Archiv für November 2009

Urteil: Navi-Bedienung während der Fahrt ist grob fahrlässig

Freitag, 27. November 2009

Wer während der Fahrt auf der Autobahn sein mobiles Navigationsgerät bedient und dabei einen Auffahrunfall verursacht, handelt grob fahrlässig und muss deshalb für den Schaden voll aufkommen. Dies gilt im Einzelfall sogar bei einem bloßen Blick aufs Display, hat das Landgericht Potsdam entschieden.

In dem Fall, auf den die Deutsche Anwaltshotline am Donnerstag in Nürnberg hinwies, scherte der betroffene Fahrer eines gemieteten Mercedes nach einem Überholvorgang wieder auf die rechte Fahrbahn ein. Nun wollte er sich mittels seines Navigationsgeräts vergewissern, ob er bei dem Manöver nicht die Raststätte verpasst hatte, an der er eigentlich für einen Toilettengang ausfahren wollte.

Beim Umschalten des Geräts auf den entsprechenden Suchmodus verlor er offenbar für einen Augenblick den Verkehr aus dem Auge und fuhr auf den vorausfahrenden Pkw auf. Trotz einer im Mietvertrag auf 950 Euro beschränkten Selbstbeteiligung weigerte sich die Mietwagenfirma, den darüber hinausgehenden Schadensbetrag in Höhe von rund 4.500 Euro zu übernehmen. Der Mann habe grob fahrlässig gehandelt und damit jeglichen Haftungsanspruch seitens des Autovermieters verloren.
Dem widersetzte sich der Mann mit der Argumentation, er könne nichts Fahrlässiges darin sehen, von einem rechtmäßig im Fahrzeug installierten Gerät auch während der Fahrt entsprechende Informationen abzurufen.
Dem folgte das Gericht jedoch nicht. Im Bereich des Straßenverkehrs liege grobe Fahrlässigkeit vor, wenn das Verhalten des Autofahrers objektiv grob verkehrswidrig und subjektiv schlechthin unentschuldbar sei. Grob fahrlässig handele, wer die Fahrbahn nicht mehr im Blick behalte und hierdurch einen Unfall auslöse. Insbesondere begründe Unaufmerksamkeit des Fahrers wegen anderer – nicht verkehrsbedingter – Tätigkeiten den Vorwurf grober Fahrlässigkeit.
Das Gericht sah es als “offenkundig im Sinne einer allgemein bekannten Tatsache” an, dass Eingaben an einem Navigationsgerät für die Berechnung von Strecken o.ä. nur im Stand zu erfolgen hätten und während der Fahrt allein die “automatischen und selbsttätig angezeigten Informationen je nach vorheriger Programmierung abgerufen” werden sollen. Dies entspreche nicht nur den Empfehlungen des ADAC zum Umgang mit Navigationsgeräten, sondern sei auch in der Gebrauchsanweisung der Navigationsgeräte so dargestellt und werde “bei einigen Geräten” auch als Warnung auf dem Startbildschirm angezeigt.
Die bloße Zulässigkeit der Installation und der Nutzung eines Gerätes in einem Pkw trifft laut Gericht noch keine Aussage über eine generelle Zulässigkeit jeglicher Nutzung in jeder Situation des Straßenverkehrs. Auch im Anzünden einer Zigarette mit dem im Fahrzeug installierten Zigarettenanzünder, dem Wechseln einer Kassette im eingebauten Radio oder dem Einstellen des Autoradios selbst könne ein grob fahrlässiges Verhalten gesehen werden, wenn hierdurch ein Fahrer derart abgelenkt werde, dass er das Verkehrsgeschehen nicht mehr überblicken könne.

Auch bloßer Display-Blick kann grob fahrlässig sein

Das Gericht sah grobe Fahrlässigkeit sogar dann als gebeben, wenn der Autofahrer das Navi nicht bedient, sondern auf dessen Bildschirm lediglich etwas abgelesen hätte – jedenfalls im Zuge eines Überholmanövers. Dieses nämlich sei nicht mit dem Einscheren in die Fahrbahn beendet, sondern erst mit einer Anpassung an die Erfordernisse gerade bezüglich der Geschwindigkeit des Verkehrs in dieser Spur. “Ein Blick auf das Display in dieser Phase führt dazu, dass die ohnehin hohe Unfallträchtigkeit des Wiedereinscherens weiter erhöht wird”, heißt es in der Begründung der Entscheidung (Urteil vom 26.06.2009, – 6 O 32/09 – ) wörtlich.

