Archiv für Mai 2010

BBDO soll Sunny Cars bekannt machen

Dienstag, 25. Mai 2010

Der europäische Vermittler von Ferienmietwagen Sunny Cars will seine B-to-B-Aktivitäten in Deutschland und der Schweiz ausbauen und auf diese Weise die Präsenz seiner Marke weiter stärken. Gemeinsam mit der Düsseldorfer Agentur BBDO hat das Unternehmen eine plakative Anzeigen- und Bannerkampagne entwickelt, die sich mit selbstbewußten Schlagzeilen an die Zielgruppe der Entscheider in Reisebüros richtet.

Dabei sind die unterschiedlichen Motive an die jeweiligen kommunikativen Anforderungen in der Schweiz und in Deutschland angepasst. Bei den Schweizer Sujets präsentiert sich beispielsweise Kai Sannwald, Gründer und Geschäftsführer von Sunnycars, höchstpersönlich als Testimonial und gibt dabei sein “Fairsprechen” an die Kunden ab. Mit frechen Typoanzeigen wirbt das Unternehmen hingegen in Deutschland.

Neben Anzeigen und Bannern in Fachmedien kommen Guerilla-Maßnahmen zum Einsatz. Spezielle Werbemittel sowie ein eigener Bereich für Reisebüros auf der Homepage http://www.sunnycars.de/ sollen das Image der Marke als fairer, verlässlicher Partner stärken

(Quelle: horizont.net)

Bei Mietwagen auf Vertragsdetails achten!

Dienstag, 25. Mai 2010
 
Wer sich einen Mietwagen leiht, muss vor Vertragsschluss auf die genauen Details bezüglich Preis, Versicherungsschutz und Zubehör achten und vergleichen.

Mitunter scheint ein Angebot auf den ersten Blick besonders günstig, erweist sich aber durch eine hohe Selbstbeteiligung bei der Versicherung oder einer Kilometerbegrenzung als ungeeignet. Zu diesem Ergebnis kommt das Internetportal Getestet.de, nachdem es die fünf großen Autovermieter Avis, Budget, Europcar, Hertz und Sixt miteinander verglichen hat.

Der Internetauftritt, das Fahrzeugangebot samt Preis und Konditionen sowie die Serviceleistungen der Autovermieter sind bei dem Vergleichstest genauer unter die Lupe genommen worden. Insgesamt konnten alle fünf überprüften Anbieter mit einer guten oder zumindest befriedigenden Gesamtnote überzeugen. In den einzelnen Teilbereichen lassen sich jedoch teils deutliche Unterschiede erkennen, die je nach persönlicher Präferenz einen großen Einfluss auf das Gesamtangebot nehmen.

Bei der Reservierung im Internet müssen die Nutzer aufpassen. Die auf den Webseiten abgebildeten Autos sind nur Beispielmodelle für die jeweilige Fahrzeugklasse. Nur bei Europcar kann sich der Kunde einen Wunsch-Leihwagen aussuchen und als Mietauto bestätigen lassen. Bei den anderen Anbietern erhält man möglicherweise ein anderes Fabrikat als jenes, das auf der Seite abgebildet ist.

Bei den Preisen ist ein regelmäßiger Vergleich wichtig. Sie unterliegen häufig Schwankungen, so dass mal der eine Autovermieter, mal der andere das günstigste Angebot hat. Zu beachten ist hierbei das Kleingedruckte. Zum Mietumfang gehört beispielsweise eine Kasko- und Haftpflichtversicherung. Allerdings ist entscheidend, wie hoch die Selbstbeteiligung des Fahrers ist. Ansonsten kann die Mietwagenfahrt bei einem Unfall zu einem teuren Erlebnis werden. Die gesamten rechtlichen Fragen fasst Sixt in einer einzigen Datei zusammen, so dass der Kunde ohne großen Suchaufwand alle notwendigen Angaben findet. Budget offeriert eine Übersicht ausschließlich in englischer Sprache. Bei den übrigen Anbietern wird langwieriges Recherchieren nötig.

