Archiv für Oktober 2009

Verschwindet Budget in Deutschland?

Freitag, 30. Oktober 2009
Budget Deutschland ist teilweise schon zerschlagen – was passiert mit den restlichen Stationen? Foto: Budget

Budget Deutschland ist teilweise schon zerschlagen – was passiert mit den restlichen Stationen? Foto: Budget

Nachdem der insolvente Autovermieter Budget in Deutschland Ende August seinen Geschäftsbetrieb eingestellt hat, ist weiterhin fraglich, ob die Marke überlebt. Das Unternehmen von Budget-Lizenznehmer Robert Straub sei in Teilen bereits zerschlagen worden, teilte der in Neu-Ulm ansässige Insolvenzverwalter Arndt Geiwitz mit. „Es gab mehrere Teilverkäufe der Stationen, unter anderem an den Mitbewerber Buchbinder.“ Für die verbleibenden 60 bis 80 Budget-Stationen und die etwa 100 Mitarbeiter solle „zeitnah“ eine Lösung gefunden werden.

Der bis dahin fünftgrößte deutsche Autovermieter hatte im Mai Insolvenz angemeldet. Das endgültige Aus kam, nachdem Verhandlungen mit fast 60 potenziellen Übernahmekandidaten gescheitert waren. Grund sei die „Verlustsituation bei Budget, die nicht behebbar war“, so Geiwitz. Die Investoren hätten ein Volumen von 100 Millionen Euro aufbringen müssen. Unter den Interessenten seien strategische und Finanzinvestoren gewesen, aber keine direkten Mitbewerber wie Sixt oder Europcar.

 (Quelle: touristik-aktuell.de)

Auch auswärts mal was reißen

Freitag, 30. Oktober 2009

merlins

Ich hoffe, dass wir viel Energie in die Partie mitnehmen, denn wir müssen auch auswärts mal einen Blumentopf gewinnen”, erklärt Martin Romig.
 
Für die Crailsheimer Basketballer geht es am Samstag quasi in die Nachbarschaft. Gegner ist das Team aus Nördlingen, in der letzten Saison noch in der BBL am Start, und von dort freiwillig – aus wirtschaftlichen Gründen – zurück in die Pro A abgestiegen.
 
“Im Prinzip hat Nördlingen seinen Kader komplett ausgetauscht. Bis auf Joe Tesfaldet steht eine ganz neue Mannschaft auf dem Parkett, einschließlich Trainer Alexander Biller, der aus Lich gekommen ist”, zeigt Martin Romig auf.
 
Der Crailsheimer Teammanager rechnet damit, dass rund 150 bis 200 Zuschauer das Team auf dem Weg ins Ries begleiten und lautstark unterstützen, wenn die Begegnung am morgigen Samstag um 19.30 Uhr angepfiffen wird.
 
In der Tabelle rangieren beide Mannschaften, die sich im Sommer beim Crailsheimer Vorbereitungsturnier schon mal ins Visier genommen haben, quasi Kopf-an-Kopf auf den Plätzen sieben und acht (je acht Punkte). Nördlingen gilt als sehr heimstark, gewann in heimischer Umgebung gegen die Saar-Pfalz Braves, in Langen, daheim gegen Jena, verlor deutlich in Kirchheim sowie in Karlsruhe. Benjamin Fumey, Rob Ferusin und Osvaldo Jeanty trafen bislang am häufigsten beim Team der Gastgeber.
 
Auf Crailsheimer Seite hat unter der Woche der eine oder andere Spieler etwas gekränkelt. Sean Brooks konnte deshalb nicht trainieren. Der Teammanager hofft aber, dass er mit von der Partie sein wird. Ansonsten sind bis auf die Dauerverletzten Sebi Kling und John Cadmus alle Mann an Bord. “Wenn wir komplett antreten können – und darauf hoffe ich – könnte es einen heißen Tanz geben”, mutmaßt Martin Romig vor dem Derby bei den Nördlinger Giants.
 
Nächste Woche, am 7. Spieltag der Pro A, kommt das Team von Science City Jena in die Crailsheimer Sportarena.
 
Es spielen: Saar-Pfalz Braves – ETB Wohnbau Baskets, UBC Hannover Tigers- USC Heidelberg, BV Chemnitz 99 – Cuxhaven BasCats, GiroLive-Ballers Osnabrück – FC Bayern München, BBC Bayreuth – TV 1862 Langen, Giants Nördlingen – Crailsheim Merlins, VfL Kirchheim Knights – USC Freiburg, Science City Jena – BG Karlsruhe

Finanzmärkte aktuell

Dienstag, 27. Oktober 2009

Dax leicht im Plus erwartet

Der Dax wird Berechnungen von Banken und Brokerhäusern zufolge am Dienstag mit leichten Kursgewinnen starten. Demnach dürfte der Leitindex seinen Kursrutsch aus dem späten Handel am Vortag um schließlich 1,71 Prozent stoppen. Die Wall Street sei vor allem wegen Sorgen um die Bankenwerte unter Druck geraten aber nun werde mit dem Blick auf die amerikanischen Indexfutures schon wieder eine Stabilisierung erwartet – das dürfte auch dem deutschen Markt moderate Eröffnungsgewinne bescheren, sagte Ben Potter, Marktanalyst bei IG Markets.