Der Autofahrer, der den von einer dritten Person gemieteten Mercedes als im Vertrag eingetragener Fahrer steuerte, hatte nach dem Unfall zunächst geäußert, er habe geschlafen. Im Strafprozess sagte er dann aus, das Navi bedient zu haben – und im Zivilprozess schließlich, von diesem nur abgelesen zu haben.

Dem Vermieter sprach das Gericht Schadenersatz in Höhe des Fahrzeugschadens und aller Nebenkosten zu.

(Quelle: Autokiste.de)

20 % Rabatt in Europa bei Avis – nur bis Sonntag über lh.com buchen

Freitag, 27. November 2009

Avis bietet Lufthansa Kunden bei Anmietungen von Februar bis März 2010 20 % Rabatt auf ihren Mietwagen in Europa. Darüber hinaus erhalten sie bei jeder Anmietung mindestens 500 Miles & More Prämienmeilen, als Statuskunde sogar 1.000 Meilen.

(Quelle: blogspot.com)

Europcar als Topmarke mit Auszeichnung „Superbrands“ geehrt

Donnerstag, 26. November 2009

Europcar Deutschland ist mit der renommierten Auszeichnung „Superbrands“ geehrt worden. Seit mehr als 14 Jahren zeichnet die Organisation Superbrands die stärksten Produktmarken aus mehr als 85 Ländern für herausragende Markenführung aus. Europcar Geschäftsführer Dr. Bernd Schmaul und Marketingleiterin Dr. Edith Rüger-Muck nahmen den Preis beim exklusiven Tribute Event am Dienstagabend im Capitol Theater in Düsseldorf entgegen.

Markendominanz, allgemeine Markenakzeptanz, Kundenbindung, Goodwill und Langlebigkeit – das sind die fünf Bewertungskriterien, nach denen mehr als 1.300 nominierte Marken bewertet wurden. Europcar gehört zu den 65 Topmarken, die diese Kriterien über das Maß hinaus erfüllen und mit der Auszeichnung Superbrands prämiert wurden. Das traditionsreiche Unternehmen steht für hochklassige und verlässliche Servicequalität sowie für individuelle Freiheit durch maßgeschneiderte Mobilitätslösungen.

„Wir freuen uns sehr über die Anerkennung durch Superbrands, da wir uns mit den Werten dieser Auszeichnung zu hundert Prozent identifizieren. Als führende Autovermietung Europas mit mehr als 5.300 Stationen in 150 Ländern ist die Premiummarke Europcar weltweit für ihr Qualitätsversprechen und ihre innovative Kommunikation mit dem Kunden bekannt,“ erklärt Dr. Bernd Schmaul. „Die Marke Europcar garantiert erstklassigen Kundenservice mit hervorragendem Preis-Leistungsverhältnis, sowohl für Geschäfts- als auch für Privatkunden.“

Nominiert und gewählt werden die Marken von einer hochkarätigen Jury aus den Bereichen Wirtschaft, Medien, Agenturen und Universitäten. In diesem Jahr bewerteten insgesamt fünfzehn Jurymitglieder, darunter Peter Limbourg, Chefredakteur und Moderator N24 und SAT. 1, Martin Kamp, Geschäftsführer IP Deutschland, Dr. Ulf Poschardt, stellvertretender Chefredakteur WELT am SONNTAG und Frank-Michael Schmidt, Geschäftsführer Scholz & Friends Group, ausgewählte Marken nach ihren Leistungen und Errungenschaften am Markt.