Wer die Mitarbeiter der Autovermieter kontaktieren muss, greift am besten zum Telefon. Die Service-Hotlines vermitteln binnen weniger Sekunden einen Ansprechpartner. Bei einer E-Mail-Anfrage muss der Kunde sich dagegen in Geduld üben. Von Sixt haben die Tester innerhalb von zwei Stunden eine Antwort erhalten, Europcar hat einen Tag länger gebraucht. Im Einzelfall kann sich eine Rückmeldung auch bis zu sieben Tage hinziehen. Zudem sind die Antworten mitunter nur unzureichend.

(Quelle: focus.de)

Erstmals in der Schweiz Elektroautos zu mieten

Dienstag, 25. Mai 2010

Als erster Autovermieter in der Schweiz bietet Hertz Elektrofahrzeuge an: Ab dem 25. Mai wird der Kamoo Panda Elektra die Flotte bereichern. Zunächst stehen die emissionsfreien Fahrzeuge, die der Schweizer Elektromobilitätsspezialist Kamoo Electrocars liefert, an Mietwagenstationen in Zürich bereit.

„Elektromobilität ist eine wichtige Zukunftstechnologie. Wir freuen uns, mit dieser innovativen Flottenerweiterung der Pionier unter den Autovermietern in der Schweiz zu sein“, erklärt Markus Thiem, Geschäftsführer von Hertz Schweiz. „Immer mehr Verbraucher und Unternehmen legen großen Wert auf umweltschonende Mobilität. Bei uns können sie jetzt sogar emissionsfrei durchstarten.“ Der Kamoo Panda Elektra ergänzt die Hertz Green Collection, die ausschließlich umweltschonende Fahrzeuge umfasst.

Der Flottenneuling basiert auf dem Fiat Panda, den die Spezialisten von Kamoo Electrocars aus Schlieren zukunftsweisend umrüsten. Diese kompakten Elektroautos erreichen mit einer Batterieladung eine Fahrtstrecke von rund 100 Kilometern. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 110 Kilometer pro Stunde. Zusätzlich sind die Autos mit einem Panoramaschiebedach ausgerüstet.

Ein besonderer Service für die Hertz-Kunden: Das Elektrofahrzeug wird in aufgeladenem Zustand vermietet und kann mit leerer Batterie zurückgegeben werden.

(Quelle: openpr.de)

Europcar Schadensstatistik 2010: Frauen und Frankfurter sind die besseren Autofahrer, Berlin bleibt Schlusslicht im Städtevergleich

Dienstag, 25. Mai 2010

“Frau am Steuer, das wird teuer!” – Ganz im Gegenteil, wie die aktuelle Auswertung der Europcar Schadenstatistik 2009 zeigt. Europas größter Autovermieter hat herausgefunden, dass Frauen hinter dem Lenkrad eines LKW deutlich geringere Schäden verursachen als Männer. Und auch in 2010 sind die sichersten Mietwagenfahrer in Frankfurt unterwegs.

Dass Frauen schlechte Auto- beziehungsweise LKW-Fahrer sind, ist ein Gerücht. Beide Geschlechter verursachen in etwa gleich viele Unfälle. Aber Mann sollte vielleicht überlegen, die Fahrt mit dem Miet-LKW künftig den Frauen zu überlassen, denn im Schadensfall wird es dadurch günstiger: Im Schnitt kosten die von Frauen verursachten Schäden gute 90 Euro weniger.

Die meisten Unfälle mit Europcar LKW ereignen sich in der ersten halben Stunde der Anmietung. Zu Anfang überwiegt beim Fahrer noch Respekt vor der Größe des Fahrzeugs, so fährt er gerade in den ersten Minuten entsprechend vorsichtig. Aber schon nach kurzer Eingewöhnung beginnen die meisten sich schnell zu sicher zu fühlen.