Der Future auf den amerikanischen Leitindex Dow Jones Industrial Average (DJIA) gewann seit Xetra-Schluss am Vortag 0,01 Prozent. Im Fokus stehen die Zahlen der immer weiter in Gang kommenden Berichtssaison in Deutschland. Vor allem die Dax-Werte Bayer und Daimler, die im Verlauf erwartet werden, dürften den Markt bewegen. Am Nachmittag werden nochmals Impulse aus den Vereinigten Staaten mit Daten zum Häusermarkt (Case-Shiller-Index) sowie dem Verbrauchervertrauen erwartet.

Rentenmarkt mit knapp behaupteter Tendenz

Knapp behauptet hat der europäische Rentenmarkt eröffnet. Der richtungweisende Terminkontrakt auf die 10jährige Bundesanleihe, der Bund-Future gibt um 5 Basispunkte auf 120,78 Prozent nach, der Bobl-Future ebensoviel auf 1150,05 Prozent.

Die Verbrauchervertrauensindizes aus Italien und Frankreich, die weiter vorsichtig aufwärts tendieren sollten, dürften keine größeren Spuren im Kursverlauf der Staatsanleihen hinterlassen, schreibt die HSH Nordbank in einer Tagesvorschau. Die Auktion von 44 Milliarden amerikanischen Dollar an zweijährigen Titeln in den Vereinigten Staaten sollte vergleichsweise problemlos aufgenommen werden. Auch in der Eurozone starte der Auktionsreigen mit Angebot aus Italien und den Niederlanden. Der für die Woche avisierten Gesamtsumme von 23 Milliarden Euro stehe aber ein noch größeres Volumen an Rückflüssen gegenüber, was die Rückschlagsgefahren dämpfe. Den richtungweisenden Euro-Bund-Future erwartend die Experten zwischen 120,29 und 121,15 Punkten.

Euro tendiert leicht erholt

Der Euro erholt sich am Dienstagmorgen an den internationalen Devisenmärkten etwas. Während des Übergangs aus dem asiatisch in das europäisch geprägte Geschäft steht die Gemeinschaftswährung bei 1,4905 Dollar nach 1,4870 Dollar im späten New Yorker Handel am Montag. Händler sprechen von Gewinnmitnahmen nach dem kräftigen Dollar-Anstieg vom Montag. Trotzdem halten Marktteilnehmer die Korrektur noch nicht für beendet: Zum Yen ist der Dollar auf den höchsten Stand seit fünf Wochen gestiegen, und auch der australische Dollar und der neuseeländische Dollar stehen nun unter Druck.

„Der Markt war reif für eine Gegenbewegung“, so ein Händler. Zu viele Marktteilnehmer hätten auf einen fallenden Dollar gesetzt, andererseits habe die Abwärtsdynamik der amerikanischen Währung deutlich nachgelassen. Politik und Zentralbanken seien zudem an einem schnellen Dollar-Rückgang nicht interessiert. Generell sei der Dollar-Rückgang aber vermutlich nur unterbrochen.

Neue Impulse könnten von Zahlen zum Verbrauchervertrauen aus Frankreich, Italien und den Vereinigten Staaten kommen. Aus Frankreich wird eine Stagnation, aus Italien ein leichter Rückgang und aus den Vereinigten Staaten ein leichter Anstieg erwartet. Der Abwärtstrend der amerikanischen Hauspreise soll sich weiter verlangsamt haben, heißt es mit Blick auf den Case-Shiller-Hauspreisindex am Nachmittag.

Asiens Börsen im Minus

Die Aktienmärkte in Fernost haben am Dienstag durchweg Verluste erlitten. Wie zuvor in den Vereinigten Staaten zogen Rohstoffwerte, die unter dem Fall des Ölpreises litten, die Märkte nach unten. Zudem sorgten sich viele Anleger über
die Kraft der weltwirtschaftlichen Erholung. Insbesondere Exportwerte gaben nach.

Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index notierte 1,5 Prozent tiefer bei 10.212 Zählern. Der breiter gefasste Topix verlor 1,7 Prozent auf 895 Punkte. Die Aktienmärkte in Südkorea, Hongkong, Shanghai, Singapur und Taiwan verzeichneten ebenfalls Verluste.

Wie an der Wall Street sorgten sich die Anleger, Vergünstigungen für Hauskäufer in den Vereinigten Staaten könnten nicht verlängert und der zuletzt etwas stabilere Immobilienmarkt wieder geschwächt werden. „Die Berichtssaison in Japan verlief bislang besser als erwartet, aber der Fakt, das der Markt für Verluste in Übersee anfällig bleibt, zeigt, dass den Investoren noch immer Vertrauen in die Entwicklung der Wirtschaft fehlt“, sagte Mitsuo Shimizu von Cosmos Securities.

Zu den größten Verlierern in Tokio gehörte der Pharmahersteller Astellas mit einem Minus von 6,7 Prozent. Er hatte angekündigt, die Entwicklung eines Arthritis-Mittels einzustellen. Rohstoffwerte litten unter dem Ölpreis, der deutlich unter die Marke von 80 Dollar fiel. So verbilligten sich die Anteilsscheine von Inpex um 1,6 Prozent. Im Schlepptau des Öls gaben auch die Papiere von Handelshäusern nach. Diese sind häufig an großen Öl- oder Gasprojekten beteiligt. Die Titel von Japans größtem Handelshaus Mitsubishi Corp verloren 5,5 Prozent. Bei den Exportwerten gehörten die Aktien des weltgrößten Autobauers Toyota-Aktien mit einem Abschlag von 1,4 Prozent zu den Verlierern.