„Seit der Firmengründung vor 80 Jahren ist Europcar ein starker und verlässlicher Partner, der aufgrund des flächendeckenden Stationsnetzes und 24-Stunden-Services überall und zu jeder Zeit für seine Kunden da ist,“ erläutert Dr. Rüger-Muck. „Durch die stete Verbesserung des Kundenservices und zahlreiche Kooperationen mit Premiumpartnern aus Kultur und Sport unterstreicht Europcar seine Qualitätsführerschaft in Europa und der ganzen Welt.“

(Quelle: presseanzeiger.de)

Energiespar-Label für neue Autoreifen kommt

Donnerstag, 26. November 2009

Orientierungshilfe beim Reifenkauf ab 2012: das neue Energiespar-Label

Autoreifen müssen in Zukunft gekennzeichnet werden. Ein Energiespar-Label auf neuen Reifen soll Auskunft über Kraftstoffverbrauch, Sicherheit und Lärmbelästigung geben. Das Europaparlament stimmte am Mittwoch in Straßburg mit großer Mehrheit für die Einführung dieser Kennzeichnung ab November 2012. Vorgesehen ist eine Skala, vom grünen “A” für die beste bis zum roten “G” für die schlechteste Energieeffizienz. Die Lärmerzeugung wird in Dezibel aufgelistet, eine dritte Kategorie informiert über die Reifenhaftung auf nasser Straße.

“Mit dem Gesetz leisten wir einen großen Beitrag für mehr Energieeffizienz”, sagte Jorgo Chatzimarkakis, industriepolitischer Sprecher der FDP im Europaparlament. ” Reifen beeinflussen den Spritverbrauch eines Autos erheblich und können bei der Senkung des CO2-Ausstoßes eine wichtige Rolle spielen. Die zukünftige Regelung gilt allerdings nur für Neureifen, runderneuerte Reifen sollen wegen teurer Tests von der Pflicht zur Kennzeichnung ausgenommen werden. Nach EU-Schätzungen machen diese bei Lastwagen rund 50 Prozent des Marktes aus.

Um die Produktion von besonders leisen Reifen zu forcieren, hat sich das Parlament zusätzlich auf die Einführung eines neuen Lärm-Piktogramms mit weißen und schwarzen Wellen geeinigt. Leise Autoreifen (unter 68 Dezibel) werden beispielsweise mit einer schwarzen und zwei weißen Wellen gekennzeichnet.

(Quelle: autohaus.de)

Hertz bietet Car Sharing jetzt auch in Deutschland an

Donnerstag, 26. November 2009

Car-Sharing scheint nicht nur ein Erfolgskonzept zu sein, sondern liegt besonders in Großstädten voll im Trend. Nun startet auch die Hertz Autovermietung sein Car-Share-Angebot “Connect by Hertz” in Deutschland. Bisher ist der Mietwagenanbieter in Paris, London sowie in zahlreichen Städten in den USA mit Car-Share-Ablegern unterwegs. Jetzt ist unsere Hauptstadt Berlin an der Reihe.

Hier können Kunden ab dem 1. Dezember 2009 Autos auf Stundenbasis mieten. Wie das Internetportal fvw.de berichtet, setzt das Unternehmen in London und Paris auf eine Jahresgebühr und je nach Fahrzeug fallen außerdem pro Stunde und Kilometer unterschiedliche Nutzungsgebühren an. Der Autovermieter Hertz will allerdings erst ab dem 1. Dezember 2009 verraten, welche Fahrzeuge wo in Berlin als Carsharing-Modelle zur Verfügung stehen werden.

(Quelle: mietwagen-auskunft.de)

Merlins-Weihnachtsspiel in der Arena Hohenlohe. Vorverkauf beginnt ab sofort

Dienstag, 24. November 2009

 
Bereits seit über 4 Wochen laufen die Vorbereitungen auf das Weihnachtsspiel in der Arena Hohenlohe am 23.12.. – das Weihnachtsspiel findet in diesem Jahr wieder traditionell einen Tag vor Heiligabend, am 23.12 statt. 

