Archiv für September 2009

Budget, Avis ban smoking in cars

Mittwoch, 23. September 2009

Smoking bans are spreading from planes, trains and buses to another mode of transit: rental cars

Beginning Oct. 1, Avis and Budget will become the first major rental-car companies to ban smoking in their entire North American fleets and to impose a cleaning fee of up to $250 on customers who smoke in the cars.

“The No. 1 request we get is for a smoke-free car,” says John Barrows, spokesman of the Avis Budget Group, the parent company. He says a common customer complaint is a car that smells of smoke, adding, “We’re addressing both concerns.”

Barrows says employees who drive the vehicles are no longer allowed to smoke and the cars will undergo a new inspection upon return. He says it costs the company more to clean a smoky car, because it often has to be taken out of service longer.

Avis is following a smoke-free travel trend that took off two decades ago. In 1988, Congress banned smoking on short domestic flights and in 1990 expanded that to flights of up to six hours. That year, it also banned smoking on interstate buses.

In 1994, Amtrak banned smoking on short and medium-distance trips and now allows it only in a designated area of the Auto Train, which runs from outside Washington, D.C., to the Orlando area.

Other car-rental companies have taken more limited steps to address smoking. Hertz allows customers to request a smoke-free car but doesn’t guarantee it, says spokeswoman Paula Rivera.

Enterprise Rent-A-Car, Alamo Rent A Car and National Car Rental do not have an “across-the-board” smoking ban but many of their locations restrict smoking, says Laura Bryant, spokeswoman of parent company Enterprise Holdings.

Anti-smoking groups hailed Avis Budget Group’s ban. “Avis is protecting the rights of all of its customers to breathe clean air,” says Matt Myers, president of the Campaign for Tobacco-Free Kids.

Secondhand smoke is significantly more concentrated in cars than it is in bars, restaurants and other public places, according to a study released last month by the Johns Hopkins Bloomberg School of Public Health.

Philip Morris USA, the nation’s largest cigarette-maker, believes private business owners “should have the opportunity to make their own smoking policies,” says spokesman David Sutton.

“It’s disappointing but it’s their private property,” says Gary Nolan of the Smoker’s Club, a part of the Citizens Freedom Alliance, which aims to protect private property rights. Nolan, a smoker, says he used to rent often from Budget, adding, “I won’t rent from them again.”

Barrows says Avis Budget Group, based on customer research, expects its smoke-free policy will help its bottom line. He says, “We think we may gain more business than we lose.”

(Quelle: usatoday.com)

Kleinwagen-Offensive: Noch bis zum 15. Oktober kommt es bei CC Rent a car nicht auf die Größe an!

Donnerstag, 17. September 2009

Nürnberg (17.09.2009) – Ob der Fiat 500, Smart for two, der Ford Ka oder der VW Fox: CC Rent a car bringt die Kleinen ganz groß raus. So läuft noch bis zum 15. Oktober die aktuelle Kleinwagen-Offensive des bundesweiten Autovermieters, in deren Rahmen sich Deutschlands Autofahrer zu attraktiven Preisen von dem Komfort und der Effizienz moderner Kleinwagen überzeugen können.

Für einen Aktionspreis von nur 49 Euro pro Tag können sie montags bis freitags die Vielseitigkeit von VW Fox, Ford Ka & Co. entdecken. „Einzige Voraussetzung ist die Reservierung des Fahrzeuges via Internet unter www.cc-rentacar.com bei einer der bundesweit 80 CC Rent a car-Vermietstationen“, bemerkt Jürgen Lobach, Geschäftsführer der CCUniRent System GmbH, dem Markeninhaber von CC Rent a car.

Eine Fahrtstrecke von 200 Kilometern sowie ein Vollkasko-Schutz mit 750 Euro Selbstbeteiligung ist dabei ebenso wie die gesetzliche Mehrwertsteuer schon im Miettarif inklusive. „Vor allem für die Großstädte sind VW Fox, Ford Ka & Co. wie geschaffen: Die angespannte Parkplatzsituation können ihre Fahrer häufig ganz entspannt sehen. Und da sich außerdem ihr Kraftstoffverbrauch angenehm in Grenzen hält, können die Kleinen auch in ländlichen Regionen punkten“, liegen für Lobach die Vorteile auf der Hand.