Daher kracht es in der zweiten Viertelstunde der Anmietung am häufigsten. Die Mehrzahl der Unfälle mit Europcar LKW sind Streif- und Parkschäden, die von einer falschen Einschätzung der Fahrzeugausmaße herrühren. Bei den Fahrern springt die Routine der normalen PKW-Fahrt an und sie vergessen zum Beispiel, dass der LKW einen größeren Kurvenradius benötigt. So überrascht es auch nicht, dass über 60 Prozent der Unfälle im ländlichen Raum stattfinden. Da in Städten ohnehin eine größere Aufmerksamkeit gefordert ist, beachten die Fahrer hier die LKW-Größe eher.

Um die Schadenszahlen weiter zu verringern hat Europcar zu Testzwecken zehn LKW mit Rückfahrkamera in die Flotte aufgenommen. Diese erleichtern den Fahrern das Manövrieren mit den unübersichtlichen Fahrzeugen und ergänzen das nach hinten begrenzte Sichtfeld der Seitenspiegel. Für das sichere Einparken mit dem LKW ist ein Einweiser aber – auch dem Gesetz nach – unerlässlich.

Insgesamt zeigt die Schadensstatistik eine erfreuliche Entwicklung: Trotz monatelangem Eis und Schnee, die sicheres Fahren zu einer echten Herausforderung machten, sind die Zahlen gegenüber 2009 zurückgegangen.

Wie schon im Vorjahr kommen die sichersten Mietwagenfahrer aus Frankfurt am Main, gefolgt von Düsseldorf und Stuttgart, die ihre Positionen jeweils gehalten haben. Einen großen Sprung nach vorn haben die Münchner gemacht, die sich von Platz acht in 2009 jetzt auf den vierten Platz vorgearbeitet haben. Das Spitzenquartett liegt auch über den durchschnittlichen Schadenszahlen aller Großstädte. Platz fünf und sechs belegen Dresden und Leipzig. Hamburg kommt in der Statistik auf den siebten Platz und Köln landet auf Platz acht. Diese Städte sind durch Münchens Sprung nach vorne um jeweils einen Platz im Ranking nach unten gerückt. Lediglich Berlin behält seine Position als Schlusslicht unter den deutschen Großstädten, hier treten die häufigsten Schäden an Mietwagen auf.

(Quelle: Presseportal.de)

Autovermieter Sixt profitiert vom Leid der Airlines

Dienstag, 25. Mai 2010

Der Vulkan auf Island beschert Sixt einen Nachfrageschub und hilft, das Horrorjahr 2009 hinter sich zu lassen Für das zweite Quartal hilft das Sondergeschäft mit der Aschewolke.

Weniger Umsatz, aber deutlich mehr Profit: Der Autovermieter Sixt hat sich im ersten Quartal 2010 in die schwarzen Zahlen gespart und profitiert von der anziehenden Konjunktur. Unter dem Strich verdiente Deutschlands größter Autovermieter 6,4 Mio. Euro. Im Vorjahreszeitraum fiel noch ein Verlust von über 26,5 Mio. Euro an.”Das ist spektakulär”, sagte Mehrheitseigentümer und Vorstandschef Erich Sixt am Donnerstag in München und freut sich: “Die ersten drei Monate haben die Erwartungen des Vorstandes übertroffen.” Immerhin gilt das erste Quartal für die Autovermieter normalerweise als das schlechteste des Jahres, da erst Mitte Januar das Vermietgeschäft wieder einsetzt.

Nach dem relativ guten Jahresauftakt folgt ein Sondereffekt für das zweite Quartal. Als im April Europas Flughäfen wegen der Vulkanasche tagelang brachlagen, konnte Sixt gar nicht so viele Autos zu den Airports schaffen, wie gebraucht wurden. “Wir haben davon profitiert”, sagt Erich Sixt. Der Ansturm der gestrandeten Fluggäste habe einen zusätzlichen Umsatz im einstelligen Millionenbereich gebracht und einen Ergebnisbeitrag von rund einer Mio. Euro geliefert, sagte Sixt. Der wird aber erst im nächsten Quartalsbericht verbucht.