Zurück zu den Wurzeln hieß es bei den Merlins, nicht nur was den Namen anbelangt.
Abgesehen vom neuen Termin, der im übrigen ein regulärer Spieltermin für die ganze Liga ist, bleibt manch gutes doch beim Alten: Das Kombiticket. Wer eine Karte fürs Weihnachtsspiel kauft, kann aus fünf weiteren Heimspielen eines auswählen, für das er ebenfalls eine Eintrittskarte bekommt. Da der Preis im Vergleich zum Vorjahr nur geringfügig angepasst wird, bekommt man die zweite Karte praktisch für die Hälfte! Man muss sich beim Kauf der Weihnachtsspielkarte nur entscheiden, für welches Spiel (5 Spiele zur Auswahl) die Karte gewünscht wird und bekommt sie gleich mit dazu!
Aufgrund der Kapazitätsgrenzen in der Sportarena stehen für jedes dieser 5 Spiele 600 Tickets zur Verfügung. Diese zusätzliche Karte ist selbstverständlich übertragbar. Obwohl es sich beim Weihnachtsspiel um Einlasskarten ohne Sitzplatzgarantie handelt, kann für das weitere Heimspiel in der Sportarena gegen Aufpreis ein Sitzplatzticket gekauft werden – andernfalls handelt es sich um ein Stehplatzticket. “Das soll zum einen ein Dankeschön an unsere treuen Fans sein und für die reinen “Weihnachtsspielgucker” den Anreiz schaffen, ein weiteres Spiel in der Sportarena sehen zu können” freut sich Abteilungsleiter Sebastian Klunker über diese Art des Rabatts.

efsdf

Tüchtige Bedienungen - Die haben alles im Griff

Für alle Weihnachtsspielgänger gibt es neben dem Kombiticket, ein ganz reguläres Ticket einschließlich der anschließenden Party mit DJ und Live-Musik. Zum Kombiticket, stehen folgende Partien zur Auswahl: Das „Warmup“-Spiel gleich am kommenden Samstag (28.11) gegen Freiburg, sowie vor Weihnachten das Lokalderby gegen Heidelberg und im neuen Jahr stehen drei Spiele zur Auswahl: 23.01.10 vs. Chemnitz, 6.02.10 gegen Saar-Pfalz Braves sowie das Aufeinandertreffen mit Essen am 27.03.10.

Karten können ab sofort, 23.11.08 an den bekannten Vorverkaufsstellen oder über www.reservix.de bezogen werden. Für Erwachsene kostet das Kombiticket 20 Euro, für Jugendliche 18 Euro zzgl VVK-Gebühren im Online-Verkauf.

Die Einzelkarte einschließlich XMAS-Party beträgt: 18,– €/Erwachsene und 16,– € Ermäßigte.

Einfach mal kein Gesetz machen

Montag, 23. November 2009

Manager wettern gegen die Rettungsaktionen für Firmen und Banken: “Die Politik sollte uns in Ruhe lassen” – fordert Unternehmer Erich Sixt.

Ginge es nach dem bayerischen Unternehmer Erich Sixt, wäre die Sache ziemlich einfach. Bundeskanzlerin Angela Merkel und ihre schwarz-gelbe Koalition könnten ihre Arbeit einstellen, noch bevor sie richtig mit der Regierungsarbeit begonnen haben. “Die Politik sollte uns einfach mal vier Jahre lang in Ruhe lassen und kein Gesetz machen”, forderte Sixt auf dem Führungstreffen der Süddeutschen Zeitung und erhielt dafür lachende Zustimmung.
Der nie um eine Provokation verlegene Autovermieter vertrat sicherlich die extremste Position des Panels, das am Nachmittag über die Zukunft des Standortes Deutschland diskutierte. Doch in der Tendenz waren sich die Teilnehmer einig: Der Staat sollte nach den Rettungsaktionen während der Finanz- und Wirtschaftskrise wieder mehr Zurückhaltung üben und auf direkte Eingriffe in die Märkte verzichten. Stattdessen sollte er die Rahmenbedingungen in Deutschland nachhaltig verbessern durch niedrigere Steuern, einen konsequenten Sparkurs, den Abbau von Bürokratie und eine neue Gründungsoffensive.