Auf der Sonnenseite stand hingegen der Elektronikgigant Hitachi. Der Konzern senkte am Vortag seine Nettoverlust-Prognose um 15 Prozent. Hitachi-Aktien kletterten daraufhin um 2,3 Prozent.

Kurse und Meldungen nach Börsenschluss an der Wall Street

Die Aktienkurse in Amerika tendierten am Montag nach Börsenschluss etwas leichter. Der Nasdaq-100 After Hours Indicator fiel um 0,33 Prozent auf 1741,04 Zähler.

Der Aktienkurs der Bekleidungsanbieter VF Corporation und Limited Brands rutschte im nachbörslichen Handel ab. VF Corporation, zu der Marken wie „The North Face“ und „Vans“ gehören, fielen um 7 Prozent auf 73 Dollar. Das Unternehmen hatte zuvor einen Rückgang des Quartalsgewinns um 6,8 Prozent veröffentlicht, belastet durch Pensionsaufwendungen. Der Umsatz war um 5 Prozent gesunken.

Limited Brands, zu der die Dessousmarke „Victoria’s Secret“ gehört, fielen um 9,1 Prozent auf 17,67 Dollar. Das Unternehmen hatte zuvor einen Rückgang der bereinigten Umsätze im Oktober in Aussicht gestellt. Zuvor war es von stagnierenden Verkäufen ausgegangen.

Dollar Thrifty sanken um 4,2 Prozent auf 24 Dollar nachdem der Autovermieter für das dritte Quartal einen rückläufigen Umsatz veröffentlicht hatte.

Wall Street schließt im Minus

Belastet von Finanz- und Rohstoffwerten hat die Wall Street zu Wochenbeginn Verluste verzeichnet. Aktien von Finanz- und Bauunternehmen litten unter der Sorge, dass Vergünstigungen für Hauskäufer nicht verlängert werden könnten und der zuletzt etwas stabilere Immobilienmarkt wieder geschwächt wird. Rohstoffwerte litten unter dem Ölpreis, der deutlich unter der Marke von 80 Dollar notierte. Auch die Quartalszahlen des amerikanischen Telekomkonzerns Verizon und des Spezialglas-Herstellers Corning stützten den Markt kaum.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte ging nach anfänglichen Gewinnen mit einem Verlust von 1,1 Prozent auf 9867 Punkte aus dem Handel. Im Verlauf pendelte der Leitindex zwischen 9849 und 10.072 Stellen. Der breiter gefasste S&P-500 büßte 1,2 Prozent auf 1066 Zähler ein. Der Index der Technologiebörse Nasdaq ging um 0,6 Prozent auf 2141 Stellen zurück

„Jedes Mal, wenn die Regierung eine Hilfe wegnimmt, reagiert der Markt verschnupft“, sagte Analyst Joe Saluzzi von Themis Trading zum möglichen Ende der Steuerhilfen für Hauskäufer. Auf der Verliererseite befanden sich auch etliche Werte von Regionalbanken. Viele von ihnen würden nicht vor 2011 schwarze Zahlen schreiben, hieß es im Kommentar eines einflussreichen Analysten. Die Aktien von Fifth Third Bancorp und SunTrust Banks verzeichneten Abschläge von 7,9 sowie 5,4 Prozent.

Ebenfalls zu den Verlierern zählte die Aktie des Spezialglas-Herstellers Corning, obwohl der Konzern im abgelaufenen Quartal einen überraschend hohen Gewinn erzielte. Zudem rechnet das Unternehmen mit einem starken Wachstum im Glasmarkt für Flachbildschirme. Die Corning-Aktie büßte 0,9 Prozent ein.

Trotz eines überraschend hohen Umsatzes scheuten die Händler auch die Aktien von Verizon Communications. Hohe Kosten drückten den Gewinn des Konkurrenten von AT&T um mehr als neun Prozent auf 2,9 Milliarden Dollar. Der Kurs fiel um 0,7 Prozent, AT&T-Papiere verloren 1,6 Prozent.

Nachdem der Ölpreis auf 77,23 Dollar je Barrel nachließ, gaben die Papiere des Ölkonzerns Chevron 1,6 Prozent nach. Auf der Gewinnerseite standen erneut Microsoft-Aktien, die um 2,4 Prozent zulegten. Einige Analysten hatten ihre Kursziele für die Papiere des weltgrößten Softwareherstellers nach den überraschend guten Quartalszahlen am Freitag erhöht.

Amerikanische Anleihen leichter

Die Kurse amerikanischer Anleihen sind am Montag auf ihren tiefsten Stand seit Ende August gefallen, obwohl die Auktion inflationsgeschützter Anleihen recht gut verlaufen war. Händler verwiesen auf die noch anstehenden Rekordauktionen in dieser Woche. Zehnjährige Titel mit einem Kupon von 3,625 Prozent fielen um 20/32 auf 100-16/32 und rentierten mit 3,56 Prozent. Der mit 4,500 Prozent verzinste Longbond verlor 1-13/32 auf 102-2/32. Seine Rendite stand bei 4,38 Prozent.

Händler sehen kaum eine Chance, dass sich der Abwärtstrend bei den Anleihen in absehbarer Zeit umkehren könnte. Jede Rally müsse wohl zumindest warten, bis die für diese Woche anstehenden Auktionen im Gesamtvolumen von 123 Milliarden Dollar vorbei seien, hieß es.

