Archiv für Februar 2010

Autosalon 2010: 100 Premieren in Genf

Dienstag, 23. Februar 2010

Beim 80. Internationalen Automobilsalon vom 4. bis zum 14. März in Genf wird es rund 100 Welt- oder Europa-Premieren geben. Alle großen Hersteller seien vor Ort, sagte Salon-Generaldirektor Rolf Studer am Dienstag vor Journalisten. 205 Aussteller aus 30 Ländern, die rund 700 Marken vertreten, sind angemeldet. 78.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche sind ausgebucht. Erwartet werden zwischen 650.000 und 700.000 Besucher.

Umweltbewusste können sich in einem grünen Pavillon über Prototypen, Ideen und Konzepten zu Fahrzeugen von morgen informieren. Allein 16 Premieren soll es in der Kategorie der Elektroautos und Alternativantriebe geben. Fünf Aussteller sind zum ersten Mal in Genf. Darunter ist die malaysische Konstruktionsfirma Bufori Motor Car Company, die Luxuswagen herstellt. Weiter wird Alfa Romeo die neue Giulietta vorstellen, Audi den A1, Opel den neuen Meriva, Porsche den neuen Cayenne und Renault den Twingo Wind.

2009 zählten die Veranstalter 648.000 Besucher auf dem Autosalon – 9,3 Prozent weniger als noch im Jahr davor. Gezeigt wurden unter anderem 130 Welt- und Europapremieren. Insgesamt waren 250 Aussteller vertreten, die rund 78.000 Quadratmeter Fläche gebucht hatten.

(Quelle: autohaus.de)

Anwaltskosten sind dem Unfallopfer zu erstatten – auch einem Autovermieter

Dienstag, 23. Februar 2010

Nicht nur die gerichtlichen Anwaltskosten eines Unfallgeschädigten sind zu ersetzen, sondern auch die Kosten für die vorgerichtliche Tätigkeit des Anwalts. Angesicht der nicht mehr überschaubaren Rechtsprechung gibt es keinen rechtlich „einfach gelagerten Verkehrsunfall“ mehr. Daher haben diesen Anspruch nicht nur „einfache“ Verkehrsteilnehmer, sondern auch eine gewerbliche Autovermietung. Auf ein entsprechendes Urteil des Amtsgerichts Kassel vom 30. Juni 2009 (AZ: 415 C 6203/08) weisen die Verkehrsrechtsanwälte des Deutschen Anwaltvereins (DAV) hin.

„Das Gericht hat ausdrücklich darauf hingewiesen, es sei bekannt, dass Versicherer selbst bei der Regulierung eindeutiger Haftungsfälle unter Missachtung obergerichtlicher Rechtsprechung mit ’juristischen Spitzfindigkeiten’ versuchen, die Höhe des Schadensersatzes zu drücken,“ erläutert Jörg Elsner, einer der DAV-Verkehrsrechtsanwälte. Es gebiete die „Maxime der Waffengleichheit“, dass der Geschädigte mit Hilfe eines Verkehrsrechtsanwalts den „hoch spezialisierten Rechtsabteilungen der Versicherer“ gegenüber tritt.

Im vorliegenden Fall konnte eine gewerbliche Autovermietung erfolgreich die Übernahme der Anwaltskosten einklagen, die aufgrund der vorgerichtlichen Tätigkeit entstanden waren. Die Schuld an dem Unfall hatte unstreitig der Versicherte der beklagten Versicherung. Auch eine Autovermietung, die über keine eigene Rechtsabteilung verfüge, sei mit der Abwicklung von Schadensersatzansprüchen nicht so vertraut, dass sie auf anwaltliche Hilfe verzichten könne, so das Gericht. Für den Rechtsunkundigen gebe es keinen rechtlich „einfach gelagerten Verkehrsunfall“. Zudem würden die Versicherer in ihrer Korrespondenz bei der Berechnung in epischer Breite zahlreiche Gerichtsentscheidungen zitieren, die mit dem eigentlichen Fall nicht das Geringste zu tun hätten. Dies könne ein juristischer Laie jedoch nicht überblicken.

„Da die Versicherer versuchen, möglichst wenige der an sie gestellten Ansprüche zu regulieren, sollte man sich nach einem Unfall unmittelbar an einen Anwalt wenden,“ so Elsner weiter. Dies führe in der Regel nicht nur zu höherem Schadensersatz, sondern schone auch die Nerven.