Gefallen an der Feuerwehr-Rolle
“Wir haben gerade den Trend, dass der Eingriff das Normale wird”, wetterte Metro-Chef Eckhard Cordes gegen die Hilfsaktionen von Bund und Ländern für den inzwischen insolventen Metro-Konkurrenten Arcandor und für Opel. “Dem muss entgegengewirkt werden”, polterte Cordes und erntete dabei große Zustimmung im Saal. Während Sixt auch die Rettung der Krisenbank Hypo Real Estate als Fehler der Politik bezeichnete, verteidigte der Chef der Robert Bosch GmbH, Franz Fehrenbach, die Interventionen des Staates im Bankenbereich.
“Die Politik hatte gar keine andere Wahl, als hier einzugreifen.” Allerdings werde er den Eindruck nicht los, dass die Politik sich ganz gut in dieser Feuerwehr-Rolle gefalle. “Meine Sorge ist, dass sie da nicht mehr rauskommen.”
Jetzt müsse die Bundesregierung dringend wieder stärker ordnungspolitisch agieren. Die Wirtschaft müsse allerdings auch dringend zeigen, dass sie in der Lage sei, wieder aus sich selbst heraus zu funktionieren, sagte Fehrenbach. Es sei nicht zu leugnen, dass die Wirtschaft und das Management durch die Bankenkrise und die freimütige Zahlung von hohen Boni an Glaubwürdigkeit verloren habe.
Er machte dies am Beispiel der von der schwarz-gelben Koalition geplanten Steuersenkungen deutlich. Diese würden nur unter dem Aspekt diskutiert, damit den Konsum anzuheizen und die Wirtschaft wieder in Schwung zu bringen. Dies sei allerdings nicht das Wichtigste dabei: “Mir kommt die Diskussion zu kurz, dass Steuersenkungen auch Leistungsanreize sind.”

“Es wird zu wenig gegründet”
Der Biotech-Unternehmer und Chef der Qiagen, Peer Schatz, rief zu einer Bildungsoffensive auf. “Das ist eines der größten Probleme, es wird zu wenig gegründet”, sagte er. In den USA würden jährlich etwa viermal mehr Unternehmen ins Leben gerufen als in der Bundesrepublik. Dadurch entstehe Veränderung und diese sei eine großer Antrieb für die Wirtschaftsleistung. Fehrenbach äußerte sich ähnlich. Er rief Kanzlerin Angela Merkel dazu auf, mehr in Bildung und Forschung zu investieren. Dabei gehe es nicht darum, mehr Geld auszugeben. Vielmehr müsse die Regierung die Schulden in den Griff bekommen.
Cordes zeigte sich besorgt über einen Mentalitätswandel. Ihn bekümmere, dass sich die Gesellschaft immer weiter in Richtung Gleichheit ausrichte: “Das Gesamtklima, das sich breit macht in dieser Republik, das ist meine Sorge”. Der Wunsch nach mehr Gleichheit dürfe nicht so sehr betont werden. Ein solches Denken bringe den Standort in den Rückstand. “Der Fokus sollte nicht zu sehr weggehen vom Thema Globalisierung und internationaler Wettbewerb.” Es dürfe nicht sein, dass Deutschland den Blick verliere für die große Gefahr, dass Nationen auch zurückfallen können.

(Quelle: www.sueddeutsche.de)

Kein schöner Tag: Niederlage beim Tabellenletzten

Montag, 23. November 2009

merlins

Nur ahnen kann man als interessierter Außenstehender wie das Gefühlsleben des sportlichen Leiters Martin Romig nach dem Spiel am Samstagabend aussah. In der Woche davor stimmte der Gemeinderat der Stadt Crailsheim dem geplanten Umbau der Sportarena Crailsheim zu, ein weiterer Meilenstein in der Geschichte des kleinen Basketball-Bundesliga Klubs im hohenlohisch-fränkischen Land. Zwei Tage danach erlebten die Merlins-Akteure ihren sportlichen Tiefpunkt der bisherigen Saison mit einer 99:75 Niederlage beim Tabellenletzten TV Langen.