Weitere Informationen unter www.cc-rentacar.com

Europcar mit Öko-Preis ausgezeichnet

Mittwoch, 16. September 2009

Das Engagement für Umweltschutz und Nachhaltigkeit des Autovermieters Europcar ist mit der Verleihung des diesjährigen ÖkoGlobe belohnt worden. Europcar erreichte als bester Autovermieter den dritten Platz in der Kategorie Ökologischer Fuhrpark.

Seit 2007 zeichnet das ÖkoGlobe-Institut der Universität Duisburg-Essen in Zusammenarbeit mit den DEVK Versicherungen und dem ACV Automobil-Club Verkehr jährlich herausragende Innovationen für nachhaltige Mobilität aus.

Zugleich hat Europcar einen Vertrag mit Renault über die Einführung von Elektroautos in die Mietwagenflotte geschlossen, ein weiterer Schritt zur Förderung von emissionsfreier Mobilität.

 

(Quelle: premiumpresse.de)

Anleihen trotzen dem schwierigen Umfeld

Freitag, 11. September 2009

Nirgends zeigt sich die Risiko- und Investitionsfreude der Anleger deutlicher als an der Kursentwicklung von Hochzins-Anleihen. Als die Risikoaversion auf dem Höhepunkt war, wollte niemand mehr von ihnen etwas wissen. Seitdem haben die Investoren ausgesiebt und die Kurse der Renten, die dabei hängen blieben, haben sich wieder deutlich erholt.

Dieses Schicksal war auch den Anleihen des Autovermieters Europcar beschieden, deren Rendite im März auf ein Rekordhoch von 73 Prozent gestiegen war. Damals wollte niemand etwas wissen von Schuldverschreibun-gen, die von Emittenten ausgegeben waren, die damit ihre Übernahme durch einen Finanzinvestor finanziert hatten. Vor allem dann nicht, wenn die Bonitätsnote der Papiere, so wie die von Europcar, von ursprünglich schon schwachen Niveau „B2“ auf „Caa1“ heruntergestuft worden waren.

Europcar mit roten Zahlen
Mittlerweile aber hat die hohe Rendite wieder Investoren angelockt und so ist sie auf 14,6 Prozent gefallen. Dazu trug nicht zuletzt bei, dass Europcar Anfang April vermeldete, vor 2011 keine Refinanzierung zu benötigen. Und dies ist in den vergangenen Monaten bei Unternehmen, die an der Automobilindustrie hängen, nicht unbedingt selbstverständlich gewesen.

faz

Nicht, dass Europcar die Krise nicht spüren würde. Im Gegenteil: nach den am Dienstag vorgelegten Halbjahresergebnissen ist der Umsatz gegenüber der Vorjahresperiode um 13,4 Prozent auf 854 Millionen Euro gefallen. Das bereinigte operative Ergebnis fiel um mehr als die Hälfte auf 42,6 Millionen Euro, unbereinigt rutschte man mit einem Minus von 11,4 Millionen Euro gar in die Verlustzone, so dass der Periodenverlust um das Dreieinhalbfache auf 89,1 Millionen Euro stieg. Dabei war das bereinigte operative Ergebnis schon 2008 um 18 Prozent auf 252,9 Millionen Euro gefallen.

Auf Sparkurs
Die durchschnittliche Nettoverschuldung des Unternehmens ist dagegen um rund 10 Prozent auf rund 3 Milliarden Euro gegenüber dem Vorjahr gesunken. Indes beträgt sie mehr als das Fünffache des Eigenkapitals und ist damit deutlich gegenüber 2008 gestiegen, als sie noch beim 4,3fachen lag.
Mit einer raschen Verkleinerung der Flotte und weiteren Sparmaßnahmen will Europcar noch im laufenden Jahr 35 Millionen und im kommenden Jahr 80 Millionen Euro einsparen, um sich an die deutlich niedriger Nachfrage anzupassen.
Mit Europcar leiden auch andere Anbieter. Der Konkurrent Hertz, dessen Euro-Anleihen von den Rating-Agenturen ähnlich schwach mit „B2“ bzw. „CCC+“ bewertet werden, verzeichnete im zweiten Quartal einen Gewinnrückgang gegenüber dem Vorjahr um 93 Prozent auf 3,9 Millionen Dollar, die Umsätze sanken um 23 Prozent auf 1,75 Milliarden Dollar.