Beobachter verwiesen zudem auf das Auslaufen der Anleiheaufkäufe der Fed in dieser Woche. Anleger befürchteten, dass die Rendite steigen werden, wenn die Fed nicht mehr am Markt als Käufer agiert.

Die erste Auktion dieser Woche fand mit inflationsgeschätzten Anleihen, so genannten TIP, mit einem Kupon von 1,25 Prozent im Wert von 7 Milliarden Dollar und mit einer Laufzeit bis zum 15. April 2014 statt. Die Nachfrage war recht gut: Die Gebote überstiegen den auktionierten Betrag um den Faktor 3,1, während der Durchschnitt der letzten Auktionen bei 2,4 lag.

In den nächsten Tagen stehen noch die Auktionen zweijähriger Titel im Wert von 44 Milliarden Dollar, fünfjähriger im Wert von 41 Milliarden Dollar sowie siebenjähriger im Wert von 31 Milliarden Dollar Titel auf der Agenda.

(Quellen: FAZ.NET, dpa-AFX, Reuters, dpa, AP, AFP, Dow Jones, Bloomberg, F.A.Z.)

Trend hin zum Mietwagen

Dienstag, 27. Oktober 2009

MicronNexus GmbH, Betreiber des führenden Preisvergleichportals für Mietwagen, www.mietwagenmarkt.de, sieht in den kommenden Monaten einen Trend hin zu verstärkten Mietwagenbuchungen

Statt zukünftig das eigene Auto zu nutzen, wollen immer mehr Deutsche einen Mietwagen fahren, um mobil zu sein und so von A nach B zu kommen. Dieses Ergebnis ergab die aktuelle Erhebung des Marktforschungsinstitut Ipsos, welches im Auftrag des Autovermieters Europcar durchgeführt wurde und nach den Mobilitätsbedürfnissen der Autofahrer und Besitzer gefragt hatte.

Aus der Studie vom August ergab sich, dass in den kommenden Monaten immer mehr Menschen auf ihr eigenes Auto verzichten wollen. Knapp 30 Prozent der Deutschen denken daran, mindestens ein Auto im eigenen Haushalt abzuschaffen. Gründe hierfür sind zum einen die Kosten, die durch den Verzicht eines Autos gespart werden. Zum anderen ist es der Umweltgedanke, der für die Menschen immer wichtiger zu werden scheint.
Reizvolle Alternative ist nach Aufgabe des eigenen Wagens dann für über die Hälfte der Deutschen die Nutzung eines Mietwagens – und das ist für deutlich mehr Menschen attraktiver als zum Beispiel der Umstieg auf motorisierte Zweiräder oder die Variante des Car-Sharings.

Darüber hinaus belegt die Studie, dass diejenigen, die nicht auf ihr Auto verzichten können, immerhin den Umgang damit ändern: So fahren mittlerweile 70% der Befragten spritsparend und versuchen, bei kurzen Strecken das Auto stehen zu lassen und stattdessen zu Fuß zu gehen oder öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen.
Gleichzeitig ist das Interesse an umweltfreundlichen Autos gestiegen. Dies merken auch die Mietwagenanbieter, die in Folge dieser Veränderungen ihre Mietwagen-Flotte umrüsten bzw. ihr Angebot um Hybrid-, Elektro-, oder Gas-Antrieb erweitern.

(Quelle: news4press.com)

Die Schlacht erfolgreich geschlagen!

Montag, 26. Oktober 2009

merlins

Merlins stürzen Spitzenreiter. Festung Sportarena hält Angriff der Kirchheimer Ritter stand – 78:74 für Crailsheim.

Die Merlins mögen es dramatisch. Vor ausverkauftem Haus mit einer bombastischen Stimmung und 200 Gästefans entthronten sie Tabellenführer Kirchheim und bleiben in der Pro A daheim ungeschlagen.

Jubelarien wie zu Aufstiegszeiten inszenierten Spieler und Fans der Merlins nach dem Erfolg der Crailsheimer gegen die Kirchheim Knights. Bei solch einem knappen Endstand entscheiden in aller Regel Kleinigkeiten über Wohl und Wehe. Doch einig waren sich beide Coaches, sowohl Ingo Enskat (Merlins) als auch Frankie Ignjatovic bei den Gästen, dass der dritte Heimsieg der “Zauberer” aus Crailsheim entscheidend mit einem Namen zu tun hatte: John Bynum. Nach dreiwöchiger Verletzungspause meldete sich der Spielmacher eindrucksvoll zurück. Nicht nur, dass er mit 17 Punkten zum Topscorer der Merlins avancierte. “Zudem holte er auch noch zehn Rebounds, hat die Emotionen gepuscht, Verantwortung gesucht und übernommen. Er ist ein ganz wichtiger Mann für uns, wenn es um die Wurst geht, denn er gibt 100 Prozent – und manchmal auch mehr”, zeigte sich Ingo Enskat voll des Lobes für den Rückkehrer. Und der Kollege pflichtete ihm bei: “Bynum ist ein Spieler mit Erstligaformat. Wenn er immer gespielt hätte, stünde Crailsheim nicht mit zwei Niederlagen da!”
 