Viel wichtiger war die Verkleinerung der Flotte; Sixt hat im Krisenjahr den Bestand seiner Vermietfahrzeuge ebenso wie der Erzrivale Europcar rund ein Drittel gesenkt. Der Konzernumsatz ging daher im Vergleich zum Vorjahr von 376,7 Mio. auf 366 Mio. Euro zurück. “Ertrag geht vor Volumen”, sagte Sixt, der zugab, die Rezession im vergangenen Jahr unterschätzt zu haben. Die deutlich verkleinerte Flotte lässt sich jetzt profitabel vermieten, “unrentable Geschäfte lassen wir jetzt liegen”. Zudem haben sowohl Sixt als auch Europcar im vergangenen Jahr die Preise erhöht. Auch das Leasinggeschäft, das zweite Standbein der Pullacher, lief im Auftaktquartal besser als zuletzt.

Sixt steht wie Europcar besser da als die großen amerikanischen Vermietunternehmen Hertz und Avis, die beide im ersten Quartal erneut rote Zahlen schrieben. Sixt hofft jetzt auf ein weiteres Anziehen des Geschäftsreiseverkehrs insbesondere in Deutschland, wo die Pullacher an den Flughäfen mit 40 Prozent Marktanteil eine dominierende Stellung haben.

Für das Gesamtjahr bleibt Deutschlands größter Autovermieter allerdings vorsichtig. Zwar will der Konzern deutlich mehr verdienen als 2009 (10,4 Mio.Euro), der Umsatz soll wegen der kleineren Flotte unter dem Vorjahreswert von 1,6 Mrd. Euro liegen.

Sixt geht davon aus, dass der Vermietmarkt frühestens 2011 wieder das Vorkrisenniveau der Jahre 2007 und 2008 erreichen wird. Als Vorstandschef will er das noch erleben. “Ich denke nicht daran, in den nächsten Jahren in Pension zu gehen”, sagte der 62-Jährige.

(Quelle: handelsblatt.com)

Avis: Kein Ärger mehr mit der Aschewolke

Dienstag, 18. Mai 2010

Mietwagen bedenkenlos reservieren: keine Stornierungsgebühren

Urlauber und Geschäftsreisende zittern derzeit gleichermaßen, ob die Aschewolke auch künftige Reisepläne durcheinander wirbelt. Die Avis Autovermietung gibt ihren Kunden jetzt das folgende Versprechen: Sollte die Aschewolke erneut Probleme im Flugverkehr verursachen, wird Avis die Stornierungsgebühren für gebuchte Mietwagen erlassen sowie vorab bezahlte Mieten erstatten.

„Wir wissen, wie wichtig gut geplante Urlaubs- und Geschäftsreisen für unsere Kunden sind. Wenn diese durch etwas Unvorhersehbares wie die Aschewolke beeinträchtig werden, ist es umso schlimmer, wenn zu der Frustration einer abgesagten Reise auch noch der Geldbeutel leidet“, sagt Avis Geschäftsführer Wolfgang Neumann. „Jeder Kunde, der künftig bedingt durch die Aschewolke seinen Flug nicht antreten und somit auch seinen Mietwagen am Ziel nicht nutzen kann, bekommt sein Geld von uns zurück.“ Avis Kunden müssen lediglich eine Kopie der Annulierungsbestätigung ihrer Airline vorlegen.

Dies ist nur eine von vielen Aktionen, mit denen Avis seinen Kunden einen Sommer mit Mietwagen aber ohne Ärger bereitet. Für alle Reisenden, die bereits bei der Autoanmietung Zeit und Nerven sparen wollen, ist Avis Preferred die beste Option. Einmal Mitglied, profitieren Avis Kunden von einer Reihe „schneller“ Services, zum Beispiel dem „3 Minuten Versprechen“.

Die Buchung eines Mietwagen in Deutschland hat zudem den Vorteil, dass der Kunde im Heimatland bezahlt, wo deutsches Recht gilt – und damit keine bösen Überraschungen bei vermeintlichen Schnäppchen im Zielort erlebt, zum Beispiel im Schadensfall oder mit Zusatzleistungen.