Hohe Übernahmeschulden belasten auch Hertz
Auch Hertz drücken hohe Schulden: Wie Europcar nach dem Verkauf durch die einstige Mutter VW, so wurden auch Hertz hohe Schulden aufgebürdet, als der Autobauer Ford im Jahr 2005 Hertz an Finanzinvestoren abgab. Zuletzt betrugen diese nur noch 9,2 Milliarden Dollar nach 11,7 Milliarden zum Ende des Jahres 2005. Doch die schlechte Ertragslage konterkariert die Bemühungen: Gerechnet auf den jüngsten Schuldenstand übersteigt dieser das für 2009 prognostizierte operative Ergebnis um fast das Zehnfache. Selbst Ende 2005 lag dieses Verhältnis nur bei 4,1.

Die Rating-Agenturen haben die Bonitätsnoten der Euro-Anleihen in diesem Jahr deutlich gesenkt. Die Rating-Agenturen haben die Bonitätsnoten der Euro-Anleihen in diesem Jahr deutlich gesenkt.
Unterschiedlich sind die Einschätzungen: Fitch bewertet Hertz vergleichsweise optimistisch und vergibt ein Anleihen-Rating von „B+“, das drei Stufen über der eher pessimistischen Einschätzung von Standard&Poor’s mit „CCC+“ liegt, was immerhin die drittschlechteste Note überhaupt ist.

Den größten Kummer macht allen Analysten, dass 2010 Schulden von 5 Milliarden Dollar fällig werden, die mit Verkaufserlösen aus der Fahrzeugflotte besichert sind, und die sich kaum auf dieselbe Weise werden refinanzieren lassen.
Hertz’ Euro-Anleihe erreichte im Dezember 2008 ihre Renditehoch bei 55 Prozent. Mittlerweile rentiert die selten gehandelte Rente mit einer Mindeststückelung von 50.000 Euro nur noch mit 11,1 Prozent.

Avis unter dem Glasdach
Besser stellt sich die Lage für Avis Europe dar. Das liegt aber vor allem daran, dass das Unternehmen eine Tochter des belgischen Konzerns D’Ieteren ist, der den Mittelverzehr des Vermieters in den vergangenen beiden Jahren vor allem aus dem Autoglasgeschäft finanzieren konnte. Nichtsdestoweniger fielen auch die Umsätze von Avis im ersten Halbjahr um 14 Prozent und operative rutschte das Unternehmen in die roten Zahlen.

Die Anleihen von D’Ieteren haben zwar auch einen Kursrutsch hinter sich, doch ging dieser glimpflich aus. Die 2012 fällige Anleihe mit einem Kupon von 5,25 Prozent hat ein Allzeithoch erreicht und rentiert zu 4,5 Prozent. Ein Rating haben die Anleihen nicht. Auf Basis der Analystenprognosen werden die Nettoschulden 2009 den operativen Gewinn um das 3,7fache übersteigen. In Zukunft aber soll Avis positive Mittelzuflüsse erwirtschaften.

Ein Rating hat auch die im Mai fällige Anleihe des deutschen Vermieters Sixt nicht, deren Kurs Ende des vergangenen Jahres einbrach, sich mittlerweile aber wieder vollkommen erholt hat. Sixt vermeldete im zweiten Quartal schon wieder eine Erholung von Umsatz und operativem Gewinn. Die Verschuldung des Unternehmens ist allerdings deutlich gestiegen. 2008 überstiegen die Nettoschulden den operativen Gewinn um das 2,4fache, nach Analystenprognosen wird diese Relation im laufenden Jahr etwas niedriger ausfallen.

 

(Quelle: faz.net)

Autovermieter umgarnen Privatkunden

Dienstag, 8. September 2009

Die großen Autovermieter entdecken einen neuen Markt. Waren sie bislang bevorzugt auf Firmenkunden fixiert, rückt nun das Privatkundengeschäft in ihren Fokus. Wie die Branche autolose Großstädter mit neuen Konzepten erreichen will.

Grund: Während das Firmenkundengeschäft unter der Krise leidet, steigt die Zahl derjenigen, die viel mit Bus und Bahn fahren und nur gelegentlich ein Auto brauchen.

 „In den großen Zentren sehen wir uns nicht als Konkurrenz zum Öffentlichen Personennahverkehr, sondern wir bieten Anschlussmobilität im weitesten Sinne“, sagt Roland Keppler, der neue Deutschlandchef von Europcar. In jener Zielgruppe gebe es genug Autofans: „Wir decken auch den Spaßfaktor ab. Wir haben das dicke Auto zum Angeben ebenso wie das schicke kleine Cabrio.“ Einfache Konzepte, wie dieses Potenzial genutzt werden kann, fehlten jedoch bisher.