Doch der Reihe nach: Im ersten Viertel legten die Einheimischen los, wie die sprichwörtliche Feuerwehr. Vom Tabellenführer war gar nichts zu sehen. Kirchheim traf seine Würfe nicht, schaffte bis in die Schlussminute des Viertels ganze vier Punkte. Die Merlins dominierten die Rebounds, bekamen reihenweise freie Würfe und hätten sogar deutlicher als zwischenzeitlich 16:4 vorne liegen können. Ryan de Michael, später mit 18 Punkten Kirchheims Erfolgreichster, erzielte in den ersten beiden Vierteln magere zwei Punkte. So viel brachte Radi Tomasevic im gesamten Spiel zustande “und beim Einwerfen hat er vielleicht 20 von 20 getroffen. Solche Tage gibt es halt”, nahm Frankie Ignjatovic die Dinge äußerlich gelassen. Eine Dreierquote von 0/19 (Kirchheim) hat er freilich in seiner langen Laufbahn “weder als Spieler noch als Trainer” jemals erlebt. “Wir sind mit enorm viel Emotion rausgekommen”, zollte Ingo Enskat seinem Team ein dickes Kompliment. “Vielleicht waren wir davon selbst überrascht und haben das als Selbstverständlichkeit genommen”, umschreibt er den Aspekt, dass bei den Einheimischen im zweiten Durchgang der Faden zu reißen begann und Kirchheim, zumeist durch Einzelaktionen, näher kam. Mitte des Viertels zogen die Gäste vorbei und holten sich einen Sieben-Punkte-Vorsprung. Doch die Merlins hielten energisch dagegen, und mit dem Pausenpfiff versenkte Johnny Reibel aus der äußersten Hallenecke einen Dreier zum frenetisch umjubelten 36:34-Halbzeitstand.
 
Im dritten Viertel ein ähnliches Bild: Kirchheim drückte aufs Gas, de Michael drehte auf (11 Punkte). Die Merlins mussten reagieren, taten das in Person von Bynum und Reibel. Femi Oladipo machte seine sechs Punkte zu Ende des dritten und Beginn des vierten Durchgangs in Serie. Beim 69:63 schienen die Merlins schon fast am Ziel. Bynum musste nach einem Krampf raus, kam aber kurz darauf zurück und nahm das Zepter wieder in die Hand. Sean Brooks wurde wiederholt an die Freiwurflinie geschickt, gab sich dort mit 6/6 aber keine Blöße. Ryan de Michael konterte prompt für Kirchheim. Als Imberi, Dörr, Kieser und Zuiderveen (Crailsheim) nach ihren fünften Fouls jeweils raus mussten, versuchte der Rest der Truppe die Partie mit einer Energieleistung über die Runden zu bringen. Dann, eine halbe Minute vor Schluss folgte die Szene, die Frankie Ignjatovic im Nachhinein doch einigermaßen verärgerte. Nach einer Szene unter dem Korb (zwei Punkte Differenz) wurde auf unsportliches Foul gegen Kirchheim entschieden. In den Augen des Gästecoaches ein Unding mit wenig Fingerspitzengefühl, “denn dadurch war das Spiel entschieden. Wir konnten nicht mehr reagieren”. Dennoch – auch das sei ebenfalls angemerkt, gratulierte Ignjatovic den Merlins zu “ihrem verdienten Sieg”.

Ingo Enskat lobte neben John Bynum die gesamte Truppe: “Das war ein Sieg des Teams. Beide Mannschaften haben mit hoher Intensität gespielt. Ein Fest für den Basketball mit toller Stimmung in der Halle. Für solche Momente macht man das Ganze”, schloss Ingo Enskat und Kollege Ignjatovic nickte zustimmend.
 
Es spielten: Bynum 17 Punkte (10 Rebounds), Johnny Reiber 14 (3 Dreier), Sean Brooks (12/8 Rebounds), Lucian Kieser 9, Mike Zuiderveen 7, Femi Oladipo 6, Jejuan Plair 5 (1 Dreier), Daniel Dörr, Christian Imberi je 4, Harald Debelka, Todd Martin.

Europcar verlost zwei Fiat 500

Montag, 26. Oktober 2009

Europcar verlost noch bis zum 15. Oktober 2009 zwei Fiat 500 unter den Teilnehmern seines aktuellen Gewinnspiels.

Die Online-Teilnahme ist auf einer eigens von Europcar dafür eingerichteten Internetseite möglich. Mitspielen können alle die entweder in Deutschland, Österreich, Italien, Frankreich, Spanien, Portugal, oder Belgien zu Hause sind.

Um einen der zwei Fiat 500 zu gewinnen, müssen zunächst fünf Fragen beim Europcar Autovermietungsgewinnspiel  korrekt beantwortet werden. Jede der Fragen steht in Zusammenhang mit den umweltfreundlichen Vorteilen eines Fiat 500 und den Grundsätzen von Europcar als umweltfreundliche Autovermietung.

Der Fiat 500 ist nur eines von insgesamt sieben umweltschonenden Modellen der Marke Fiat, die bei Europcar gemietet werden können. Der CO2-Ausstoß dieser Modelle liegt zwischen 110g/km und 119g/km, wobei die genauen Ausstoß-Werte jedes einzelnen Modells auf der Internetseite von Europcar eingesehen werden können. Der Fiat 500 ist mit einem CO2-Ausstoß von gerade einmal 110g/km das umweltschonendste Modell von Fiat. Gleichzeitig ist der Fiat 500 nach Beurteilung von Fahrzeugexperten ein echter Allrounder der 2008 als „Auto des Jahres“ ausgezeichnet wurde.