(Quelle: juraforum.de)

Auslandsnachfrage hilft deutschen Autobauern

Dienstag, 23. Februar 2010

Die deutschen Automobilhersteller werden in den kommenden zwei bis drei Jahren vor allem aufgrund wachsender Nachfrage aus dem Ausland die bisher schwerste Krise der Branche überwinden.Zu dieser Einschätzung kommt der Verband der Automobilindustrie (VDA).”Es gibt keine schlagartige Verbesserung, 2010 wird erneut ein hartes Jahr. Aber es zeichnet sich ab, dass sich die Weltmärkte 2011 und 2012 spürbar erholen.

Schon jetzt zeige sich, dass sich die Nachfrage auf weltweit wichtigen Märkten der Branche wie den USA, China oder Indien stabilisiert habe. “Der Vorteil der deutschen Hersteller ist es, dass sie dort, vor allem in China und den USA, gut aufgestellt sind”, so Wissmann. Zu Jahresbeginn habe das Auslandsgeschäft bereits deutlich angezogen. So sei die Zahl der Auftragseingänge im Januar um 38 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat gestiegen, die Ausfuhr deutscher Autos habe um 18 Prozent zugelegt. Derzeit gehen drei von vier Autos, die in Deutschland gebaut werden, in den Export.

China ist derzeit einer der am schnellsten wachsenden Automärkte der Welt. Im Januar 2010 wurden dort 1,06 Mio. Autos verkauft, in Westeuropa waren es in diesem Monat 1,03 Mio. Fahrzeuge. Während der westeuropäische Markt dabei jedoch als weitgehend gesättigt gilt, gibt es in China weiterhin deutlichen Nachholbedarf: “In Deutschland kommen 500 Autos auf 1000 Einwohner, in China 21, in Indien sogar nur elf Autos”, sagte Wissmann. Schon jetzt hätten deutsche Hersteller in China einen Marktanteil von rund 20 Prozent. Eine schnelle Erholung des für die deutschen Autobauer wichtigen amerikanischen Markts sieht der VDA vor allem aufgrund der im Vergleich zu Europa deutlich stärker wachsenden Bevölkerung und der zuletzt starken Zurückhaltung der Amerikaner beim Autokauf. Es bestehe in den USA enormer Nachholbedarf, sowohl bei den Privatkunden als auch bei den Firmen, die die Investitionen in ihre Flotten stark zurückgefahren hatten.

Für den Binnenmarkt ist VDA-Präsident Wissmann dagegen zunächst weniger optimistisch. Der Verband rechnet damit, dass in diesem Jahr 2,75 bis 3,0 Mio. Autos in Deutschland neu zugelassen werden. 2009 waren es mit 3,8 Mio. deutlich mehr. Der Verkauf war allerdings vor allem durch die Abwrackprämie getrieben worden.

(Quelle: welt.de)

DAD: Neu in den Niederlanden

Dienstag, 23. Februar 2010

Der Deutsche Auto Dienst (DAD) bietet seine Dienstleistungen ab sofort auch in den Niederlanden an. Damit erweitern die Spezialisten für die Ein- und Aussteuerung von Fahrzeugflotten ihr Netzwerk auf 13 europäische Länder. In den Niederlanden arbeitet der DAD mit dem Unternehmen VWE, einem Informations- und Kommunikationsdienstleister in der Automobilbranche, zusammen.

Durch die Kooperation können Unternehmen mit Fuhrpark ihre Fahrzeuge jetzt von Deutschland in die Niederlande oder umkehrt überführen und einsteuern lassen. Der Kunde kann dabei zwischen einer Überführung auf eigener oder auf fremder Achse wählen. Nach Ankunft der Fahrzeuge am Zielort übernimmt der VWE den kompletten Einsteuerungsprozess. Dieser beinhaltet neben der Vorstellung beim niederländischen RDW, der als TÜV und zugleich als Zulassungsstelle fungiert, die Begleichung der Mehrwertsteuer und die Zulassung der Fahrzeuge.

Anders als in Deutschland ist über den RDW eine ortsunabhängige Zulassung in den Niederlanden möglich. Dadurch kann ein Amsterdamer sein Fahrzeug beispielsweise in Venlo anmelden. Die entsprechenden niederländischen Autoschilder beschafft der VWE. Auf Wunsch werden die Fahrzeuge anschließend zum Endkunden verbracht.

(Quelle: autoflotte.de)

BMW will ab 2013 Elektroautos in Leipzig bauen

Dienstag, 23. Februar 2010

Der Automobilhersteller BMW will am Leipziger Standort ab 2013 Elektroautos bauen. Wie die Branchenzeitung “Automobilwoche” berichtet, startet die Produktion der ersten Stadtfahrzeuge mit Elektroantrieb damit zwei Jahre früher als geplant.