 Europcars Wettbewerber Sixt wagt sich schon seit längerem in das Segment des Car Sharings und hat als Pilotprojekt den „Sixti Car Club“ in Berlin gestartet. Wer dort Mitglied ist, kann dank eines Chips auf dem Führerschein jederzeit schnell und einfach ein Auto zum Preis von einem Euro pro Stunde mieten. Im Car-Sharing-Geschäft tummeln sich auch Branchenfremde – darunter kommunale Verkehrsunternehmen und die Deutsche Bahn.

Das hat Keppler mit Europcar offenbar nicht vor. Keppler, der zuvor als Chef der Fluggesellschaft Tuifly die Billigfluggesellschaft HLX aufgebaut hat, sieht im Car Sharing Parallelen zum Low-Cost-Geschäft der Airlines. Europcar dagegen möchte lieber auf Linie bleiben – im besser bezahlten Qualitäts-Segment. Gute Dienste rund ums Auto würden heute von der Kundschaft auch gut bezahlt.

 Das Firmenkunden-Geschäft bringt Europcar bisher etwa 70 Prozent des Umsatzes. Die Privatkunden hätten bei der größten Landesgesellschaft der französischen Mietwagengruppe bisher „nicht so im Blickpunkt“ gestanden, gibt Keppler zu. Künftig sollen sie die Hälfte des Umsatzes ausmachen. Europcar macht etwa ein Viertel des Konzernumsatzes von 2,1 Mrd. Euro in 2008 auf dem deutschen Markt.

 Auch Sixt – nach eigenen Angaben mit 30 Prozent Marktanteil Nummer eins in Deutschland, international mit 1,8 Mrd. Euro Umsatz auf Platz zwei – hat zwar „traditionell Geschäfts- und Firmenkunden als Hauptzielgruppe“, sagt ein Sprecher. Privatkunden und Touristen würden aber etwa 30 Prozent des Geschäfts ausmachen.

 Während Sixt im Geschäftsreisesektor keinen Markteinbruch in der ersten Hälfte des Jahres sieht und weiterhin auf stabile Nachfrage hofft, ist bei Europcar das Firmenkundengeschäft „wesentlich volatiler“ geworden. Es liegt durchschnittlich rund zehn Prozent unter den Umsätzen der Vorjahresmonate.

In der Krise sind die Mietwagen-Anbieter nicht unglücklich über die Abwrackprämie: Da mehr Autos an Privatkunden verkauft werden, sind die Kontingente der Hersteller für die Vermieter geschrumpft – und das komme nun der teilweise gesunkenen Nachfrage entgegen.

 Vor dem Hintergrund der branchenüblichen „Buy-back“-Verträge, die eine Rücknahme der von den Herstellern gelieferten Neufahrzeuge nach wenigen Monaten Laufzeit vorsehen, gebe es in der Branche nur noch eine gebremste Expansion, sagt Keppler. Die frühere Überversorgung mit Fahrzeugen in der gesamten Branche sei auf ein gesundes Normalmaß zurückgegangen. Deshalb könnten dringend nötige Preiserhöhungen durchgesetzt werden.

 (Quelle: handelsblatt.com)

CCUniRent und daydreams kooperieren für noch mehr Service in der deutschen Autovermietung

Donnerstag, 3. September 2009

Reisegutschein

Reisegutscheine für Mietwagenfahrer

Nürnberg / Berlin (03.09.2009) – Sei es aus privaten oder beruflichen Gründen: Jährlich ziehen etwa neun Millionen Menschen in Deutschland um. Auf die Gesamtbevölkerung gerechnet wechselt damit jeder Deutsche etwa alle acht bis neun Jahre seinen Wohnort. Frauen haben dabei sogar leicht die Nase vorn. Bei einem Umzug häufig mit von der Partie ist ein gemieteter Umzugswagen. “Auf ihn verzichten die Wenigsten. Schließlich lässt sich ein Wohnortswechsel mit einem Kleintransporter einfach schneller und effizienter meistern”, weiß Jürgen Lobach, Geschäftsführer der CCUniRent System GmbH. 