(Quelle: gce-agency.com)

Aktien der Woche: Übernahmegerangel hilft Dollar Thrifty

Dienstag, 18. Mai 2010

Hertz und Avis buhlen um den Autovermieter

Der Autovermieter Dollar Thrifty ist heiß begehrt: Nachdem Hertz Ende April ein Übernahmeangebot von 1,27 Mrd. Dollar präsentiert hatte, hat Avis Budget eine höhere Offerte in Aussicht gestellt. Die Dollar-Thrifty-Aktie, zuvor noch bei 44 , legte daraufhin bis auf 52 Dollar zu. Zuletzt lag sie bei 49,80 Dollar, 21,5 % über dem von Hertz offerierten Preis von 41 Dollar je Aktie. Noch unklar ist, wie Avis die Übernahme finanzieren will, denn sie hat nur gut 200 Mill. Dollar Eigenkapital und wird an der Börse mit etwa 1,3 Mrd. Dollar bewertet. Analysten können jedoch der Offerte von Hertz einiges abgewinnen, weil jährliche Kostenersparnisse von 180 Mill. Dollar avisiert wurden. Zudem könnte Hertz dadurch ihre Abhängigkeit von Firmenkunden reduzieren, da die ehemalige Chrysler-Tochter Dollar Autos eher an Privatnutzer vermietet. Wirtschaftlich stand Dollar Thrifty im ersten Quartal 2010 mit einem Nettogewinn von 27 Mill. Dollar besser da als die beiden Wettbewerber, die Verluste schrieben. Allerdings ist Dollar Thrifty auch deutlich teurer. Die Aktie weist für 2011 ein Kurs-Gewinn-Verhältnis von etwa 20 auf. Bei Hertz beträgt es gut 15, bei Avis etwa 10. Wer sich längerfristig in dieser Branche engagieren will, sollte zudem darauf achten, ob die Gebrauchtwagenpreise nach den jüngsten Anstiegen wieder fallen. Die Ergebnisse der Vermieter hängen stark davon ab, zu welchen Preisen sie ausrangierte Fahrzeuge absetzen können.
 
(Quelle: boersen-zeitung.de)

Autovermietungen im Test

Dienstag, 18. Mai 2010

Das unabhängige Vergleichsportal getestet.de hat die Autovermietungen Sixt, Europcar, Avis, Hertz und Budget getestet.

 „Wenn jemand eine Reise tut, so kann er was erzählen” – das wusste der romantische Dichter Matthias Claudius lange bevor es Mietwagen gab; zu seiner Zeit war das Reisen überwiegend an die Kutsche gebunden und somit recht beschwerlich. Die Zeiten haben sich geändert, und zu den neuesten Bequemlichkeiten zählt sicherlich die Möglichkeit, einen Mietwagen über das Internet-Portal einer Autovermietung zu reservieren. Wenn man sich die Websites der getesteten Autoverleih-Firmen anschaut, fragt man sich, wie das Mieten früher mit Telefon oder am Schalter überhaupt funktionieren konnte. Wer in analogen Zeiten einen Mietwagen suchte und Preise vergleichen wollte, musste mühsam telefonisch eine Autovermietung nach der anderen abklappern. Das hat sich mit den Mietwagen-Portalen im Internet erledigt, hier lässt sich eine Auswahl in ein paar Minuten treffen. Zumindest theoretisch und wenn man die Details nicht so genau wissen will. 

Allerdings ist das Angebot auf den zweiten Blick, wenn es um Zubehör, Sonderausstattung, Versicherungsfragen und Anzahl der Freikilometer geht, recht komplex – so werden aus den paar Minuten dann doch schnell ein paar Viertelstunden. Und irgendwann fragt man sich, ob die bunte Farbenwelt im Web nicht ein wenig verschleiert, dass der Kunde letztlich den Job der Autovermietung übernimmt und sich quasi selbst berät. Aber immerhin ist der Kundenfleiß mit dem Vorteil verbunden, dass die Onlinebuchung tendenziell günstiger ist als die reguläre Buchung über Telefon oder direkt am Schalter. 