Das Spiel ist schnell erzählt, munter ging es in den ersten Minuten der Partie zu, hin und her ging die Führung in den ersten 10 Minuten. Die Merlins versuchten in der Zone Beton anzurühren, Langen schlug zurück mit erfolgreichen Dreiern und weiteren Distanzwürfen. Mit zwei Punkten Rückstand ging es in die Viertelpause, Daniel Dörr bereits mit 2 Fouls belastet wurde durch den 2,02m großen Debütanten Benjamin Beyer ersetzt , der den verletzten Lucian Kieser vertrat und seine ersten Bundesliga-Minuten ordentlich absolvierte. Im zweiten Viertel ging das Dreierschießen und das hochprozentige Treffen des Gastgebers weiter. Bedenklich für die Merlins in dieser Phase, dass auch die großen Centerspieler der Hessen sich nun in diese spezielle Statistik mit einreihten, die Merlins reagierten nervöser und unkonzentrierter in Angriff und Verteidigung, es gab kaum Entlastung von der Bank. Zu überhastet agierte man im Angriff und die Verteidigungslinie wurde immer durchlässiger. Mit einem 12 Punkte Rückstand wechselte man die Seiten. Coach Ingo Enskat startete in die zweite Hälfte mit seiner Startformation. Das Bemühen reichte an diesem Abend nicht. Zu viele Einzelaktionen hatte der Coach zu bemängeln, vor allem jedoch, dass die Spieler auf dem Feld nicht füreinander in die Bresche gesprungen sind. Hinzu kam, dass man die gebotenen Möglichkeiten an der Freiwurflinie nicht nutzen konnte und somit am Ende zurecht die deutliche Niederlage zu Buche stand.

Erst anderthalb Stunden nach Spielende und einer internen Aussprache in der Kabine verließ die Mannschaft und die sportliche Leitung die Georg-Sehring Halle.

Romig: „Wir, die Mannschaft, der Trainer und ich sind enttäuscht. Unser Auftreten war an dem heutigen Abend eines Pro-A-Ligisten nicht würdig! Wir als Aufsteiger müssen um jede Siegchance kämpfen, dies habe ich von einem Großteil der Mannschaft vermisst und dies wurde auch beim Kabinengespräch deutlich ausgesprochen!“

Coach Enskat ging mit seinen Mannen auch hart ins Gericht: „Meine Spieler dürfen sich nicht blenden lassen, vier Heimsiege in Folge heißt auf diesem Niveau und bei der Ausgeglichenheit der Liga gar nichts. Ohne Teamspiel schneiden wir uns ins eigene 

Fleisch und werden bis zum Ende im Kampf um den Klassenerhalt bleiben. In der folgenden Woche muss nun jeder Spieler zeigen, dass er in der Lage ist, mit seinen Entscheidungen seine Mannschaft und seine Mitspieler besser zu machen !“

Der trainingsfreie Tag wurde gestrichen. Am kommenden Samstag empfangen die Merlins den momentanen Shooting Star der Liga, den USC Freiburg, der zu Saisonbeginn mit vier Niederlagen in Folge startete und nun vier Siege in Folge, zuletzt gegen den Tabellenzweiten Karlsruhe, einstreichen konnte. Mit dabei der ehemalige Merlins-Spieler Andrew Hunter, der sich den Breisgauern kurz vor Saisonbeginn anschloss. 

Fleisch und werden bis zum Ende im Kampf um den Klassenerhalt bleiben. In der folgenden Woche muss nun jeder Spieler zeigen, dass er in der Lage ist, mit seinen Entscheidungen seine Mannschaft und seine Mitspieler besser zu machen !“

Der trainingsfreie Tag wurde gestrichen. Am kommenden Samstag empfangen die Merlins den momentanen Shooting Star der Liga, den USC Freiburg, der zu Saisonbeginn mit vier Niederlagen in Folge startete und nun vier Siege in Folge, zuletzt gegen den Tabellenzweiten Karlsruhe, einstreichen konnte. Mit dabei der ehemalige Merlins-Spieler Andrew Hunter, der sich den Breisgauern kurz vor Saisonbeginn anschloss.