Da ein Umzug meistens gleichbedeutend mit viel Stress ist, hat sich der Systemgeber der bundesweiten Autovermietung CC Rent a car zusammen mit seinem neuen Kooperationspartner daydreams, einer Burda Direct –Beteiligung und einem Spezialisten für Kurzurlaub, etwas ganz besonderes einfallen lassen: Die Betreiber der CC Rent a car-Stationen haben künftig die Möglichkeit, ihre Kunden mit einem zum Mietwagen passenden Reisegutschein zu überraschen. “Bei einem Umzug bietet sich beispielsweise ein Reisegutschein für ein Wellnesswochenende zur Erholung nach dem Umzugsstress an”, erläutert Ton Verbrugge, Geschäftsführer daydreams.

Und auch bei anderen Anlässen macht ein Reisegutschein als Kundengeschenk Sinn. “Unsere Zusammenarbeit mit daydreams bietet unseren Systempartnern neue Möglichkeiten bei der Kundenbindung”, ist Lobach überzeugt. Und auch der Mehrwert für den Kunden liege auf der Hand: Er kann seinen Reisegutschein ganz einfach online unter www.daydreams.de einlösen. daydreams bietet eine Auswahl von über 3.500 Hotels in ganz Europa. Mindestens ebenso simpel ist bei CC Rent a car (www.cc-rentacar.com) übrigens auch das Mieten eines Wagens via Internet.

Weitere Informationen unter www.ccunirent.com, www.daydreams.de und www.burdadirect.com

Verluste oder Schlimmeres

Mittwoch, 2. September 2009

Harte Zeiten für deutsche Autovermieter: Der Budget-Lizenznehmer Robert Straub gibt auf. Marktführer Sixt trennt sich nach dem Vertriebsvorstand nun auch von seinem Finanzchef

Die Finanzkrise hat die Autovermieter voll erwischt: Sie konnten gar nicht so schnell wie nötig ihre Fahrzeugflotten verkleinern, ihre Kunden müssen sparen. Die Folge: Verluste oder Schlimmeres. Die Branche formiert sich neu.

Die Nummer fünf in Deutschland hat Anfang der Woche aufgegeben. Der Lizenznehmer der Marke Budget stellte zum 31. August den Geschäftsbetrieb ein. Mietautos der Billigmarke von Avis können zwar noch zurückgegeben, aber nicht mehr gemietet werden.

Die Familienfirma Robert Straub in Biberach an der Riß war seit Herbst 2007 der deutsche Partner von Budget. Der preisaggressive Vermieter gehört seit 2003 zu Avis. Schon in vielen Staaten tritt der amerikanische Konzern Avis Budget mit beiden Marken unter einem Dach an.

(Foto: AP)

Sixt-Mitarbeiter reinigt an einer Zweigstelle in München einen Mietwagen: Das bisher an Wachstum gewohnte Unternehmen will nun auch einmal ein Auto weniger vermieten nach der Devise: höhere Preise, höherer Ertrag. (Foto: AP)

Mit großen Zielen gescheitert

Internationale Kunden mit einer Budget-Reservierung erhalten derzeit in Deutschland an 15 Flughafen-Stationen ein Avis-Auto. Der Lizenznehmer Straub hatte 600 Beschäftigte und über hundert Stationen. Anfang Mai meldete er nach einem Umsatzeinbruch Insolvenz an. Urspünglich wollte Straub Deutschlands drittgrößter Autovermieter nach Sixt und Europcar werden.

Der Marktführer Sixt AG schreibt zwar nach zwei Verlustquartalen wieder schwarze Zahlen, Konzernchef Erich Sixt stellt sein Management dennoch gerade neu auf. Erst verzichtete er auf den Vertriebvorstand, jetzt tauscht er den Finanzvorstand aus. Vorher war bereits der Marketingleiter entschwunden.

Vertriebsvorstand Hans-Norbert Topp, 47, ging “wegen unterschiedlicher Auffassungen”, wie auf die Krise zu reagieren ist. Das bisher an Wachstum gewohnte Unternehmen will nun auch einmal ein Auto weniger vermieten nach der Devise: höhere Preise, höherer Ertrag.

Großkunden müssten bis zu zehn Prozent mehr zahlen als bisher, kündigte Sixt im Mai an. Sein Finanzvorstand Karsten Odemann, 48, muss Platz machen für den Deutsch-Amerikaner Julian zu Putlitz, 41, der bisher Partner bei Roland Berger war. Für ihn gelte es, “im Zuge der Internationalisierung zukunftsweisende Konzernstrukturen zu etablieren”, begründet Aufsichtsratsvorsitzender Gunter Thielen die Entscheidung.