Keine Autovermietung lässt sich auf ein gebuchtes Modell festnageln

Unter den getesteten Firmen lässt es sich natürlich keine Autovermietung nehmen, ihre Flotte ausgiebig im Internet zu präsentieren. Das ist schön anzuschauen, allerdings gibt es einen Wermutstropfen, der gerade bei größeren Anbietern den Genuss der Auswahl etwas vergällt: Denn keine Autovermietung lässt sich auf ein bestimmtes Modell festlegen, die präsentierten Karossen gelten nur als Beispiele. Als einzige Autovermietung bietet Europcar Kunden zumindest an, sich den Wunsch-Leihwagen als Mietauto bestätigen zu lassen – das gibt einen verdienten Pluspunkt im Test. Aus Kundensicht ist nämlich nicht einzusehen, warum es beim heutigen Stand von Logistik und Echtzeit-Buchungssystemen nicht möglich sein soll, ein ganz bestimmtes Fahrzeug auszuwählen und verbindlich zu buchen. Viele Kunden würden hierfür sicherlich sogar einen Aufpreis in Kauf nehmen. 

Mietwagen-Flotte als Leistungsschau

Da der Kunde keinen Anspruch auf ein bestimmtes Fahrzeug hat, halten sich alle Testkandidaten mit technischen Angaben zurück – der Mieter wird ja mit mehr oder weniger großer Wahrscheinlichkeit einen völlig anderen Mietwagen erhalten als den, den er sich herausgesucht hat. Die Präsentation der Mietauto-Flotte zeigt also eher eine kleine Leistungsschau als eine konkrete Wahlmöglichkeit. 

Preise für Mietwagen schwanken

So mögen die Websites noch so prächtig und die Flotten noch so beeindruckend sein, am Ende zählen für den Kunden doch nur ein paar harte Fakten wie der Preis oder die Lage der Vermietstation nebst Öffnungszeiten. Hier haben die Segnungen des Internet mit ihren Echtzeit-Informationen eine gewisse Schattenseite, da sich die Preise laufend ändern. Wer nicht durch eine Kundenkarte, wegen des Standorts oder aus anderen Gründen an eine bestimmte Autovermietung gebunden ist, kommt also nicht darum herum, vor einer Buchung die Preise seiner bevorzugten Autovermietung mit konkurrierenden Angeboten zu vergleichen. Die Daten für den Preisvergleich wurden am Beispiel eines VW Golf (und vergleichbaren Fahrzeugen) für einen Buchungszeitraum von Montag, 8 Uhr, bis Freitag, 22 Uhr, erhoben, die ausgewählte Vermietstation war der Hamburger Flughafen. Weitere Konditionen – Kilometerzahl, Versicherungsumfang – wurden so weit wie möglich einheitlich gewählt. Mit dem günstigsten Angebot konnte Sixt aufwarten, gefolgt von Budget, Europcar, Hertz und Avis. Für eine zweite Stichprobe sollte die B-Klasse von Mercedes Benz (oder vergleichbar) über ein Wochenende gebucht werden. Hier ergab sich eine andere Rangfolge: Günstigster Anbieter war Hertz, gefolgt von Avis, Budget, Sixt und Europcar. Eine Stunde zuvor hatte noch Sixt am günstigsten angeboten. 

Das Kleingedruckte hat es bei der Mietwagen-Leihe in sich

Bekanntlich steckt der Teufel im Detail, und genau das ist bei den meisten Anbietern nicht einfach zu finden. Die Rede ist vor allem von den Versicherungsfragen. Im Fall des Falles macht es einen Unterschied, ob der Mieter mit dem vollen Wert des Fahrzeugs, vielleicht 50.000 Euro oder mehr, ins Risiko geht, oder mit 150 Euro dabei ist, wenn der Mietwagen gestohlen wird oder ein Totalschaden zu verzeichnen ist. Im Test war eine Begrenzung der Selbstbeteiligung zwar meist eingeschlossen, aber Informationen über deren Höhe schwer zu finden. Hier ist die sehr transparente Lösung von Sixt hervorzuheben, die nicht nur alle wesentlichen Punkte in der Übersicht zum ausgewählten Fahrzeugmodell ausführt, sondern in einem Ausklappmenü weitere Optionen anbietet. Auch die im Prinzip naheliegende Idee, alle rechtlichen Fragen, also das Kleingedruckte, in einer einzigen Datei zusammenfassen, setzt nur Sixt um – bei allen anderen Anbieten ist es mit mehr oder weniger hohem Suchaufwand verbunden, Details zum ausgesuchten Mietwagen zu ermitteln. Budget offeriert eine Übersicht ausschließlich in englischer Sprache. Wer also einmal in den Genuss des im angloamerikanischen Kulturraum gepflegten versicherungstechnischen Fachwortschatzes kommen will, ist hier richtig. Ähnlich ist es mit der Haftpflichtversicherung für Schäden, die anderen Verkehrsteilnehmern entstehen – die gesetzliche war im Test jeweils im Mietpreis eingeschlossen, aber Informationen darüber schwer zu finden. 