Laut Unternehmensangaben erhielt der Standort Leipzig den Zuschlag für die Produktion, “weil dort die flexibelste Fabrik des Konzerns steht, die in der Lage ist, sehr schnell zusätzliche Kapazitäten aufzubauen”. Zudem biete das 208 Hektar große Firmengelände gute Voraussetzungen, um die Produktion auszubauen.

Erste Tests starten 2011

Aus dem Pilotprojekt mit dem Arbeitsnamen “Project i” soll eine ganze Modellserie entstehen. Der elektrische Antrieb des neuen Elektroautos für die Stadt soll bereits 2011 in einem Vorserienstadium erprobt werden. Aus dem “Project i” ist 2008 der Elektro-Mini hervorgegangen, der zurzeit in einer Testflotte von 600 Fahrzeugen erprobt wird.

BMW hatte bereits im vergangenen Oktober ein Elektroauto für 2015 angekündigt. Dafür will das Unternehmen erstmals Carbon-Teile in Großserie verwenden. Die benötigten Kohlenstofffasern sollen im Rahmen eines Gemeinschaftsunternehmens in Nordamerika und im niederbayerischen Landshut entstehen. Das sogenannte Joint Venture wurde 2009 gegründet.

(Quelle: mdr.de)

Crailsheim Merlins: Zehn Minuten wie aus einem Guss

Montag, 22. Februar 2010

Merlins lassen Nördlingen nach der Pause keine Chance und fahren mit 93:78 höchsten Heimsieg ein.
Ein furioses drittes Viertel (21:7), in dem die Merlins schalten und walten konnten, wie sie wollten, war im Derby gegen Nördlingen die Grundlage für den höchsten Heimsieg in der Pro A (93:78-Punkte).

Basketball – Pro A. „Nein“, in der Halbzeit habe es keine energische Kabinenpredigt mit lautem Geschrei gegeben, klärte Merlins-Coach Ingo Enskat nach der Partie auf. „Wir wollten uns nochmals auf unsere Stärken besinnen, nicht zu viele einfache Situationen und Bälle vergeben und die Würfe, die die Jungs normalerweise reinmachen, auch verwandeln“, wurde der Crailsheimer Coach noch konkreter.

Und die auf diese Weise angesprochenen „Jungs“ müssen gut zugehört haben, denn sie kamen im Vergleich zu den ersten beiden Vierteln wie verwandelt aus der Kabine, vergrößerten ihren hauchdünnen Ein-Punkte-Vorsprung Zug um Zug, standen dabei in der Defensive wie eine Eins. „Das hat mir sehr gut gefallen. Im dritten Viertel haben wir, über die Saison gesehen, vielleicht die zehn stärksten Minuten in der Defense überhaupt gespielt: Kompliment!“ Höchstes Lob also aus berufenem Munde.

Bis dahin hatten die Korbjäger aus Hohenlohe ihre liebe Mühe damit, ihren Rhythmus zu finden. Prompt geriet der Auftakt zu einem Fehlstart und die Gäste waren, lautstark unterstützt von vielleicht 150 Anhängern, rasch mit 1:10 und 3:13 davongezogen. Die Defense der Merlins agierte zu zögerlich, so dass bei den Nördlinger Benjamin Fumey (Nummer 0) leichtes Spiel hatten, um in dieser Phase zu neun Punkten zu kommen.

„Wir haben die ersten 15 Minuten lang das Spiel kontrolliert“, bilanzierte dann auch Nördlingens ungarischer Coach Andras Zsoldas im Nachklapp. Und er sollte recht behalten, denn mit der Einwechslung von Jejuan Plair (12 Punkte in Viertel zwei), ging so etwas wie ein Ruck durch das Team der Einheimischen. Umgehend machte Plair drei Punkte, um im folgenden Angriff Nördlingens Spielmacher Watson den Ball abzuluchsen und seinen Steal mit einem Korbleger abzuschließen – der Ausgleich. Die Kulisse, in der einmal mehr knallevollen Sportarena war wieder da! Gegen Viertelende meldete sich noch einmal kurz der Schlendrian, doch John Bynum sorgte schließlich höchstpersönlich für die knappe Pausenführung.

