländischen Ferienorten gibt es zu wenig Mietautos. Grund für diesen Mangel ist die Finanzkrise.

 «Allein in Spanien stehen 40 000 bis 50 000 Wagen weniger zur Verfügung als letztes Jahr», sagt Kai Sannwald von Europas zweitgrösstem Mietauto-Vermittler Sunny Cars gegenüber der «NZZ am Sonntag». Ursache des Mangels ist die Finanzkrise: Seit letztem Herbst können Autovermieter bei Autoherstellern nicht mehr von Vorzugs-Angeboten profitieren und kaufen deshalb weniger Autos. Bisher hatten Vermieter gebrauchte Wagen nach kurzer Zeit und zu fixen Preisen an die Hersteller zurückgeben können. Weil die Autobauer die Occasionen nicht mehr absetzen können, gehen sie keine derartigen Verträge mehr ein.

(Quelle: www.20min.ch)

Abwrackprämie – Fördertopf bis Mitte September geleert

Montag, 20. Juli 2009

Der Topf für die Abwrackprämie wird nach einem Bericht der “Bild”-Zeitung wahrscheinlich schon vor der Bundestagswahl am 27. September 2009 ausgeschöpft sein. Wie die Zeitung unter Berufung auf Zahlen des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) schreibt, reicht das Geld nur noch für rund 300.000 Fahrzeugkäufe.

 Erste Forderungen nach erneuter Verlängerung werden laut

Nach Angaben eines BAFA-Sprechers gehen derzeit täglich rund 7.000 bis 8.000 Neuanträge auf die Prämie ein. Sollte diese Entwicklung anhalten, ist der von der Bundesregierung bereitgestellte Betrag von insgesamt fünf Milliarden Euro spätestens Mitte September aufgebraucht.

Der saarländische SPD- Vorsitzende und SPD-Bundesvorstandsmitglied Heiko Maas bringt angesichts der Zahlen eine Verlängerung der Abwrackprämie bis zum Jahresende ins Gespräch. Der Zeitung sagte Maas: “Die Abwrackprämie nutzt allen – Verbrauchern, Arbeitnehmern
und Wirtschaft. Deshalb muss geprüft werden, ob unabhängig vom Erreichen des Fördertopflimits jeder, der bis zum Jahresende sein Altauto verschrottet, die volle Prämie von 2.500 Euro auch erhält.”

Der Zentralverband des Deutschen Kfz-Gewerbes (ZDK) warnte die Bundesregierung dagegen vor einer erneuten Aufstockung der Fördersumme. Verbandssprecher Helmut Blümer sagte dem Online-Dienst der “Bild”-Zeitung: “Die Abwrackprämie darf nicht noch einmal verlängert werden, da sonst noch mehr Autokäufe in dieses Jahr vorgezogen werden. Wir befürchten für 2010 ohnehin ein Absatzloch – das würde dann noch größer”.

(Quelle: www.auto-motor-und-sport.de )