Auch beim Service liegt die Autovermietung Sixt vorn

Alle Testkandidaten zeichnet aus, dass die Wartezeit, die man in den Schleifen der Reservierungs-Hotlines verbringt, fast unter der Nachweisgrenze liegt, meist findet der Anrufer in Sekundenschnelle einen Gesprächspartner. Bei der Auskunft per E-Mail streute sich das Feld wieder – auch hier legt Sixt mit rund zwei Stunden Reaktionszeit inklusive kompetenter, freundlicher und persönlicher Auskunft die Latte hoch. Auch Europcar lieferte eine persönliche, umfangreiche Antwort, allerdings einen Tag später. 

Auch beim Mietwagen macht der Preis den Unterschied

Das Testergebnis darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass kostenbewusste Gelegenheitsbucher wohl nicht umhinkommen, vor einer Reservierung die Preise für Mietwagen online zu vergleichen und ihre Wahl der Autovermietung in erster Linie danach zu treffen. Die Wahl der Autovermietung wird in der Praxis auch eher von so praktischen Dingen wie der Mietstation oder deren Öffnungszeiten abhängen als von einer nutzerfreundlichen Website. Klar ist aber auch: Je dichter die Preise und die Leistung beieinander liegen, desto mehr rückt die Nutzerfreundlichkeit und Transparenz der Website bei der Wahl der Autovermietung in den Vordergrund. Und in dieser Hinsicht sind die Testsieger schon einmal in der Pole Position beim Rennen um die Gunst der Kunden. 

  Internet-
auftritt
Usability Angebot Service-
leistung
Gesamtnote    
                         
  1,7
  1,7
  2,2
  1,2
1,8
Testbericht


 
  1,6
  1,3
  2,8
  1,4
1,9
Testbericht
 
  1,4
  2,4
  2,8
  1,7
2,3
Testbericht

 
  2,0
  2,0
  2,7
  2,3
2,3
Testbericht

 
  1,8
  2,5
  3,1
  4,1
2,8
Testbericht

(Quelle: getestet.de)

Welches Mobil darf es heute sein?

Dienstag, 18. Mai 2010

Peugeot startet in Berlin ein neues Fahrzeug-Mietkonzept, das dieses Jahr auch in Hamburg eingerichtet werden soll.

Viele Großstädter haben kein eigenes Auto. Peugeot will sie mit einem neuen Konzept nun trotzdem mobil machen. Die Franzosen bieten ihre Autos, Roller und Fahrräder künftig in einer Art Carsharing-Programm an. Das “Mu” (sprich: Mü, in Anlehnung an den Buchstaben aus dem griechischen Alphabet und die physikalische Einheit für Beweglichkeit) benannte Projekt startet jetzt in Berlin, soll aber im Verlauf des Jahres auch auf Hamburg und München ausgedehnt werden.

Das Mobilitätskonzept ist die Antwort des französischen Herstellers auf die zunehmende Kaufverweigerung der jungen Generation. “Durch den anhaltenden Zuzug in die städtischen Metropolen und das zunehmende ökologische Bewusstsein geht der Trend weg vom Besitzen hin zum Nutzen, vor allem bei jungen Menschen”, sagt Oliver Kurtz, Verantwortlicher bei Peugeot Deutschland für Mu. Die Zahlen des Kraftfahrt-Bundesamtes bestätigen diese Einschätzung. 2009 waren nur noch sieben Prozent aller Neuwagenkäufer zwischen 18 und 29 Jahre alt. Zehn Jahre zuvor hatte diese Altersgruppe noch einen mehr als doppelt so hohen Anteil.