Der Rest der Partie ist rasch erzählt. In der Folge drehten die Merlins mächtig auf – ließen in der Verteidigung nichts mehr zu, dominierten die Rebounds (43:25) und schlossen im Angriff eine Welle nach der anderen erfolgreich ab, so dass der Vorsprung fast im Handumdrehen bis auf 20 Punkte anwuchs, wobei besonders Daniel Dörr (10 Rebounds) im Angriff traumhaft sicher traf. Dreier von Cadmus und McAndrew zur rechten Zeit, rundeten den formidablen Auftritt ab. Nördlingen brachte es im gesamten dritten Viertel nur auf – sage und schreibe – magere sieben (!) Punkte. Der Rest war dann nur noch Formsache. Für die Gäste, denen Ferguson verletzt fehlte, sorgte Neuzugang Donovan Morris (Nummer 4) mit zehn Punkten zwar noch für etwas Ergebniskosmetik, der sichere und verdiente Sieg der Merlins war allerdings schon in trockenen Tüchern.
In der Schlussphase gab Trainer Ingo Enskat auch Nachwuchs-Ass Harald Debelka und Benjamin Beyer noch Einsatzzeit!

Statistik:
Viertelstände: 19:25 / 39:38 / 60:45 / 93:78
Viertel: 19:25 / 20:13 /21:7 / 33:33

Spielfilm: 1:10 / 3:13 / 8:18 / 14:19 / 19:25 (1.V.)
24:29 / 26:33 / 33:33 / 36:38 / 39:38 (Halbzeit)
44:38 / 45:40 / 60:40 / 60:45 (3.V.)
66:51 / 73:53 / 78:56 / 88:74 / 93:78 /(Endstand)

Merlins: Plair 19 (2 Dreier), Dörr 15, Bynum 14, Brooks 12, Mc Andrew 10 (1), Zuiderveen 8, Reibel 4, Imberi Cadmus je 3 (1), Oladipo 3, Beyer 2.
Nördlingen: Morris 17 (2), Archibald (3), Watson (2) je 14, Fumey 13.

Autovermietungen Südafrika überschlagen sich vor Werbung

Montag, 22. Februar 2010

Schon lange ist bekannt, dass die Mietwagen in Südafrika nicht nur knapp sind, sondern dass man rechtzeitig buchen muss. Gerade in der Zeit der Fußball-Weltmeisterschaft ist für viele Fans der Weg nur mit einem Mietwagen innerhalb des Landes möglich. Daher haben viele Vermieter jetzt schon die Preise angehoben.

Die Preise könnten in den nächsten Monaten auch noch höher gehen, denn die Nachfrage an Mietwagen in Südafrika reißt nicht ab. Alle deutschen Reiseveranstalter haben bereits ihre Kataloge auf dem Markt und bieten vor allem Komplettpakete an. Mit dem Reservieren eines Leihwagens sollte man jedoch nicht mehr lange warten, denn die Südafrikaner haben bereits die Preise angehoben. Wer jetzt mietet und den Wagen für die … WM reserviert, der bekommt diesen zu den derzeitigen Preisen. Eine aktuelle Erhebung hat ergeben, dass die Preise für die Mietwagen in den WM-Wochen um etwa 40 Prozent höher liegen als noch im letzten Jahr. Wer nicht reserviert, der muss nicht nur viel zahlen, sondern muss auch damit rechnen, dass kein Wagen mehr vorhanden ist.

Pretoria und Johannesburg sind die zwei Städte, die für die meisten Fans das Ziel sein wird. Sie liegen jedoch 60 Kilometer voneinander entfernt. Mit einem Mietwagen kann man bequem pendeln und auch noch weiter entfernte Städte, wie Kapstadt, erreichen. Allerdings sollte man hier auch überlegen, welcher Wagen der richtig sein könnte. Die meisten Vermietungen in Südafrika haben Modelle von VW vorhanden und auch Modelle der Kompaktklasse von Hyundai oder auch Land Rover. Die Werbung für die Mietwagen läuft momentan schon auch hohen Touren. Die nächsten Monate sollte dies noch wesentlich stärker zunehmen.

Automarkt erholt sich

Montag, 22. Februar 2010

In Europa haben die Autoherstellern im ersten Monat des Jahre 2010 deutlich mehr Fahrzeuge wieder verkauft, als im Vergleich zum Vorjahresmonat. Es gab stellenweise zweistellige Zuwachsraten. Doch noch immer ist der Automarkt noch nicht auf dem Niveau, auf dem er 2007 und die Jahre davor einmal war. Eingebüßt an Umsatz hat vor allem Daimler, doch Opel und BMW konnten deutlich dazu gewinnen. Die Zahl der neu zugelassenen Fahrzeuge belief sich konkret im Januar 2010 auf 1.085.900 Stück in ganz Europa. Und das ist eine durchaus stolze Zahl, in dem Vergleich zudem, was es in den letzten Monaten in dieser Hinsicht zu berichten gab. Diese Zahl teilte der europäische Verband der Automobilhersteller ACEA in Brüssel mit. Immerhin sind die 13 Prozent mehr, als im Januar 2009. Auch die Versicherer haben dies gemerkt, denn außer Hausratversicherungen oder Kinderunfallversicherung verkauften diese auch wieder weit mehr Absicherungen für die Fahrzeuge hinsichtlich Haftpflicht und Kasko.