Gründer Sixt denkt nicht ans Aufhören

Sixt betreibt eigene Stationen in Westeuropa und über Franchisenehmer in 90 Ländern weltweit. Thielen hatte während der Hauptversammlung angekündigt, die Weichen für das Unternehmen neu stellen zu wollen, das seinen Umsatz in den vergangenen fünf Jahren um 70 Prozent auf 1,53 Milliarden Euro gesteigert hat.

Eine Vorentscheidung über die Nachfolge für Erich Sixt sei damit nicht verbunden, ergänzt ein Sprecher auf Anfrage. Sixt ist Ende Juni 65 Jahre alt geworden, denke aber nicht ans Aufhören.

Der etwas knorrig auftretende Unternehmer Sixt engagiert mit zu Putlitz jetzt den dritten Finanzvorstand seit dem Börsengang im Jahr 1986. “Es gibt keinen Hintergrund bei der Geschichte”, heißt es bei Sixt.

Der Aufsichtsrat glaube einfach, dass zu Putlitz für die Zukunft der richtige Finanzvorstand sei. Das Personalkarussell bei Sixt drehe sich auch nicht schneller als anderswo, betont der Sprecher. So sei etwa Detlev Pätsch seit mehr als zwei Jahrzehnten Operations-Vorstand.

Herr im eigenen Haus

Sixt hat in der Krise gegenüber seinen Wettbewerbern einen großen Vorteil: Er muss keine Kapitalkosten erwirtschaften für den Einstieg von Investoren in seine Firma. Das erschwert es sowohl Hertz, Avis wie auch Europcar, wieder aus den Verlusten herauszukommen. Erich Sixt dagegen ist als sein größter Aktionär Herr im eigenen Haus.

Bei der Sixt AG erwirbt inzwischen auch die nächste Generation Erfahrungen im Management. Konstantin Sixt, 26, leitet seit Anfang Juli den Bereich E-Commerce. Etwa 40 bis 50 Prozent der Buchungen für Mietautos kommen über das Internet. Alexander Sixt, 29, steuert seit Jahresmitte die Konzernentwicklung. Er war vorher Berater bei Roland Berger – wie Julian zu Putlitz. Ein Berger-Team untersuchte bei Sixt die Chancen der Internationalisierung.

Die Ehefrau als Konstante

Die Konstante im familiären und unternehmerischen Leben von Erich Sixt ist seine Frau: Regine Sixt, 59, betreut als Marketing-Chefin die zahlreichen Kooperationspartner der Sixt AG, ist aber auch zuständig für die Uniformen der Mitarbeiter in den Stationen.

In den Medien taucht sie als Charity-Lady auf, zum Beispiel, weil sie am 7. Oktober in Berlin als “Woman of Distinction” vom Hadassah-Krankenhaus in Jerusalem ausgezeichnet wird. Sie unterstützt die größte Klinik in Israel. Die Funktion von Regine Sixt in der Sixt AG werde oft etwas unterschätzt, sagt ein Insider: “Frau Sixt hat ja letztlich das Unternehmen zusammen mit ihrem Mann aufgebaut.”

(Quelle: sueddeutsche.de)

Autovermieter Sixt holt neuen Finanzchef von Roland Berger

Mittwoch, 2. September 2009

München  – Der Autovermieter Sixt tauscht überraschend seinen Finanzchef aus.

Karsten Odemann werde mit Wirkung zum 1. September vom Unternehmensberater Julian zu Putlitz abgelöst, teilte der Konzern nach einer Aufsichtsratssitzung am Dienstag mit. Der 41-jährige Deutsch-Amerikaner Putlitz arbeitete seit 1998 für Roland Berger und war 2004 zum Partner aufgestiegen. Er hatte zuletzt ein Strategieprojekt zu Fusionen und Übernahmen bei Sixt betreut. Der 48 Jahre alte Odemann, der seit 2004 Finanzchef war, verlasse Sixt “im gegenseitigen freundschaftlichen Einvernehmen”, hieß es weiter.

Putlitz, ein promovierter Wirtschaftswissenschaftler, verfüge über internationale Erfahrung und Kapitalmarktnähe, was für den Konzern in Zukunft von großer Bedeutung sein werde, sagte Aufsichtsratschef Gunter Thielen. Der Chefkontrolleur des Münchner Autovermieters hatte im Frühsommer angekündigt, die Führungsriege des Konzerns zu überprüfen und auch potenzielle Nachfolger für Vorstandschef Erich Sixt zu suchen. Der seit 1969 amtierende Konzernlenker ist vor kurzem 65 Jahre alt geworden, denkt aber nach eigenen Worten nicht an den Ruhestand.