Umbau und Neuer Hallenname! Jetzt auswärts nach Langen

Freitag, 20. November 2009

merlins

Merlins und Stadt ziehen gemeinsam an einem Strang

Gestern Abend wurde in der Gemeinderatsitzung der Stadt Crailsheim  ie Förderung und Genehmigung zum Umbau der Heimspielstätte der Crailsheim Merlins beschlossen. Weiterhin wurde beschlossen der Firma HAKRO aus Schrozberg die Namensrechte der Sportarena für die kommenden 5 Jahren (+ weitere Option) zu überlassen. Somit heißt die berüchtigste Basketball-Halle Deutschlands ab sofort HAKRO Arena Crailsheim.

“Das ist keine einfache Aufgabe für uns”

Crailsheimer Basketballer fahren am Samstag zum Liga-Schlusslicht TV Langen

Langen hat in dieser Saison noch kein Spiel gewonnen. Die Merlins wollen auswärts ihre erste Partie für sich entscheiden. Klingt einfach – ist es bei genauerem Hinsehen aber durchaus nicht. Die Hessen zieren zwar mit acht Punkten das Ende der Tabelle, doch oftmals, wie etwa im letzten Heimspiel gegen Karlsruhe, unterlagen die “Giraffen” erst in der Schlussphase der jeweiligen Partie.

Im Team des Erstligisten vergangener Tage setzt man sehr auf Eigengewächse und dabei spielt die Familie Barth eine besondere Rolle. Während Sebastian vor der Runde nach Bayreuth gewechselt ist, rücken die Brüder Kai und Nico Barth nach. Ein Eigengewächs der Hessen ist auch Marco Völler, Sohn des ehemaligen Teamchefs der Fußball-Nationalmannschaft. 65 Punkte hat der 1,99 Mann diese Runde bereits zu Buche stehen. Topscorer ist bislang Alonso Hird. Neben ihm sind Brandon Chappell oder Tobias Grauel (aus Wolfenbüttel gekommen) Leistungsträger des Teams aus Hessen.

“Keine einfache Aufgabe für uns – Langen ist ein gefährlicher Gegner”, hebt denn auch Merlins-Teammanager Martin Romig vor dem zweiten Auswärtsspiel der Merlins in Folge warnend seine Stimme. Nur das Schlusslicht der Tabelle nicht unterschätzen, heißt es demzufolge im Lager der Korbjäger aus Crailsheim vor der Partie am Samstag, 19.30 Uhr.

Ihr Chef, Ingo Enskat, hat bis auf die beiden länger Verletzten John Cadmus und Sebi Kling wohl alle Mann an Bord. Alles in allem also keine schlechte Ausgangslage, um womöglich den ersten Auswärtssieg in der Pro-A-Geschichte der Merlins einzufahren. “Der wäre für uns natürlich wichtig. Einmal angesichts der starken Gegner in den nächsten Spielen und um unsere Position im Mittelfeld der Tabelle weiter zu festigen”, betont Martin Romig.
 
Weiter spielen: Cuxhaven – Kirchheim, Essen – Jena, Freiburg – Karlsruhe, Bayern München – Chemnitz, Osnabrück – Saar-Pfalz Braves, Bayreuth – Hannover, Heidelberg – Nördlingen

Europcar Buchungsstatistik zeigt: Zu wenige Fahrer in der kalten Jahreszeit mit Winterreifen unterwegs

Freitag, 20. November 2009

Vielen Mietwagenkunden ist nicht bewusst, dass sie verantwortlich für die geeignete Bereifung ihres Fahrzeugs je nach Wetterlage sind. Selbst bei Winterwetter und in besonders schneereichen Regionen verzichten zu viele Kunden auf wintertaugliche Bereifung. Das kann zu Bußgeldern und Strafpunkten und sogar eingeschränktem Versicherungsschutz führen. Europcar garantiert bei rechtzeitiger Buchung wintertaugliche Bereifung zu einem günstigen Preis.