Bei all der Euphorie – einen Dämpfer muss man den Zahlen dennoch verpassen, denn in vielen europäischen Ländern laufen – wie auch bis noch vor einigen Monaten in Deutschland – im Januar 2010 noch Abwrackprämienmodelle, die den Absatz entsprechend für Januar 2010 auch beeinflusst haben. Zu den Gewinnern was den Absatz an Fahrzeugen angeht gehört eindeutig die VW Gruppe. Diese konnten ein Absatzplus in Januar 2010 verzeichnen von immerhin 11,6 Prozent. Abgesetzt hat VW somit 223.800 Fahrzeuge. Aber auch BMW konnte dem Umsatz laut den
Angaben des europäischen Branchenverbandes ACEA steigern, und zwar immerhin um 5 Prozent auf 46.500 Fahrzeuge. Das Minus von Daimler in Januar 2010 von 15 Prozent hat sich inzwischen auch auf die Aktien ausgewirkt, aber natürlich auch die Bekanntgabe des Geschäftsergebnis 2009, wonach Daimler rund 2,64 Milliarden Euro Verlust gemacht hat. Die 1,4 Milliarden Euro Gewinn aus 2008 sind futsch. Allerdings peilt man für 2010 wieder einen Milliardengewinn an.

Was die Absatzzahlen angeht, so ist aber auch von der GM-Tochter Opel erfreuliches zu vermelden. 4,3 Prozent Absatzplus gab es in Januar 2010.

(Quelle: preischeck-kfz-versicherung.de)

BMW – Neuvorstellungen Genfer Automobil Salon 2010

Montag, 22. Februar 2010

Ein umfangreich erneuertes Modellprogramm, das mit einzigartiger Fahrfreude begeistert und zugleich mit vorbildlicher Effizienz überzeugt, präsentiert der Premium-Automobilhersteller BMW auf dem 80. Internationalen Automobilsalon 2010 in Genf. Neuvorstellungen in zahlreichen Fahrzeugsegmenten, die Erweiterung des Angebots besonders leistungsfähiger und verbrauchsgünstiger Motoren sowie faszinierende Konzepte für zukunftsweisende Antriebssysteme demonstrieren die einzigartige Innovationskraft der Marke.

Zu den Höhepunkten des Automobilsalons 2010 gehört die Weltpremiere der neuen BMW 5er Limousine. Darüber hinaus werden dem Publikum vom 4. bis zum 14. März 2010 erstmals der neue BMW X5 sowie das neue BMW 3er Coupé und das neue BMW 3er Cabrio vorgestellt.

(Quelle: motornews.at)

Autofarbe ist wichtiges Kaufkriterium

Montag, 22. Februar 2010

Die Farbe eines Autos ist von entscheidender Bedeutung beim Kauf. Das steht nun auch höchstrichterlich fest. Nach einem Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) in Karlsruhe kann ein Käufer das Auto ablehnen, wenn dessen Farbe anders ist als bestellt. Diese Abweichung stelle im Regelfall einen erheblichen Sachmangel dar und sei eine Pflichtverletzung des Verkäufers, entschieden die Richter am Mittwoch. Die Farbe bestimme schließlich maßgeblich das Erscheinungsbild eines Autos und gehöre beim Kauf zu den wichtigen Kriterien (Az.: VIII ZR 70/07 – Urteil vom 17. Februar 2010)

Damit war die Klage eines Baden-Württembergers erfolgreich, der es ablehnte, rund 55.000 US-Dollar für einen schwarzen Chevrolet Corvette zu zahlen. Der Mann hatte das Auto zwar im Mai 2005 in Florida bei einem Händler bestellt, allerdings in der Farbe “Le Mans Blue Metallic”. So stand es auch im Vertrag. Geliefert wurde der Wagen jedoch in Schwarz. Gleichwohl sollte der Mann zahlen. Dagegen wehrte er sich – vorerst erfolgreich.

Ob er das Auto trotz der ungeliebten Farbe annehmen muss, wird jetzt das Landgericht Ellwangen klären müssen. Die Richter bekommen den Fall erneut auf den Tisch, weil unklar ist, ob sich Auto-Liebhaber und Händler nachträglich doch noch auf die Lieferung des schwarzen Modells geeinigt hatten.

(Quelle: autohaus.de)