Die Aufnahme der umweltschonenden Fahrzeuge von Fiat ist ein weiterer Schritt im Bestreben der Europcar-Gruppe ihr Geschäft so umweltverträglich wie möglich zu gestalten, nachdem sie sich 2008 als erste europäische Autovermietung auf eine Umwelt Charta verpflichtet hatte. Kurz darauf erhielt Europcar die Auszeichnung als „The World’s Leading Green Transport Solution Company“ und nimmt damit eine Spitzenposition im Bereich des Umweltschutzes unter den Autovermietungen Europas ein.

Die von Bureau Veritas zertifizierte Umwelt Charta hält die Maßnahmen eines Unternehmens hin zu einer umweltfreundlicheren Geschäftspolitik fest. So werden zum Beispiel 99,6% aller Fahrzeuge in der Europcar-Flotte der Euro IV Abgasnorm gerecht.

„Mit seinen innovativen Maßnahmen zur Schonung der Umwelt, ist Europcar Vorreiter in der umweltfreundlichen Fahrzeugvermietung. Dabei hat sich Europcar insbesondere verpflichtet seinen Kunden eine Mietwagenflotte zu bieten die die Umwelt so wenig wie möglich belastet.“ erklärt Jehan de Thé, Global Marketing Director der Europcar-Gruppe.

Die Reduzierung von CO2-Emissionen ist eines der vordergründigen Ziele der Europcar-Gruppe. Die Aufnahme der umweltschonenden Fiat Modelle spielt dabei laut Jehan de Thé eine strategisch wichtige Rolle. Fiat ist gegenwärtig die meistverkaufte Automarke mit dem niedrigsten durchschnittlichen CO2 Ausstoß und als solche ein idealer Partner für Europcar.

Die Teilnahme an der Verlosung der beiden Fiat 500 ist noch bis zum 15. Oktober 2009 möglich. Die Gewinner werden im darauffolgenden Monat bekanntgegeben. Und hier ist der Link zum Gewinnspiel http://microsite.europcar.com/fiatgreen-game/.

Die Sportarena kocht!

Freitag, 23. Oktober 2009

XMAS Lieblingsfeind Kirchheim als Tabellenführer zu Gast

Kirchheim geht als klarer Favorit ins Rennen. Wenn die Crailsheim Merlins am kommenden Samstag um 20 Uhr in der Sportarena Crailsheim auf den Tabellenführer Kirchheim Knights treffen, erwartet die Akteure ein volles Haus und die beste Stimmung in der Pro A. „Die beiden besten Fangruppen der 2.Bundesliga werden aufeinandertreffen“, sagt Merlins-Manager Martin Romig. Doch nicht nur die Merlins-Fans sind wie elektrisiert, auch die Mannschaft freut sich auf das Duell gegen die Schwaben. „Eine tolle Sache, dass wir Kirchheim als Tabellenführer in der Sportarena begrüßen können. Und wenn das Ganze dann noch vor vollen Rängen stattfindet, wird es ein tolles Basketballfest“, so Romig. Die Nachfrage nach Karten ist ungebrochen hoch.

Ingo Enskat sieht dem Lokalhit dagegen gelassen entgegen: „Wir nehmen es wie es kommt, Motivationshilfe benötigt meine Mannschaft nicht im Vorfeld. Als Spieler will man ohnehin jedes Spiel gewinnen; als Underdog dabei gegen eins der Kraftpakete der Liga zu starten, sollte da nur der letzte zusätzliche Kick sein.“ 

Die Merlins und Kirchheim-Fans haben sich aber nicht nur fleißig mit Karten eingedeckt, auch im Basketball-Forum wird bereits intensiv diskutiert. Doch nicht nur die Fans, sondern auch die Mannschaft weiß um die Bedeutung des Spiels. „Kirchheim ist immer was besonderes! In den letzten zwei Weihnachtsspielen ging es richtig ab“, sagt Team-Kapitän Daniel Dörr.

Die Erinnerung an die zwei letzten Begegnungen, die noch auf Pro B Niveau stattfanden, sind allen Merlins-Akteuren noch im Gedächtnis. Auf Kirchheimer Seite wohl eher nur noch bei den Fans und Verantwortlichen. Kein einziger der damaligen Kirchheimer Spieler ist jetzt noch im aktuellen Kader.

Dabei gehen die Merlins als klarer Außenseiter in die Partie. „Kirchheim ist eindeutig Favorit. Dennoch wird es heiß her gehen.“, so Romig. „Kirchheim spielt bisher eine sensationelle Saison.“

Die Merlins lecken noch ihre Wunden aus den vergangenen Auswärtsspielen. Von jeder ihrer Auswärtsaufgaben kamen die Merlins mit einem oder mehreren Verletzten zurück in die hohenlohisch-fränkische Heimat. Am letzten Spieltag unterlag das Team beim Aufstiegsfavoriten Saar Pfalz Braves. Eine Woche zuvor schlugen die Merlins ersatzgeschwächt in einem wahren Krimi Hannover in letzter Sekunde.