Stattdessen setzen sich nun Carsharing oder andere Mobilitätskonzepte unterschiedlichster Natur durch. Am innovativsten sind sicherlich die Projekte, bei denen Fahrzeuge an praktisch jeder Stelle der Stadt bestiegen und wieder abgestellt werden können. Die Praxis von “Car2Go” in Ulm ist so ein Beispiel oder auch “Call a Bike” mit Rädern der Deutschen Bahn in deutschen Großstädten.

Das Peugeot-Projekt funktioniert da etwas anders. Nach der Registrierung per Internet und dem Aufladen des entsprechenden Kontos per Kreditkarte können zunächst einmal alle möglichen von Peugeot fabrizierten Fahrzeuge ausgeliehen werden: Fahrräder, Elektroräder, Roller, Autos, Nutzfahrzeuge und auch Zubehör wie Dachboxen.

Weiterer Vorteil dieses Mobilitätskonzepts neben der Vielfalt der Fahrzeuge: Im Gegensatz zum klassischen Autoverleih müssen nicht mehr umständlich jedes Mal neue Einzelverträge abgeschlossen werden, um Zugriff auf die Fahrzeuge zu erhalten. Allerdings müssen sämtliche Mobile bei den jeweiligen Filialen abgeholt und dorthin auch wieder zurückgebracht werden.

Ob das Konzept aufgeht, dazu wagen die Verantwortlichen selbst keine Prognose. In Paris wurde Mu im Februar 2009 mit vier Standorten im Stadtgebiet eingeführt und im Sommer auf andere französische Großstädte wie Brest, Nantes, Lyon und Rennes ausgedehnt. “100 000 Anfragen im Internet hat es seither gegeben, 2000 Kunden wurden gewonnen”, berichtet Nadège Faul von Peugeot Europa. In Berlin wird solange nur eine kleine Flotte unterwegs sein, bis man sicher ist, dass das Konzept auch in Deutschland aufgeht. Darunter sind 43 Autos und Nutzfahrzeuge, sechs Motorroller mit 50 oder 125 Kubikzentimeter, acht Fahrräder und zwei Elektrofahrräder.

Der Preisvorteil gegenüber den normalen Mietpreisen bei Peugeot liegt zwischen zehn und 30 Prozent. Mit Mu kostet ein Elektrofahrrad am Tag (24 Stunden) zehn Euro, ein Roller mit 125 Kubikzentimeter Hubraum 39 Euro oder das neue Coupé RCZ 100 Euro. Die günstigste Möglichkeit, ein Cabrio übers Wochenende (Freitag von 12 Uhr bis Montag um 12 Uhr) zu fahren, schlägt beim 207 CC mit 175 Euro zu Buche. Die Kosten für ein Auto beinhalten zum Beispiel auch Kasko- und Haftpflichtversicherungsbeiträge. Im Gegensatz zur Praxis vieler Autovermietungen sind hierbei die gefahrenen Kilometer nicht begrenzt, aber “der Wagen muss natürlich ordnungsgemäß und vollgetankt wieder abgegeben werden”, stellt Oliver Kurtz klar.

(Quelle: abendblatt.de)

Europcar künftig in China vertreten

Dienstag, 18. Mai 2010

Neben Autovermietern wie Sixt und Avis ist künftig auch Europcar in China vertreten. Vom 1. März an wird ein Transferservice zwischen dem Capital International Airport von Peking und der Innenstadt angeboten. Außerdem können Mietwagen mit Chauffeur für Fahrten innerhalb der chinesischen Hauptstadt gebucht werden. Um die Anforderungen internationaler Geschäftsreisender zu erfüllen, werden alle Services in Englisch angeboten.

(Quelle: lastminute7.de)