Die Statistik von Europcar über die Buchungszahlen von Winterreifen zeigt, dass selbst in den besonders schneereichen Monaten Januar bis März lediglich knapp 60 Prozent der Kunden Fahrzeuge mit wintertauglicher Bereifung buchen. Dabei empfiehlt der Deutsche Verkehrssicherheitsrat, mit der Winterausstattung nicht bis zum ersten Schnee zu warten, sondern schon bei Temperaturen unter sieben Grad Celsius wintertaugliche Bereifung zu nutzen, da Sommerreifen bei kalten Temperaturen weniger Halt auf der Straße bieten. Diese Temperaturmarke wird laut Deutschem Wetterdienst zwischen November und Februar deutschlandweit meist konstant unterschritten. Insgesamt fällt die Temperatur in Deutschland sogar an 185 Tagen, also über die Hälfte des Jahres, unter sieben Grad.

Zu den schneereichsten Regionen in Deutschland gehören der Bayerische Wald, die Bayerischen Alpen, Fichtel- und Erzgebirge sowie der Thüringer Wald. Diese klimatischen Bedingungen spiegeln sich auch in den Buchungszahlen von Europcar wider, mit einer Winterreifen-Buchungsquote von 70 bis 75 Prozent in den entsprechenden Gebieten. In der Eifel im Westen Deutschlands werden deutlich weniger Winterreifen gebucht: Unter 50 Prozent der Kunden entscheiden in den Wintermonaten für wintertaugliche Bereifung – trotz kalten Durchschnittstemperaturen knapp über Null. Einen ähnlich geringen Buchungswert weist nur die Region Heide in Deutschlands Norden zwischen Hamburg und Hannover auf.

Dabei sollten Mietwagenkunden beachten: Die Verantwortung für wintertaugliche Bereifung obliegt dem Fahrer des Fahrzeugs, nicht dem Halter: “Bei Kraftfahrzeugen ist die Ausrüstung an die Wetterverhältnisse anzupassen. Hierzu gehören insbesondere eine geeignete Bereifung und Frostschutzmittel in der Scheibenwaschanlage”, besagt § 2 Absatz 3a der Straßenverkehrsordnung. Wer bei winterlichen Verhältnissen mit Sommerreifen unterwegs ist, muss mit einem Bußgeld von mindestens 20 EUR rechnen, wer deshalb den Verkehr behindert sogar mit 40 EUR. Bei einem Unfall aufgrund ungeeigneter Bereifung droht sogar eingeschränkter Versicherungsschutz. In Deutschland und Österreich erfüllen alle Reifen mit M&S (Matsch und Schnee) Kennung die Anforderungen für Fahrstrecken, bei denen nur Winterreifen zugelassen sind, sowohl bei Allwetter- als auch bei M&S Reifen.

Um Kunden eine sichere Fahrt bei jeder Wetterlage zu ermöglichen, rüstet Europcar in den Wintermonaten bis zu 90 Prozent der Flotte mit wintertauglicher Bereifung aus. Aber nur bei einer rechtzeitigen Reservierung von 24 Stunden vor Mietbeginn kann der Autovermieter die Verfügbarkeit eines Fahrzeugs mit Winterreifen sicher garantieren. Der Preis für Winterreifen bewegt sich je nach Mietdauer zwischen knapp fünf und knapp 15 EUR pro Tag.

Wer in der Wintersaison mit dem Auto in ein Nachbarland fährt, sollte ebenfalls die jeweiligen Winterreifenvorschriften beachten. In Österreich besteht zwischen dem 1. November und 15. April bei winterlicher Straßenlage Winterreifenpflicht. Bei Nichtbeachten können hohe Bußgelder und sogar Führerscheinentzug anfallen. In der Schweiz besteht zwar keine grundsätzliche Winterreifenpflicht, hier droht allerdings eine erhebliche Mithaftung im Falle eines Unfalls, der auf Sommerreifen zurückzuführen ist. In Frankreich kann eine wintertaugliche Bereifung per Schilder an Gebirgsstraßen angeordnet werden, eine generelle Pflicht besteht aber nicht. Ähnlich sieht es in Italien aus: Auch hier besteht keine grundsätzliche Winterreifenpflicht, aber je nach Wetterlage kann eine entsprechende Bereifung für einzelne Strecken vorgeschrieben werden. In Norwegen und Schweden gilt die Winterreifenpflicht nur für inländische Fahrzeuge, nicht für ausländische. Besuchern wird aber die Nutzung wintertauglicher Bereifung empfohlen.