Noch kein grünes Licht steht hinter dem Einsatz vom etatmäßigen Point Guard John Bynum, der in den letzten Partien schmerzlichst vermisst wurde. Jejuan Plair wurden bereits am Sonntag zwei neue Zähne verpasst und wird mit von der Partie sein. John Cadmus wird mindestens noch zwei weitere Spiele ausfallen.

„Kirchheim zeigt sich bisher äußerst stabil!“, weiß Martin Romig und ergänzt: „Die wichtigsten Faktoren für den bisherigen Erfolg der Schwaben sind die erfahrenen Veteranen wie auch die momentan besten deutschen Nachwuchsspieler in der Pro A mit Ziyed Chennoufi und dem 2,08m Centerhünen Philipp Heyden.“

Karten sichern!!!

Bereits 200 Karten für dieses Highlight wanderten in Kirchheimer Hände, täglich kommen weitere Internet-Bestellungen aus dem Großraum Stuttgart dazu. „Wir rechnen mit einem vollen Haus und einer sichtbaren Fan-Präsenz aus dem gegnerischen Lager!“

Team Kapitän Sean Brooks: „Mit unseren Fans im Rücken sind uns schon die tollsten Sachen gelungen! Wir suchen unsere Chance!”

Karten sind vergünstigt erhältlich in den VVK-Stellen TC Buckenmaier und im Extrascharf sowie im Internet über www.crailsheim-merlins.de oder www.reservix.de.

Ein Restkontingent von 50 Karten werden an der Abendkasse erhältlich sein.

Trotz Kampf kein Sieg

Montag, 19. Oktober 2009

Verletztenserie reißt nicht ab
In Homburg trotz Kampf kein Sieg

 merlins

Unter keinem glücklichem Stern stand der Auftritt der Crailsheim Merlins im Saarland. Der Spielmacher und Neuzugang Jejuan Plair begann nervös bei seinem Debut im Crailsheimer Trikot. Zwei Ballverluste waren die Folge, der Rhythmus fehlte. Die Saar Pfalz Braves nutzten die Abstimmungsschwierigkeiten zu einem 9:1 Lauf und zwangen Merlins Coach Enskat bereits nach wenigen Minuten zu seiner ersten Auszeit, danach schien das Eis zu brechen, Plair gewann immer mehr Sicherheit und zusammen mit seinen Teamkameraden konnte man den Rückstand Punkt um Punkt minimieren. Mitte des zweiten Viertels gelang sogar die erste kleine Führung und zur Halbzeit ging man mit einem 44:44 ausgeglichen in die Kabine. Die Schwäche, den überragenden Braves-Aufbauspieler Whit Holcomb-Faye bei der Penetration zum Korb anfangs nicht zu stoppen, konnten die Merlins-Spieler auf den kleinen Aufbaupositionen, mit zunehmender Spielzeit, reduzieren.

Neuen Mut schöpfend kamen die Zauberer aus der Kabine, doch handfeste Tatsachen hinderten die Hohenloher an der Umsetzung ihres Planes. Bereits nach 20 Sekunden in der zweiten Hälfte war der Plan Makulatur. Jejuan Plair erhielt bei einem Gerangel um den Ball einen Schlag ins Gesicht und verlor zwei Schneidezähne.

Ohne Plair nahmen die Hohenloher den Kampf zwar auf, waren in ihren Möglichkeiten jetzt deutlich limitiert. Die Homburger konnten ihren erzielten Vorsprung halten und sämtliche Bemühungen wurden vom Spieler des Tages auf gegnerischer Seite, dem 26-jährigen Whit Holcomb Faye, zunichte gemacht.

Nach einer Freiwurfserie zum Schluß gelang den Gastgebern ein verdienter Heimsieg mit 99:90. Der verletzte Plair wurde vom zahnärztlichen Notdienst in Ilshofen sehr gut versorgt und die Chancen sind gut, dass der 25-jährige Texaner beim Heimspiel am Samstag gegen den momentanen Tabellenführer Kirchheim wieder mit von der Partie sein kann.

Zu diesem ewig jungen Lokalderby empfiehlt die Abteilungsleitung der Crailsheim Merlins den frühzeitigen Kauf (vergünstigt) der Tageskarten über die Vorverkaufsstellen TC Buckenmaier und Extrascharf sowie über Internet. Neben 150 bestellten Karten über die Kirchheimer Vereinsleitung werden zusätzliche Karten aus der Gästestadt über Internet für dieses Saisonhighlight gebucht.

Es spielten: Martin (3 Punkt), Plair (12 Pkt, 2 Dreier, 4 Rebounds), Reibel (23 Pkt, 2 Dr), Imberi (7 Pkt; 2 Dr), Debelka (3 Pkt, 1 Dr), Brooks (20 Pkt; 11 Reb), Dörr (10 Pkt, 5 Reb.), Kieser, Oladipo (10 Pkt), Zuiderveen (2 Pkt, 7 Reb)

Unfallumstände können höheren Tarif für Mietwagen rechtfertigen

Freitag, 16. Oktober 2009

Ein Geschädigter kann nach einem Verkehrsunfall dann einen Wagen mieten, dessen Kosten gegenüber dem Normaltarif erhöht sind, wenn ihm aufgrund der Umstände keine Alternative zur Verfügung steht. Dies entschied das Amtsgericht Hof.