 (Quelle: Reuters)

Die Fuhrparkprofis-Arbeitsplätze sind gerettet

Mittwoch, 2. September 2009

 

© DER BOTE, FEUCHT

© DER BOTE, FEUCHT

 

ALTDORF – «Die Fuhrparkprofis» fahren unter neuer Flagge weiter! Somit sind auch die Arbeitsplätze in Altdorf gerettet. Zum 1. September übernimmt die Futurus Holding GmbH, ein Unternehmen der Buchbinder Gruppe Regensburg, die Mitarbeiter der Fuhrparkprofis.

Die Fuhrparkprofis waren im Strudel der Finanz- und Wirtschaftskrise in ernsthafte Schwierigkeiten gekommen und hatten Insolvenzantrag stellen müssen, nachdem ein Großgläubiger alle Sanierungsbemühungen hatte scheitern lassen.
Unter enormen Zeitdruck suchte darauf hin der vom Amtsgericht Nürnberg eingesetzte vorläufige Insolvenzverwalter Dr. Carlos Mack, Partner von White & Case, nach einem geeigneten Fortführungskonzept und einem neuen Investor, um das bis 2008 ausgesprochen erfolgreiche Geschäftsmodell der «flexiblen Mobilität» im Nutzfahrzeugsektor und möglichst viele Arbeitsplätze in Altdorf zu retten. Kein leichtes Unterfangen in einer von der Krise heftig gebeutelten Branche. Aber es glückte.

Der vorläufige Insolvenzverwalter teilte hierzu mit: «Das Konzept der Futurus Holding GmbH hat mich überzeugt. Die Verantwortlichen kennen den Markt der Nutzfahrzeugvermietung sehr genau und haben mein vollstes Vertrauen, den Geschäftsbetrieb wieder in die schwarzen Zahlen zu führen.»
«Wir glauben an die Zukunft des Lkw und wir sind Vermieter» so begründet Konrad L. Altenbuchner, Mehrheitsgesellschafter und Geschäftsführer der Buchbinder-Gruppe nun die strategisch unternehmerische Entscheidung für die Fuhrparkprofis.

Jürgen Juchner, Geschäftsführer der Buchbinder Rent-a-Car Carpartner Nord GmbH, fügt hinzu: «Hervorragend engagierte und ausgebildete Mitarbeiter haben die Fuhrparkprofis über Jahre hinweg zu einer festen Größe im Nutzfahrzeugsektor werden lassen. Kundennutzen und bedarfsoptimierte Vermietlösungen stehen auch bei uns im Mittelpunkt. Wir ergänzen uns hervorragend.»
Firmiert wird auch zukünftig unter dem Logo und der Marke «Die Fuhrparkprofis». Neu ist allerdings das Know-How und die Unterstützung durch eine starke Organisation von ausgesuchter Bonität mit über 100 Standorten in der Bundesrepublik und mehr als 1000 fest angestellten Mitarbeitern. Die Geschäftsleitung vor Ort in Altdorf erfolgt durch Raul Bielke, Prokurist der Buchbinder Gruppe.

Gut 1700 Nutzfahrzeuge gehören heute zur Flotte der Fuhrparkprofis und erweitern die rund 9000 Lkw der Buchbinder-Gruppe vor allem um speziell für den Verteilerverkehr konzipierte Einheiten. Dabei steht der selbst fahrende Unternehmer, der im Auftrag großer Speditionen und Logistikunternehmen arbeitet, im Kundenfokus. Aber auch größere Transportfirmen und Verlader aus der Industrie, die sich früher ihre Fahrzeuge vollständig gekauft hatten, nutzen zunehmend das Instrument der Miete, um den eigenen Fuhrpark flexibel halten zu können. Die Dienstleister für diese Kunden, die noch vor kurzem akut vom Arbeitsplatzverlust bedrohten Mitarbeiter der Fuhrparkprofis jedenfalls, sind durch den Einstieg der Buchbinder-Gruppe hoch motiviert. Jetzt können Sie dem Kunden wieder zeigen, warum ihr Job für diesen wertvoll ist.

(Quelle:der-bote.de)