Im zugrunde liegenden Fall verursachte eine Autofahrerin spät am Abend einen Unfall, bei dem ein parkendes Fahrzeug einen Totalschaden erlitt. Die Tochter der Besitzerin des Wagens war gezwungen, noch in derselben Nacht ein Pkw bei der Abschleppfirma zu mieten, da sie am nächsten Morgen mit dem Auto zu einem beruflich verpflichtenden Seminar in eine andere Stadt fahren musste und anschließend zu ihrem Heimatort weiter reisen wollte. Da sie den Wagen in der Nacht mietete, hatte sie den gegenüber dem regulären Tarif höheren Unfallersatztarif zu zahlen. Von den in zwei Wochen Leihdauer entstandenen Mietwagenkosten in Höhe von rund 2.000 Euro zahlte die Versicherung der Unfallverursacherin der Betroffenen jedoch nur rund 1.000 Euro. Sie klagte auf Zahlung auch des restlichen Betrags.

Einholen von Vergleichsangeboten nur bei längerer Mietdauer erforderlich

Die Klägerin erhielt Recht. Ein Geschädigter sei grundsätzlich dazu verpflichtet, die Kosten für die Beseitigung des Schadens so zu gestalten, wie es ein wirtschaftlich vernünftig denkender Mensch täte, erklärten die Richter. Dies sei der Fall gewesen. Die Umstände hätten es gerechtfertigt, dass die Frau den Mietwagen zu einem erhöhten Tarif angemietet hätte. Nach Auffassung des Gerichts könnte unter Umständen bei einer sehr langen Mietdauer die Pflicht entstehen, Vergleichsangebote einzuholen. Bei einer Mietdauer von 14 Tagen gelte das jedoch nicht.

(Quelle: kostenlose-urteile.de)

Mietwagenknappheit in den Ferien

Mittwoch, 14. Oktober 2009

Frankfurt, im Oktober 2009 – Die kältere Jahreszeit steht vor der Tür und mit ihr die Herbst- und Weihnachtsferien. Wer seine Ferien in Spanien, Sardinien, Portugal oder einem anderen beliebten Reiseland unter südlicher Sonne verbringen möchte, sollte rechtzeitig an einen Mietwagen denken, denn die Engpässe am Mietwagenmarkt sind immer noch vorhanden.

Wer im Urlaub bisher ein Auto mieten wollte, musste sich in den letzten Jahren keine Sorgen machen. Mietwagen gab es wie der berühmte Sand am Meer und bevor der Vermieter vor Ort auf seinen Autos sitzen blieb, hat er die Fahrzeuge auch gerne zum Schnäppchenpreis herausgegeben. Einen Mietwagen am Urlaubsort anzumieten, klappte immer kurzfristig, unkompliziert und ohne Probleme.
Im Urlaubsjahr 2009 verhält es sich anders, denn die weltweite Finanzkrise hat auch vor dem Mietwagenmarkt keinen Halt gemacht. Um ein finanzielles Risiko aufgrund der weltweiten Krise zu minimieren, sahen sich viele Autovermieter insbesondere in den Urlaubsregionen wie Spanien, Portugal und Italien gezwungen, ihren Fuhrpark deutlich zu reduzieren. Verbraucher, die nicht schon Wochen vor dem Urlaub gebucht hatten und sich kurz entschlossen am Urlaubsort an die zahlreichen Autovermieter wandten, wurden enttäuscht. Und auch jetzt in der Herbst- und Wintersaison sind Mietwagen immer noch ein rares Gut und werden, je später gebucht wird, zudem teurer als gewohnt. Sprach man in den Sommermonaten noch von ca. 25 Prozent weniger Mietwagen, geht man laut Kai Sannwald von Sunny Cars nun von 40 Prozent weniger Ferienautos aus. Mietwagen.de rät daher Urlaubern dringend, rechtzeitig einen Mietwagen für die Herbstferien schon von Zuhause aus zu buchen. Unter keinen Umständen sollte man der Versuchung unterliegen und auf “lastminute”-Angebote vor Ort zu hoffen, denn auch die kleinen Vermieter in den Urlaubsregionen sind sich der Knappheit bewusst.

In den Herbst- und Winterferien Mietwagen-Knappheit in den Urlaubsgebieten
Wie schon im Urlaubsjahr 2008 stehen vor allem die Balearen mit Mallorca, die Kanarischen Inseln, Sardinien und das spanischen Festland an erster Stelle, wenn es um ein Nahziel in den Herbstferien geht. Im Winter geht es dann präferiert in Länder, in denen die Sonne noch ein wenig wärmer scheint. Mit von der Partie sind hier Ägypten, Südafrika, die Vereinigten Arabischen Emirate und – wieder – die Kanarischen Inseln. Auch dieses Jahr erwartet die Tourismusbranche eine große Nachfrage, denn die Lust am Urlaub lassen sich die Deutschen trotz Wirtschaftskrise nicht verderben. Über 50 Prozent der Bundesbürger haben in diesem Jahr bereits eine Reise gemacht oder planen eine weitere, laut repräsentativen Studien. Viele Hotels sind schon sehr stark ausgelastet und die verfügbaren Zimmer werden von den Lastminute-Buchern kurzfristig gebucht.

Zwar haben die Autovermieter die Preise teilweise drastig angehoben um die Verluste des gestutzten Fuhrparks zu minimieren. Aber wer rechtzeitig und clever vor dem Urlaub bucht, profitiert durch diverse Angebote und hat zudem noch die Chance, sich auch das gewünschte Fahrzeugmodell zu sichern.

(Quelle: mietwagen.de)